09/08/2026, 7:13
Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
du hast meine Petition „Recht auf selbstbestimmtes Leben" unterschrieben.
Dafür bin ich aufrichtig dankbar.
Kurz zur Erinnerung
Seit einer ärztlichen Behandlung 2015 lebe ich mit einer schweren körperlichen Behinderung und kämpfe seit 2017 um mein Recht, im eigenen Zuhause versorgt zu werden.
Was seither passiert ist
Meine Pflege liegt seit 2018 fast rund um die Uhr auf den Schultern meiner Eltern.
Beide sind inzwischen selbst schwer erkrankt, mein Vater kämpft seit 2024 gegen eine
Krebserkrankung, meiner Mutter stehen mehrere mehrstündige Operationen bevor.
Zusätzlich versteifen meine Gelenke ohne die dringend benötigten Therapien zusehends.
Meine häusliche Versorgung ist in Gefahr!
2021 wollte man mich seitens der Behörde in stationäre Vollbettpflege mit Tag- und Nacht-Sedierung drängen, was für mich bedeutet hätte, lebendig begraben zu sein. Es gab für diese Maßnahme laut
behandelten Ärzten niemals eine Notwendigkeit. Eine Expertin bezeichnete diese Maßnahme als
„Vorbereitung zu einer Euthanasie". Sogar die bisher bezahlten 9 Prozent der Grundpflegekosten
wurden eingestellt.
2025 war ich in einem hochspezialisierten neurologischen Krankenhaus in Tirol.
Dort kam ein unfassbarer medizinischer „Irrtum“ ans Licht: Die über Jahre als „Krampfanfälle"
diagnostizierten Episoden waren niemals klassische Krampfanfälle, sondern massive
Muskelüberreizungen infolge einer jahrelang nicht adäquat behandelten Spastik.
Ein behördlicher Gutachter hatte im Jahr 2021 sogar ausdrücklich von der dringend benötigten Medikation abgeraten! Als engagierte Ärzte dennoch diese Medikation verordneten und entsprechende neurologische Therapien stattfanden, blieben die Spastik bedingten Muskelüberreizungen vollständig aus. Jahrelange massive Qualen wären vermeidbar gewesen! Leider gab es bei den Behörden bis zum heutigen Tag kein Umdenken.
Unzählige Gutachter, eine interdisziplinäre Abklärung, das hochspezialisierte Krankenhaus, die
Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung und das Bundesministerium, die behandelnden Ärzte und sogar das zuletzt von der Behörde selbst beauftragte Gutachten haben die häusliche Pflege über das
Persönliche Budget/persönliche Assistenz ausdrücklich empfohlen. Auch engmaschige Therapien
wurden im Krankenhausbefund als dringend notwendig festgehalten.
Die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung hat unzählige Male auf Verstöße gegen das
Behindertengesetz hingewiesen und die Freigabe der Leistungen gefordert.
Die zuständige Behörde jedoch hat dem nicht nur widersprochen, sie stuft die häusliche Pflege als
„medizinisch kontraindiziert" ein. Auch die Anträge auf die dringend notwendigen Heilbehandlungen wurden abgelehnt. Die von der Behörde geforderten Abklärungen wären aus medizinischer Sicht nicht mehr vertretbar und können keinerlei neue Erkentnisse mehr bringen.
Trotz aller Widrigkeiten habe ich mir im Jahr 2024 eine kleine Selbstständigkeit aufgebaut, um eines
Tages einen Teil meiner behinderungsbedingten Kosten selbst tragen zu können und endlich ohne die tägliche Sorge in einer stationären Einrichtung entsorgt zu werden, weiter leben zu dürfen; sowie
meinen Gesundheitszustand mit den dringend benötigten Therapien aufrecht zu erhalten.
Ich arbeite fast täglich bis zur totalen Erschöpfung und konnte bereits vier Bestseller erreichen.
Dass, die Behörde die häusliche Pflege als „medizinisch kontraindiziert" verweigert, während ich
beruflich aktiv bin und ein Unternehmen führe, spricht für sich.
Die Einschätzung meiner bisherigen Rechtsanwälte - es gilt die Unschuldsvermutung: Es handle sich um willkürliches Zeitschinden der Behörde in der Hoffnung, dass meine familiäre Pflege endgültig
zusammenbricht, bzw. sich mein Gesundheitszustand aufgrund der fehlenden Therapien derart
verschlechtert, dass eine stationäre Lösung in greifbare Nähe rückt.
Man habe mir jegliche Chance auf eine Verbesserung meines Gesundheitszustandes genommen,
sowie die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe blockiert, zugunsten einer völlig unnötigen,
menschenunwürdigen und noch dazu doppelt so teuren stationären Versorgung!
Ich hoffe, dass die zuständige Behörde endlich den Irrtum anerkennen und beheben wird, um nicht tagtäglich darum kämpfen zu müssen in Freiheit leben zu können.
