Region: Graz

MEHL GRIES BETON: Rettet die Rösselmühle! Für eine respektvolle Stadtentwicklung!

Petition richtet sich an:
Rathaus

1.418 Unterschriften

Sammlung beendet

1.418 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 25.06.2024
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

03.03.2026, 12:34

Liebe Freund:innen der Rösselmühle und des Griesviertels,

Am 8. Jänner 2025 erlebten wir den „Informationsdialog“ der Stadt Graz mit Präsentation der Rahmenplanung für das Areal Rösselmühle und Postgarage. Zahlreiche Anrainer:innen und Interessierte protestierten gegen die Zerstörung des gewachsenen Ensembles der Rösselmühle und die geplante Verbauung durch vielstöckige Wohntürme.

Bürger:innen, Expert:innen, Aktivist:innen meldeten sich mit Nutzungsideen, Anregungen, Modellprojekten und Fachwissen zu Wort, um gemeinsam mit Stadt und Eigentümern ein vielfältiges Kultur-, Sozial- und Nachbarschaftszentrum zu entwickeln.

Ein Jahr lang wurde NICHTS davon in die Rahmenplanung eingearbeitet. Der Großteil der historischen Mühlenbauten, einschließlich des baukulturell wertvollen Arkadenbaus ist im Plan nicht mehr vorhanden. Auf Initiative des Komitees Rösselmühle wurde nun bekannt, dass an seiner Stelle der Ausbau des Kraftwerks über dem Mühlgang durchgesetzt werden soll.

Am 12. März soll der Gemeinderat der Stadt Graz den Rahmenplan beschließen. Das bedeutet zwingend den Abbruch der Rösselmühle als industrielles Kulturerbe und Identifikationsort des Bezirks.
Das Komitee Rösselmühle appelliert in einem offenen Brief an den Gemeinderat der Stadt Graz, den Rahmenplan jetzt zu stoppen.

Download des Offenen Briefs: file:///C:/Users/eischang/Downloads/Offener-Brief-an-die-Gemeinderaetinnen-vom-02.03.2026-1-1.pdf

Download der Anlagen und Erläuterungen: file:///C:/Users/eischang/Downloads/Anhang-Wohnbauentwicklung-1.pdf

Unsere Bitte: Unterstützen Sie den Appell! Verbreiten Sie ihn weiter, sprechen Sie die Bürgermeisterinnen und Gemeinderät:innen an! Rettet die Rösselmühle!


26.01.2026, 12:42

Der Verein Projekt Rösselmühle - Verein zur Revitalisierung der Rösselmühle - Pop-Up lädt ein zum nächsten Pop-UP Kultur-und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern:

METAMORPHOSE DER ANKERBROTFABRIK - EIN MODELL FÜR DIE RÖSSELMÜHLE?

Die Transformation des historischen Teils der Ankerbrotfabrik in Wien zu einem kreativen Kultur-, Arbeits- und Lebenszentrum.

Vortrag von Architekt Lukas Groh und Podiumsgespräch mit:
- Architekt Lukas Groh, Loft City GmbH, Groh-Wagner Architekten
- Professor Anselm Wagner, Vorstand des Instituts AKK, TU Graz, Komitee Rösselmühle

Das Kultur- und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle ist ortlos, aber nicht ideenlos. Wir engagieren uns weiter für das Areal der Rösselmühle – und gegen eine investorengesteuerte Rahmen- und Bebauungsplanung!!

Komnmen Sie am 3. Februar, 18:00 ins Café Postgarage, Dreihackengasse 42, 8020 Graz


31.12.2025, 04:04

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Rösselmühle,
zu Neujahr 2026 werden es zwei Jahre, seit die studentische Projektgruppe MEHL GRIES BETON die Petition „Rettet die Rösselmühle! Für eine respektvolle Stadtentwicklung!“ gestartet hat, gefolgt von unserer Wanderausstellung, die am 1. Februar 2024 am Griesplatz ihre Tour zu bislang 7 Grazer Standorten begonnen hat.

