DIE PATSCHERKOFELBAHN SOLL IN IGLS BLEIBEN! Der momentane Entscheidungsprozess, der eine irreversible Zukunftsentscheidung zur Folge haben soll, ist nicht nur intransparent, sondern auch ohne ausreichende Berücksichtigung der Igler und Innsbrucker gestaltet worden. Ein derartig zentrales Vorhaben, mit so umfangreichen Auswirkungen auf die Lebensqualität in Igls kann nicht nur in kleinen Kreisen besprochen werden. Stadtkassen sind leer, politische Situationen können sich schnell ändern, aber die verlegte Talstation ist endgültig. Der Patscherkofel ist kein Schigebiet im üblichen, touristischen Sinne sondern ist der Hausberg der Igler und Innsbrucker. Aus diesen, aber auch aus pragmatischen, finanziellen, umweltschutztechnischen und persönlichen Gründen wollen wir, dass die bestehende Seilbahn in ihrem jetzigen Bestand erhalten, und um einen Bruchteil der Kosten renoviert wird. Keine der bisher alternativen Lösungen und Versprechungen scheinen uns den Verlust der Patscherkofelbahn aufwiegen zu können. Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte! Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir Bürger eine Verlegung der Talstation zur Römerstraße nicht wollen. Als unsere Vertreter fordern wir Sie ausdrücklich auf, die Interessen und die Meinung der Bevölkerung zu vertreten. Sehr geehrte Mitglieder der Agrargemeinschaft, ihr seid Iglerinnen und Igler mit dem Privileg Eigentum am Igler Wald zu haben. Wir sind der Meinung, dass dieses Privileg auch mit einer konkreten Verantwortung gegenüber euren Mitbürgern in Igls verbunden ist. Wir fordern euch auf, auf der Seite der Bürger zu stehen und keiner Lösung zuzustimmen, die eure Nachbarn, Freunde und Mit-Igler nicht wollen. Wir fordern euch auch auf, keine Versprechungen zu glauben, die morgen schon ihre politische Relevanz verloren haben können. Wann wurde das letzte Mal ein Politiker an einem Versprechen wirklich fest gemacht? Die Vollversammlung der Agrargemeinschaft entscheidet am Ende des Tages, was mit der Patscherkofelbahn passieren wird, unabhängig von der Entscheidung des Gemeinderats. Wir bitten euch, Verantwortung für Igls zu übernehmen.

Begründung

Patscherkofel – Rückkauf von Schröcksnadel und geplanter Neubau – Ein Millionengrab?

Im Jahr 2014 kaufte die Stadt Innsbruck die defizitären Patscherkofelbahnen um 10,7 Mio. Euro von Hr. Schröcksnadel zurück. 2015 beschloss die Stadt Innsbruck fast alle Liftanlagen abzubauen und stattdessen eine neue Liftanlage zu bauen. Warum kauft man etwas um 10,7 Mio. Euro, um es dann abzureißen? Warum lässt man Liftanlagen entfernen ohne vorher ein wirklich aussagekräftiges Fachgutachten von einem Spezialisten einzuholen? Stattdessen wird einfach eine Variante gewählt, die den Steuerzahler vermutlich zusätzlich über 34 Mio. Euro kosten wird: eine neue Umlaufseilbahn mit 10er Gondeln ab der Römerstraße . Die vordergründige Behauptung für die Entscheidung für die millionenschwere neue Seilbahn statt den bisherigen Liften war, dass es sich nicht mehr lohne, in die derzeitige Pendelseilbahn zu sanieren. 2022 ist die Konzessionierung laut Eisenbahngesetz fällig und diese Prüfung werde die alte Pendelbahn nie und nimmer schaffen! Schade um eine der ältesten Seilbahnen der Welt – Baujahr 1928! Aber auch Schade um das viele womöglich verschwendete Geld! Es schwirren zwar Zahlen und Gerüchte um die alte Patscherkofel-Pendelbahn herum, aber detailliert wurde noch kein Gutachten erstellt und den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt. Dieses fehlende Gutachten sollte Auskunft geben, mit welchem Aufwand für die Modernisierung der alten Pendelbahn und auch die Weiterführung der im Jahre 2022 ablaufenden Konzessionierung gerechnet werden kann. So ein Gutachten kostet laut einem Experten ungefähr 10.000 Euro. Bei ähnlichen Seilbahnprojekten (Raxbahn Baujahr 1926 –erste Personenseilbahn Österreichs, Schmittenhöhen-Bahn Baujahr 1927) in Österreich wird für eine derartige Modernisierung und entsprechende Konzessionierung mit Beträgen von etwa 5 Mio. Euro gerechnet. Das wäre für die Stadt Innsbruck, wenn es sich in diesem Kostenrahmen bewegen würde, eine Einsparung von fast 30 Mio. Euro. Diese 30 Mio. fehlen dann natürlich an anderen Stellen und derzeit ist die finanzielle Situation der Stadt Innsbruck sehr angespannt! Für den 30.Oktober 2015 hat die Innsbrucker Bürgermeisterin Frau Oppitz-Plörer eine Sondersitzung des Gemeinderats einberufen, wo vermutlich über die Finanzierung der 34 Mio. Euro für die neue Seilbahn ein Beschluss der Gemeinderäte eingeholt werden soll. Mittlerweile hat sich zu diesem Thema schon eine Bürgerinitiative gebildet und versucht noch hier die Meinung zu kippen und bittet um den Erhalt der alten Patscherkofel-Pendelseilbahn. Die Bürgerinitiative fordert frau Oppitz-Plörer auf, die sogenannte Nullvariante (bestehen lassen der derzeitigen Liftanlagen) endlich fachmännisch begutachten zu lassen und nicht einfach 34 Mio. Euro in ein Projekt zu investieren, dass sich höchstwahrscheinlich nie rechnen wird! Es liegen mittlerweile Unterschriftenlisten für den Erhalt der alten Patscherkofel-Pendelseilbahn auf.

