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  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    30-10-16 12:26 Uhr

    Ich habe mir von der Standesführung der NÖÄK die aktuellen Zahlen ausheben lassen:

    1. alle Assistenzärzte in NÖ: 908
    2. alle Oberärzte die seit 8 Jahren OA sind (Stichtag 25.07.2008): 1174
    3. alle Ärzte in einem NÖ LK: 3860

    Das würde bedeuten, daß 2082 Ärzte von dieser miserablen Reform betroffen sind - mehr als 50% aller Spitalsärzte in NÖ!
    Präsident Reisner hatte andere Zahlen - er meinte, daß da bei vielen OÄ auswärtige Vordienstzeiten nicht erfaßt seien - sein Wissensstand seien etwa 600 Betroffene. Das würde dann bedeuten, daß wir mit 576 Unterschriften nahezu ALLE Betroffenen erreicht haben!!!

    Man kann es sehen wie man will, ich halte es für ein großartiges Ergebnis.

    Zu guter letzt habe ich noch ein großes Anliegen: sowohl bei der öffentlichen Kuriensitzung der ÄK als auch in vielen persönlichen Gesprächen ist mir aufgefallen, daß teilweise beträchtliche Verstimmung zwischen den OÄ/-innen, aber auch zwischen Assistenten und DSAs, herrscht, begründet in den ungleichen Gehaltsverhältnissen. OA Gallob hat versucht, gemeinsam mit dem Land NÖ, den heissen Dolch der Zwietracht in die Ärzteschaft zu treiben. Zeigen wir ihnen, daß wir uns durch so etwas nicht entzweien lassen. Die erfahrenen Kollegen /-innen haben sich diese Erhöhung mehr als verdient, die will ihnen keiner absprechen. Daß wir Jungen durch die Finger schauen, dafür können sie nichts. Es wäre unfair unseren Frust (teilweise) an ihnen auszulassen und damit unser (hoffentlich) gutes Arbeitsklima zu vergiften.
    Demonstrieren wir Gemeinsamkeit und Stärke, nur so können wir etwas erreichen.

    Schönen Sonntag, Max

  • Die Petition wurde eingereicht

    30-10-16 12:09 Uhr

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitstreiter!!

    Ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich für Eure Unterstützung bedanken. Ihr habt euch mit 576 (!!!!) Stimmen beteiligt und damit deutlich aufgezeigt, daß auch für Euch das Verhandlungsergebnis höchst unbefriedigend ist.

    Ich war vergangene Woche bei einem Gespräch mit unserem Präsidenten (wohlgemerkt der ÄK - ach ja, einen anderen haben wir ja derzeit nicht ;-) ), ich habe hauptsächlich Ausflüchte und Erklärungsversuche gehört - nichts Greifbares, nichts Befriedigendes. Er sei als Vorstand der Kurie und als Präsident nicht einspruchsberechtigt, Gallob habe eigenständig verhandelt und habe alle vor vollendete Tatsachen gestellt. Zudem ist Gallob mittlerweile aus der Reisner-Fraktion ausgeschieden und ist nun in der Sattler-Gruppe (sorry, ich kenne nicht die Namen der einzelnen Fraktionen). Reisner hat nun einen neuen, jungen Spitzenkandidaten, der sich nach der nächsten Wahl dafür einsetzen wird, daß so etwas nicht nochmal passiert. Wenn er die entsprechenden Stimmen erhält. Naja.

    Im nächsten Consilium sollen alle Unterschriftenlisten, die der KHs und die der Petition veröffentlicht werden, so klein, dass unlesbar, nur um zu zeigen, daß es Widerstand gibt.

    Die Verhandlungen sind abgeschlossen, im Landtat bestätigt und damit unverrückbar. Ich denke, daß wir die nächsten Wahlen im Frühjahr nutzen sollten, um unserem Unmut nochmals ein Gesicht zu geben. Ich kann und möchte natürlich keine Wahlempfehlung abgeben, ich überlege selbst noch und trage mich auch mit dem Gedanken, mich einer Fraktion anzuschließen, da nur Meckern halt doch zu wenig ist. Aber wir sollten alle wählen und damit ein deutliches Zeichen setzen.

    Liebe Grüsse an euch alle, bekannt und unbekannt, Max

  • Petition in Zeichnung - Weiter so!!!

    17-07-16 15:15 Uhr

    Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen!

    Die Petition läuft nun seit 1 Woche und wir haben bereits etwas mehr als 200 (!) Unterschriften. Wir sind auf einem sehr guten Weg unseren Unmut zu bekunden. Bitte macht sie weiter bekannt, damit wir mit einem dicken Stapel an Unterschriften unseren Funktionären zeigen können, daß es so einfach nicht geht!!!

    LG und ein herzliches Dankeschön, Max

  • Änderungen an der Petition

    11-07-16 12:42 Uhr

    Genauere Beschreibung des Sachverhalts sowie eine Erklärung zur Bedeutung der Unterschrift


    Neuer Titel: Unsere Meinung zur Unterschriftenliste als Ausdruck der Unzufriedenheit über die Gehaltsreform für Spitalsärzte 2016


    Neuer Petitionstext: Aufzeigen der Mit meiner Unterschrift drücke ich meine Enttäuschung und Unzufriedenheit über die aktuelle Gehaltsreform
    das Ergebnis der Gehaltsreform für Spitalsärzte 2016 mit den damit verbundenen finanziellen Ungerechtigkeiten aus.