Nun steht die Ausstellung „MEHL GRIES BETON – Die Rösselmühle im Gespräch“ mit allen Begleitinformationen zum Projekt und zur Petition online auf unserer Webseite zum Nachlesen und Download bereit:

mehlgriesbeton.com/

Dort kann auch die von Erika Thümmel und der „Initiative Industriekulturerbe-Landschaft am Mühlgang“ zusammengestellte Broschüre durchgeblättert und heruntergeladen werden. Die Broschüre dokumentiert vom Stadtpark bis zur südlichen Einmündung des Mühlgangs in die Mur einen unersetzlichen Zusammenhang wertvoller industrieller Bauten und Ökosysteme.

Am 25.6.2024 haben wir unsere Petition den Bürgermeisterinnen übergeben. Im Februar 2025 konnten wir im Rathaus unsere Forschungen und Dokumentationen den Verantwortlichen für die Rahmenplanung vorstellen, die von der Stadt beauftragt wurde und das Areal von Rösselmühle, Postgarage bis hinunter zu den Puch-Werkstätten beim City-Park betrifft. Wir haben angeboten, in einem laufenden Verständigungsprozess die Stimmen und die Bedürfnisse der Menschen im Gries in die Planung einzubringen und EU-Konzepte und (Förder-)Ansätze zu vermitteln, die europaweit für gute Baukultur und die Inwertsetzung industriellen Kulturerbes für gesellschaftliche Teilhabe, Schönheit und Heimat realisiert werden.

Seither haben wir nichts mehr gehört, unsere Angebote wurden nicht aufgegriffen. Ganz offensichtlich wird Stadtplanung auch weiterhin nur mit den Investoren und Eigentümern betrieben. Seit der fatalen „Bürgerbeteiligung“ vor einem Jahr wurde, nach verschiedenen Berichten, die Rahmenplanung für das Areal im Grundsatz nicht verändert. Weiterhin wird dort extensiver Wohnbau geplant, soll der gewachsene Zusammenhang der Mühlgangbauten und der Natur zerstört werden.

Das Gesamtensemble der Rösselmühle steht für Heimat und Unverwechselbarkeit, es ist der Dreh- und Angelpunkt einer Industrieerbelandschaft, die vielfältig, für die Bewohner:innen, für Kultur und nachbarschaftliches Sozialwesen, für den Tourismus – und für kreative Investoren! – in Wert gesetzt werden könnte. Die Stadt hat es mit der Umwidmung des derzeitigen Industriegebiets in der Hand.

Wir bleiben wachsam – seien Sie es auch!
Wir wünschen allen ein gutes und hoffnungsvolles Neues Jahr 2026!


19.10.2025, 04:23

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Liebe Freundinnen und Freunde der Rösselmühle, liebe Interessierte an der Grazer Stadtentwicklung!

Wie geht es weiter mit der Rösselmühle, was wird mit dem industriellen Kulturerbe am Mühlgang geschehen? Was wollen die Eigentümer – und was tut die Stadt? Kommt es zu einer sensiblen Rahmenplanung, die die wertvollen Ensembles der Rösselmühle und des Areals von der Postgarage hinunter zum City Park schützt und sinnvoll revitalisiert? Werden die Bürger:innen, die so vehement Einspruch erhoben haben, nun tatsächlich gehört und beteiligt werden?

Mit diesen offenen Fragen lädt das Komitee Rösselmühle ein zum 7. POP-UP extern des Kultur- und Nachbarschaftszentrums Rösselmühle:

CENTER ROG LJUBLJANA - der Entwicklungsweg von einer Fabrikhalle zum Kreativzentrum.
EIN MODELL FÜR DIE RÖSSELMÜHLE?

Vortrag von Renata Zamida und Podiumsdiskussion mit:

- Renata Zamida, Generaldirektorin des Center ROG, Ljubljana
- Judith Schwentner, Vizebürgermeisterin der Stadt Graz
- Anselm Wagner, Vorstand des Instituts für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz

Am Donnerstag, 23. Oktober 2025, 18 Uhr, im Albert Schweitzer-Hörsaal, Albert-Schweitzer-Gasse 36

Bitte kommen Sie zahlreich, zeigen wir, dass die Rösselmühle nun eine tragfähige Lösung für das Gries und für Graz braucht!