Letzte Woche gab es eine Bürgerversammlung zum Thema „Die Patscherkofelbahn soll in Igls bleiben!“ statt. Eine Vorankündigung bei Facebook erreichte innerhalb von 2 Tagen über 24.000 Personen, der Beitrag wurde über 120-mal geteilt. Allein diese Zahlen zeigen wie sehr sich die Innsbrucker den Erhalt der alten Bahn wünschen.

Und zum Schluss noch die Frage an die Innsbrucker Bürgermeisterin Frau Oppitz-Plörer: Warum?

Bürgerinitiative Igls

Blog dazu: zukunftigls.wordpress.com

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Neuigkeiten

  • kommenden mittwoch wird im Innsbrucker Gemeinderat wieder über das Patscherkofelprojekt abgestimmt. es geht um zusätzliche millionen, die benötigt werden.
    Immer mehr Bürger fragen sich, was da denn genau passiert, nun gibt es ein kurzes und informatives Video dazu:
    • Für jene, die einen Facebookaccount haben wäre dies der Link: www.facebook.com/stadtteilgespraeche.innsbruck/

    Auf dieser Facebookseite haben wir bis jetzt sehr viele Leute erreicht. Mit dem Patscherkofelvideo haben wir innerhalb von 1 tag bis jetzt 80.000 leute erreicht und davon haben ca. 28.000 Personen sich dieses Video auch angesehen.
    Diese Videos werden hier geliked, geteilt und auch von vielen Personen kommentiert!
    Fein wäre es, wenn ihr dieses Video auch mit euren Freunden teilt und somit der weiteren Verbreitung helft!

    • Alternativ gibt es noch einen Link zu einer youtube Seite: Hier findet man auch die Videos zum Ansehen: www.youtube.com/channel/UC7KqXnlvPUsYPMJAjb0Um7w
    Viel Spass beim Ansehen!

