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Bild zur Petition mit dem Thema: Die Patscherkofelbahn Soll In Igls Bleiben!!! Die Patscherkofelbahn Soll In Igls Bleiben!!!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: BM Mag. Christine Oppitz-Plörer
  • Region: Innsbruck-Igls/Tirol
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Teilerfolg
  • 666 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Die Patscherkofelbahn Soll In Igls Bleiben!!!

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DIE PATSCHERKOFELBAHN SOLL IN IGLS BLEIBEN! Der momentane Entscheidungsprozess, der eine irreversible Zukunftsentscheidung zur Folge haben soll, ist nicht nur intransparent, sondern auch ohne ausreichende Berücksichtigung der Igler und Innsbrucker gestaltet worden. Ein derartig zentrales Vorhaben, mit so umfangreichen Auswirkungen auf die Lebensqualität in Igls kann nicht nur in kleinen Kreisen besprochen werden. Stadtkassen sind leer, politische Situationen können sich schnell ändern, aber die verlegte Talstation ist endgültig. Der Patscherkofel ist kein Schigebiet im üblichen, touristischen Sinne sondern ist der Hausberg der Igler und Innsbrucker. Aus diesen, aber auch aus pragmatischen, finanziellen, umweltschutztechnischen und persönlichen Gründen wollen wir, dass die bestehende Seilbahn in ihrem jetzigen Bestand erhalten, und um einen Bruchteil der Kosten renoviert wird. Keine der bisher alternativen Lösungen und Versprechungen scheinen uns den Verlust der Patscherkofelbahn aufwiegen zu können. Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte! Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir Bürger eine Verlegung der Talstation zur Römerstraße nicht wollen. Als unsere Vertreter fordern wir Sie ausdrücklich auf, die Interessen und die Meinung der Bevölkerung zu vertreten. Sehr geehrte Mitglieder der Agrargemeinschaft, ihr seid Iglerinnen und Igler mit dem Privileg Eigentum am Igler Wald zu haben. Wir sind der Meinung, dass dieses Privileg auch mit einer konkreten Verantwortung gegenüber euren Mitbürgern in Igls verbunden ist. Wir fordern euch auf, auf der Seite der Bürger zu stehen und keiner Lösung zuzustimmen, die eure Nachbarn, Freunde und Mit-Igler nicht wollen. Wir fordern euch auch auf, keine Versprechungen zu glauben, die morgen schon ihre politische Relevanz verloren haben können. Wann wurde das letzte Mal ein Politiker an einem Versprechen wirklich fest gemacht? Die Vollversammlung der Agrargemeinschaft entscheidet am Ende des Tages, was mit der Patscherkofelbahn passieren wird, unabhängig von der Entscheidung des Gemeinderats. Wir bitten euch, Verantwortung für Igls zu übernehmen.

Begründung:

Patscherkofel – Rückkauf von Schröcksnadel und geplanter Neubau – Ein Millionengrab?

Im Jahr 2014 kaufte die Stadt Innsbruck die defizitären Patscherkofelbahnen um 10,7 Mio. Euro von Hr. Schröcksnadel zurück. 2015 beschloss die Stadt Innsbruck fast alle Liftanlagen abzubauen und stattdessen eine neue Liftanlage zu bauen. Warum kauft man etwas um 10,7 Mio. Euro, um es dann abzureißen? Warum lässt man Liftanlagen entfernen ohne vorher ein wirklich aussagekräftiges Fachgutachten von einem Spezialisten einzuholen? Stattdessen wird einfach eine Variante gewählt, die den Steuerzahler vermutlich zusätzlich über 34 Mio. Euro kosten wird: eine neue Umlaufseilbahn mit 10er Gondeln ab der Römerstraße . Die vordergründige Behauptung für die Entscheidung für die millionenschwere neue Seilbahn statt den bisherigen Liften war, dass es sich nicht mehr lohne, in die derzeitige Pendelseilbahn zu sanieren. 2022 ist die Konzessionierung laut Eisenbahngesetz fällig und diese Prüfung werde die alte Pendelbahn nie und nimmer schaffen! Schade um eine der ältesten Seilbahnen der Welt – Baujahr 1928! Aber auch Schade um das viele womöglich verschwendete Geld! Es schwirren zwar Zahlen und Gerüchte um die alte Patscherkofel-Pendelbahn herum, aber detailliert wurde noch kein Gutachten erstellt und den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt. Dieses fehlende Gutachten sollte Auskunft geben, mit welchem Aufwand für die Modernisierung der alten Pendelbahn und auch die Weiterführung der im Jahre 2022 ablaufenden Konzessionierung gerechnet werden kann. So ein Gutachten kostet laut einem Experten ungefähr 10.000 Euro. Bei ähnlichen Seilbahnprojekten (Raxbahn Baujahr 1926 –erste Personenseilbahn Österreichs, Schmittenhöhen-Bahn Baujahr 1927) in Österreich wird für eine derartige Modernisierung und entsprechende Konzessionierung mit Beträgen von etwa 5 Mio. Euro gerechnet. Das wäre für die Stadt Innsbruck, wenn es sich in diesem Kostenrahmen bewegen würde, eine Einsparung von fast 30 Mio. Euro. Diese 30 Mio. fehlen dann natürlich an anderen Stellen und derzeit ist die finanzielle Situation der Stadt Innsbruck sehr angespannt! Für den 30.Oktober 2015 hat die Innsbrucker Bürgermeisterin Frau Oppitz-Plörer eine Sondersitzung des Gemeinderats einberufen, wo vermutlich über die Finanzierung der 34 Mio. Euro für die neue Seilbahn ein Beschluss der Gemeinderäte eingeholt werden soll. Mittlerweile hat sich zu diesem Thema schon eine Bürgerinitiative gebildet und versucht noch hier die Meinung zu kippen und bittet um den Erhalt der alten Patscherkofel-Pendelseilbahn. Die Bürgerinitiative fordert frau Oppitz-Plörer auf, die sogenannte Nullvariante (bestehen lassen der derzeitigen Liftanlagen) endlich fachmännisch begutachten zu lassen und nicht einfach 34 Mio. Euro in ein Projekt zu investieren, dass sich höchstwahrscheinlich nie rechnen wird! Es liegen mittlerweile Unterschriftenlisten für den Erhalt der alten Patscherkofel-Pendelseilbahn auf.

Letzte Woche gab es eine Bürgerversammlung zum Thema „Die Patscherkofelbahn soll in Igls bleiben!“ statt. Eine Vorankündigung bei Facebook erreichte innerhalb von 2 Tagen über 24.000 Personen, der Beitrag wurde über 120-mal geteilt. Allein diese Zahlen zeigen wie sehr sich die Innsbrucker den Erhalt der alten Bahn wünschen.

Und zum Schluss noch die Frage an die Innsbrucker Bürgermeisterin Frau Oppitz-Plörer: Warum?

Bürgerinitiative Igls

Blog dazu: zukunftigls.wordpress.com

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Igls, Österreich, 20.10.2015 (aktiv bis 16.11.2015)


Neuigkeiten

kommenden mittwoch wird im Innsbrucker Gemeinderat wieder über das Patscherkofelprojekt abgestimmt. es geht um zusätzliche millionen, die benötigt werden. Immer mehr Bürger fragen sich, was da denn genau passiert, nun gibt es ein kurzes und informatives ...

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Debatte zur Petition

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CONTRA: 666 Unterstützer! Das ist die Nummer des SATANS!!!



Petitionsverlauf