23.09.2025, 09:31

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
bei der gestern ausgesandten Info zum Gesprächskonzert SAG’S MIT MUSIK! des Komitees Rösselmühle am Freitag, 26.9. um 19 Uhr sind zwei Tippfehler passiert:
An der Klarinette ist Daniel Kückmeier zu erleben, und der Albert-Schweitzer-Hörsaal befindet sich richtig in der Albert Schweitzer-Gasse 36.
Herzliche Einladung!


22.09.2025, 13:10

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am kommenden Freitag, 26. September wird gleich zweimal zum Gespräch rund um die Rösselmühle und das Griesviertel eingeladen:

Von 17 bis 18 Uhr findet im Gemeinderatssaal im Rahmen der European Researchers Night ein öffentlicher Talk zum Thema Demokratie statt. Es referieren und diskutieren:

Britta Breser (Uni Graz/Wien): DAUERBAUSTELLE DEMOKRATIE
Katharina Eisch-Angus (Uni Graz): WER FÜRCHTET SICH VORM GRIESPLATZ? GRAZER BLICKE ÜBER DIE MUR - UND RETOUR
Eröffnungsrede: Gemeinderätin Elke Heinrichs

Weitere Programmhinweise: www.lifeisscience.at/science-society-im-gemeinderatsaal/

Ab 19 Uhr findet im Albert-Schweitzer-Hörsaal, Albert Schweitzer-Gasse 26, das 6. POP-UP EXTERN des Kultur- und Nachbarschaftszentrums Rösselmühle statt:

SAG’S MIT MUSIK! EIN GESPRÄCHSKONZERT mit Daniela Kückmeier (Klarinette, Gesang) und Magdalena Moser (Klavier). Gerd Hartinger (GGZ) und Eduard Lanner (Johann-Josef-Fux-Konservatorium) sprechen über ihre Ideen zur Entwicklung des Areals Rösselmühle.

HERZLICHE EINLADUNG!


22.05.2025, 07:00

Das Komitee Rösselmühle lädt ein zum 5. Pop-Up Kultur- und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern:

Bildvortrag von Katharina Eisch-Angus
Wer fürchtet sich vorm Griesplatz? Grazer Blicke über die Mur – und retour

Eine kulturanthropologische Erkundung mit Forschungen der Projektgruppe MEHL GRIES BETON

„Umso weiter man vom Griesviertel weggeht, umso haarsträubender werden die Geschichten“, meinte ein Gesprächspartner der Forschungsgruppe MEHL GRIES BETON. Unsicher, gefährlich, kriminell – woher kommen diese Zuschreibungen an das multikulturelle Arbeiterviertel jenseits der Mur? Welche Funktion erfüllen sie für die Welterbestadt Graz? Und wie erleben dies die Bewohner:innen, wie wehren sie sich? Welche Rolle spielen dabei die Proteste rund um die Rösselmühle?

Vor Ort zwischen Rösselmühle und Griesplatz geht Katharina Eisch-Angus, Professorin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der KFU Graz, diesen Fragen in der 5. Pop-up-Veranstaltung des Komitee Rösselmühle nach.

Am 5. Juni 2025, 19 Uhr, im Café Postgarage, Dreihackengasse 42. Eintritt frei


29.03.2025, 06:15

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Fachvortrag

- Mag. arch. Caren Ohrhallinger (Sprecherin der Plattform Baukulturpolitik, Mitglied des Beirats für Baukultur und Partnerin bei nonconform) stellt Empfehlungen des Beirats für Baukultur zur Verbesserung von Rahmenbedingungen für den Erhalt von Gebäudebestand vor.