  • Igls war und ist seit vielen Generationen ein lebenswerter Ort mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, umgeben von Wäldern, Wanderwegen und Ausflugszielen. Speziell Familien mit Kindern, aber auch älteren, Ruhe suchenden Menschen, war Igls in der bisherigen Ortsstruktur ein gesegneter Wohnort. Ebenso geschätzt wurde dieses Umfeld von vielen Besuchern aus dem Innsbrucker Stadtgebiet, und seit vielen Jahrzehnten von Touristen.
    Was in unserem Ort seit kurzer Zeit passiert, ist nicht der Wunsch der Bevölkerung, weder der Menschen, die hier leben, noch der vielen Besucher aus der Stadt und dem Ausland. Zäune und Barrikaden werden am einstigen Ski- und Rodelweg errichtet, Bauträger mit Plänen streifen umher, Grundstücke werden vermessen. Es riecht nach Geld. Viel Geld! Dafür sollen Wälder gerodet werden, Wanderwege sowie Erholungsflächen für Mensch und Tier und Landschaftselemente wie der kleine Patscherkofel für immer verschwinden. Es soll Platz geschaffen werden für neue Golfplatzflächen, eine neue windanfällige Seilbahn mit gigantischer Transportkapazität, viele neue Parkplätze und vor allem große neue Wohnsiedlungen. Als Folge wird der Verkehr in den Wohnstraßen wie der Badhausstraße deutlich ansteigen und durch Fahrbahnverbreiterungen beschleunigt, lokale Identitäten und Charaktere in einem anonymisierten Schlafdorf untergehen. Bauhistorische Kulturgüter wie die Patscherkofelbahn – die zweitälteste Seilbahn Österreichs! - und die „Igler“ (Straßenbahnlinie 6) sollen nach fast 100 Jahren für immer verschwinden. Die Kosten dafür werden noch unsere Kinder tragen müssen, während Bauträger und Immobilienhändler bereits weitergezogen sind.
    Die Bürgerinitiative Igls hat mit unermüdlichem, ideologischem und ehrenamtlichen Einsatz versucht, die politischen Prozesse zu beeinflussen und mit Zahlen und fundierten Daten zu überzeugen. Leider obsiegte bis dato die Macht und Geldgier Einzelner über Verstand, Zahlen und Fakten. Wir mussten schweren Herzens zur Kenntnis nehmen, dass es bei den anstehenden Entscheidungen nicht um die Menschen geht, sondern um die offensichtliche Befriedigung von Interessen einzelner Grundeigentümer, Politiker und Wirtschaftstreibender.
    Innsbruck/Igls – es ist noch nicht zu spät für dich! Noch sind die Rodungsgeräte und Bagger der Stadtregierung (Grüne, Für Innsbruck, ÖVP, SPÖ) nicht aufgefahren. Noch können völlig sinnlose, verschwenderische und zerstörerische Investitionen unserer Steuergelder in der Höhe von über EUR 40 Millionen vermieden werden. Alle unabhängigen Seilbahnexperten bestätigen die Sinnhaftigkeit der Modernisierung der bestehenden Pendelbahn in Höhe von ca. EUR 5,- Millionen und damit den Erhalt einer seilbahntechnischen Anbindung an den Ort als wichtige Infrastruktur. Zukunftsprojekte wie z.B. ein Gesundheitstourismus würden davon wesentlich profitieren. Wir geben nicht auf, setzen uns weiter für die Werte der Menschen und der Natur ein und hoffen auf einen Schulterschluss auf breiter Basis sowie die Unterstützung der Waldinteressentschaft und des Stadtteilausschusses. Und vielleicht besinnen sich ja zumindest die Grünen wieder Ihrer Klubfarbe? Es geht um viel mehr als um Geld. Es geht um unseren Ort, um unser Freizeit- und Erholungsgebiet, um Erhaltung der gebauten Identität und des Charakters für uns, unsere Kinder und die Besucher. Die Politik und letztlich auch der Stadtteilausschuss entscheiden jetzt für unsere Zukunft, und wir Bürger entscheiden jetzt wer künftig unsere Stimme erhält.
    So wie man versucht unsere Organisation, die rein ideologische Werte vertritt, zu diskreditieren, so geht es letztlich auch allen anderen mittlerweile an die 20 Bürgerinitiativen der Stadt. Gemeinsam sind wir stark – deshalb vernetzten sich inzwischen auf Initiative der Igler fast alle Innsbrucker Bürgerinitiativen zu einem Dachverband. Mit insgesamt ca. 10.000 Unterschriften übersteigt die aktuelle Unterstützung bereits die Wählerstimmen der Bürgermeisterpartei

  • Diesen Freitag wird in Innsbruck über die neue Patscherkofelbahn abgestimmt. Es geht in Summe um einen Betrag von 41 Mio. Euro.

    Uns wäre es lieber, wenn man die alte Patscherkofelbahn um wenig Geld modernisieren würde anstatt viele Millionen auszugeben!

    Am 30.10.2015 um 8:00 findet eine Gemeinderatsitzung statt, in der die verwüstenden Projekte beschlossen werden sollen.
    Anlässlich dieser öffentlichen Sitzung werden wir persönlich unsere Forderungen und die gesammelten Unterschriften (zur Zeit fast 1000!) an die Gemeinderäte übergeben mit dem Ziel, diese nochmals auf die verheerenden Auswirkungen der Patscherkofel-Projekte auf die Region aufmerksam zu machen.
    Wir bitten jeden engagierten Bürger, dieser öffentlichen Sitzung (Neues Rathaus, 6. Stock) am kommenden Freitag, den 30.10.2015, um 8 Uhr beizuwohnen und uns dort zu unterstützen.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

666 Unterstützer! Das ist die Nummer des SATANS!!!