    Neue Begründung: In den Medien sowie von Sehr geehrtes Verhandlerteam, geschätzter Herr Präsident!
    Mit großer Spannung habe ich, und ich denke alle angestellten Ärzte in Niederösterreich, das Ergebnis der Verhandlungen zur Gehaltsreform erwartet.
    Auch die Presseaussendung
    der NÖÄK wird derzeit der positive, faire ließ Großes erwarten und sozial gerechte Abschluß der erhoffen, doch das Ergebnis ist aus meiner Sicht mehr als ernüchternd.
    Es ist mir durchaus bewußt, daß es bei einem Kollektiv von knapp 4000 betroffenen Ärztinnen und Ärzten immer ein paar geben wird, die meinen zu kurz zu kommen. Doch denke ich, daß das vorrangige Ziel einer zukunftsorientierten und bedürfnisadaptierten
    Gehaltsreform gefeiert. Sie soll zur zukunftsorientierten Absicherung der Patientenversorgung darin bestehen sollte, das Arbeitsland NÖ für junge Kolleginnen und Kollegen attraktiv zu gestalten. Für Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, den langen und steinigen Weg einer Ausbildung zu gehen, sich am Arbeitsort familiär niederzulassen und eine Zukunft zu planen.
    Und
    in Niederösterreich beitragen.
    Unverständlich ist,
    diesem Punkt haben Sie, so denke ich, um Lichtjahre am Ziel vorbeigeschossen, ich bezweifle sogar, daß überhaupt gezielt wurde.
    Es ist mir unerklärlich,
    wie man einen jungen Studienabsolventin / -in mit Ausbildungsarzt für € 20,64 brutto pro Stunde dazu bewegen möchte, sich unser Bundesland auszuwählen. Und das Argument, daß die Bezahlung in unsere Spitäler locken will, weshalb den anderen Bundesländern möglicherweise noch schlechter sei, ist kein Argument sondern eine Beleidigung für den jungen Kollegen. Zudem kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, warum die ersten 8 Jahre eines Oberarztes, und ich bin nun so frei, die Bruttoerhöhung von € 50,- der Gehaltsstufe 4 eher als Verhöhnung zu betrachten, komplett ignoriert wurden. Auch die Tatsache, daß ein Arzt / eine Ärztin Allgemeinmediziner in öffentlicher Anstellung mehr verdient als ein Arzt / eine Ärztin in Ausbildung (wo bleibt Ausbildungsassistent läßt mich an der Zukunftsorientiertheit dieser Novelle zweifeln, denn mit welchem finanziellen Ansporn soll man sich da der finanzielle Anreiz noch für eine Ausbildung anzutreten) und weshalb man bewerben um damit die Zukunft der Patientenversorgung zu gewährleisten?
    Wohlwollend möchte ich es
    als Oberarzt /-in un den Zufall werten, daß keiner aus dem Verhandlerteam in eine dieser 4 "gehaltsneutralen" Gruppen fällt. Aber wenn Sie sich an ihre eigenen ersten 8 Jahren überhaupt keine Oberarztjahre zurückerinnern wollten, würden Sie feststellen, daß dies die Jahre waren, in denen spätestens eine eigene Familie gegründet wird, ein Haus gebaut oder gekauft, Weichen für die Zukunft, idealerweise bis zur Pension gestellt werden. Die Weichen, die Sie gestellt haben, zeigen definitiv NICHT nach Niederösterreich.
    Es soll bitte nicht der Eindruck entstehen, die erfahrenen Kollegen hätten diese
    Gehaltserhöhung bekommt (die € 50,- nicht mehr als verdient - das ist unstrittig. Aber wie um Himmels Willen konnten Sie einer Reform zustimmen, in der Gehaltsstufe 4 sehe ich eine Berufsgruppe, konkret die Gruppe der jungen Oberärzte, derart ungleich behandelt wird? Die Gruppe nämlich, die wirklich die Zukunft der medizinischen Versorgung in Niederösterreich darstellt. Die Gruppe, die es gilt, nach Niederösterreich geholt und dort gehalten zu werden.
    Ich für meinen Teil bin maßlos enttäuscht, fühle mich in keinster Weise auch nur annähernd gut vertreten, fühle mich durch Stellungnahmen wie " Sicherung einer soliden Zukunft", "leistungsorientierte, gerechte und faire Gehaltsnovelle" eher verarscht (ich habe lange nach einem feineren Wort gesucht, aber wirklich kein passenderes gefunden) und tue mir sehr schwer, mich als geschätzten Arbeitnehmer in Niederösterreich zu sehen. Und was am meisten weh tut ist die Tatsache, daß ein
    nicht als erwähnenswerte Gehaltssteigerung).
    zu vernachlässigender Teil der mangelnden Wertschätzung aus den eigenen Reihen kommt - nämlich aus ihrem Verhandlerteam, denn sonst hätten Sie diese Novelle NIEMALS akzeptieren dürfen.