Podiumsdiskussion

Warum Bauen im Bestand sinnvoll ist und wie es einfacher werden könnte, mit:

- DI Beate Engelhorn, Referentin am Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport),
- Univ.-Prof. Arch. DI Volker Giencke (Giencke & Company Architects),
- BM DI Alexander Pongratz (Eigentümer des Areals Postgarage),
- Arch. DI Rainer Wührer (Kammer der Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten, Sektion Architekt:innen)

Moderation
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Anselm Wagner (Vorstand des Instituts für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften TU Graz)

Begrüßunng
- Vizebürgermeisterin Mag. Judith Schwentner

Am 1. April 2025, 18:00 Uhr, Café Postgarage, Dreihackengasse 42, Graz-Gries

Wir freuen uns über zahlreiches Kommen und Mitdiskutieren!


20.02.2025, 08:41

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
gerne geben wir die Einladung des Komitees Rösselmühle weiter zum zweiten POP-UP Kultur- und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle EXTERN:

SAG`S MIT MUSIK - Gesprächskonzert mit Eduard Lanner (Direktor des Johann Joseph Fux Konservatoriums) und Christian Pold (Saxophonist und Lehrer am Johann Joseph Fux-Konservatorium) und den Musikstudent:innen Theresa Friedrich und Martin Krankenedl.

Am Donnerstag, 27. Februar 2025 um 19 Uhr im Café Postgarage (Dreihackengasse 42, Eintritt frei - freiwillige Spende).

Seit 2022 setzt sich Eduard Lanner mit dem Johann Joseph Fux Konservatorium ein für ein offenes Nachbarschaftszentrum Rösselmühle. Dringend benötigte Konzert- und Proberäume in den ehemaligen Produktionhallen und niedrigschwellige Musikpädagogik für die Kinder des Griesviertels könnten in der Rösselmühle ein stimmungs- und qualitätsvolles Zuhause finden – und das Industriedenkmal Rösselmühle wieder zu einem Heimatraum im und für das Gries werden lassen.

Für ein musikalisches Kultur- und Nachbarschaftszentrum im historischen Bauensmble der Rösselmühle!


17.01.2025, 06:18

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

der nun abgeschlossene Bürgerbeteiligungsprozess der Stadt markiert eine Zäsur in den Auseinandersetzungen um die Rösselmühle und eine ‚andere‘ Stadtentwicklung. Er hat viel Unmut zutage gefördert – und leider auch gute Gründe dafür.

Anwohner:innen, die sich in großer Zahl beteiligt haben, fühlen sich mit ihren Fragen und Diskussionswünschen rüde ausgebremst. Die am 8. Januar vorgestellten Planungen ignorieren die gewachsene Baulandschaft und die Bedürfnisse, die damit verbunden sind, völlig. Sollte ein Rumpf des Mühlenensembles stehenbleiben, geht sie in einem Wohnbaukomplex aus bis zu 11-stöckigen Blöcken unter (die Kleine Zeitung berichtete). Es braucht nicht viel Fantasie um zu erkennen, dass diese Planung sozial, infrastrukturell, kulturell ein Desaster für den Bezirk wäre. Und: dass die beauftragte Rahmenplanung und die geplante Anpassung des Flächennutzungsplans eben dies ermöglichen würden.

Zugleich aber zeigt sich neuer Raum für Gespräche und Alternativen.

Am kommenden Donnerstag startet das Komitee Rösselmühle mit einer ersten Veranstaltung „POP-UP extern“ um gemeinsam zu diskutieren, wie ein Kultur- und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle realisiert werden könnte.

Gerne geben wir die Einladung weiter zur Veranstaltung „RÖSSELMÜHLE RELOADED“ am Donnerstag, 23. Jänner 2014, 18.30 Uhr, im Café Postgarage (Dreihackengasse 42).
Architekt Hegner (Architekturbüro gaupenraub, Wien) präsentiert dabei seine Studie aus dem Jahr 2014 zur respektvollen Umnutzung der Rösselmühle mit positivem Mehrwert für den Bezirk Gries.

Nutzen wir die Chance – bitte kommt und kommen Sie zahlreich!


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