Petition addressed to:
Wiener Gemeinderat und Landtag
Wir fordern die Aufhebung des Hundeverbots im Bank Austria Kunstpark in Wien-Floridsdorf. Hunde an der Leine sollen den Park wieder durchqueren dürfen, so wie es den Anrainer:innen vor der Eröffnung zugesichert wurde.
Der Park ist für Anrainer:innen und Besucher:innen eine schöne Begegnungszone geworden. Auch viele ältere Menschen nutzen ihn täglich mit ihren Hunden, und ihnen sind weite Umwege nicht zumutbar.
Gleich neben dem Park liegt eine große Wiese mit Spielplatz, auf der bereits ein Hundeverbot gilt, was wir respektieren. Familien, die lieber ohne Hunde spielen und sich erholen möchten, finden dort also einen geeigneten Ort. Wird nun aber auch der Park daneben für Hunde gesperrt, bleibt für Hundehalter:innen kein Platz mehr. Das geht an der Lebensrealität vieler Anrainer:innen und Besucher:innen vorbei. Beide Flächen nebeneinander bieten Platz für alle.
Deshalb: Hunde an der Leine sollen den Bank Austria Kunstpark wieder durchqueren dürfen. Statt eines Pauschalverbots sollen, falls nötig, Kontrollen, Hinweisschilder und Kotsackerl-Spender für ein gutes Miteinander sorgen.
Reason
Ich lebe seit Jahrzehnten in diesem Grätzl, und das schon mit mehreren Hundegenerationen. Der Weg durch das Gebiet, auf dem seit knapp 1 Jahr der Bank Austria Kunstpark steht, gehört seit jeher zu unseren täglichen Spazierrouten, so wie für viele Anrainer:innen mit Hund.
Schon vor der Eröffnung des Parks habe ich mich an den Bezirksvorsteher gewandt, mit der Bitte, dass der Park keine Hundeverbotszone wird. Ich habe die schriftliche Zusicherung erhalten, dass kein Hundeverbot geplant ist. Knapp ein Jahr lang war das auch so, und wir haben den Park gerne und mehrmals täglich genutzt. Nun stehen dort plötzlich Hundeverbotsschilder, ohne dass wir Anrainer:innen vorher informiert wurden.
Seitdem höre ich täglich von Anrainer:innen als auch Park Besucher:innen mit Hund, wie enttäuscht und verärgert sie sind. Viele von uns haben keine vergleichbare Möglichkeit für den täglichen Spaziergang, und besonders für ältere Menschen sind weite Umwege nicht zumutbar.
Wertschätzendes Miteinander mit gegenseitiger Beachtung der Bedürfnisse der anderen ist besser als Verbote und Ausgrenzung