So kannst du mir helfen:
https://gofund.me/43cf6c32c
- Jeder Euro zählt – auch kleine Beiträge bewirken viel
- Teile bitte das Crowdfunding: Social Media, WhatsApp, E-Mail, etc.
- Denke an mich bitte auch im Freundeskreis, bei Verwandten, Arbeitskollegen, Nachbarn!
Ein einziger geteilter Beitrag kann die richtige Person erreichen.
Von ganzem Herzen ein großes Danke!
Liebe Grüße,
Tina
PS: GoFundMe schlägt beim Spenden einen freiwilligen Plattformbeitrag vor (ca. 16,5 %).
Du kannst den Regler auf 0 % setzen – davon erhalte ich keinen Anteil.
27/12/2023, 11:01
Originalsatz: Auch haben Gutachter, beauftragt von der zuständigen Behörde, einerseits von der dringend benötigten Medikation für mein neurologisches Krankheitsbild definitiv abgeraten und anderseits die Wirkungsweise des Medikamentes falsch beschrieben!
Verändert: Anzahl der Gutachter hinzugefügt.
Neue Begründung:
Keine Hilfsmittel, keine Pflegeerfahrung, keine Grundpflegeversorgung. Ich verbrachte den ganzen Tag auf einem Sofa und verrichtete dort alle Dinge des täglichen Lebens, während meine selbst schwer körperlich behinderte Mutter, die mich rund um die Uhr versorgte und in ihrer knappen Freizeit unermüdlich auf der Suche nach Hilfe war. Es folgten unbeschreiblich schwere Zeiten und anstelle von Hilfe wurde der Schulterschluss der Verantwortlichen noch enger und absolut untragbare Dinge wurden seitens der für mich zuständigen Behörden veranlasst.
Wir konnten in dieser Situation die minimalsten Pflegeanforderungen nur noch unter Einbeziehung von Freunden, Nachbarn und ehemaligen Arbeitskollegen und von spontan angesprochen Menschen auf der Straße bewerkstelligen.
Obwohl die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung, die für mich zuständige Behörde mehrfach zur Übernahme der Pflege- und Therapieversorgung aufforderte, hat diese weiterhin ihre Verantwortung nicht wahrgenommen. Anstelle den vielfachen Aufforderungen, der mir gesetzlich zustehenden Versorgung, nachzukommen, die auch von Sachverständigen und Ärzten geteilt und niedergeschrieben wurde, folgten unfassbare Maßnahmen unter massiven Einflussnahmen. Es wurden mehrere Sachwalterschaftsverfahren - eines sogar in allen Belangen des täglichen Lebens beantragt, die ein selbstbestimmtes Leben verhindert hätten - die von der zuständigen Richterin umgehend eingestellt wurden. Die Vormundschaft wäre einer stationären Unterbringung hilfreich gewesen! Diese Unterbringung hätte in einem Zentrum für schwer geistig behinderte Menschen im Mehrbettzimmer in Vollbettpflege erfolgen sollen! Es wurde versucht mir im Jahr 2021 meine Autonomie zur Gänze abzusprechen! Es war keine einzige Minute Freizeitgestaltung mehr vorgesehen, ich hätte 24 Stunden im Bett verbringen müssen und wäre somit wie lebendig begraben gewesen!
Auch haben zwei Gutachter, beauftragt von der zuständigen Behörde, einerseits von der dringend benötigten Medikation für mein neurologisches Krankheitsbild definitiv abgeraten und anderseits die Wirkungsweise des Medikamentes falsch beschrieben! Eine Beurteilung, die mich beinahe meine Zukunft gekostet hätte! Erst durch das Eingreifen zweier engagierter Ärzte in den Jahren 2021/2022, konnte eine enorme Verbesserung erzielt werden. Durch die Verabreichung der erforderlichen Medikation, die angeblich bei mir keine Wirkung haben würde, sowie entsprechender Behandlungen, ist es wieder möglich geworden, mich ohne Komplikationen zu mobilisieren und an allen Körperstellen zu berühren ohne Krampfanfälle auszulösen!
Beim Landesverwaltungsgericht sah sich die Richterin im Jahr 2022 nicht in der Lage, aufgrund der Stellungnahme des Amtssachverständigengutachtens eindeutig zu erkennen, ob ich grundsätzlich eine Behinderung im Sinne des Stmk. Behindertengesetzes, welche länger als 6 Monate andauert, hätte! Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 6 Jahre einen Behindertenpass des Sozialministeriums, im Jahre 2016 mit 70%, im Jahr 2017 mit 100% und ab 2022 mit 100% unbefristet! Zufolge dieser Entscheidung lebe ich weiterhin komplett isoliert sowie therapeutisch gänzlich unversorgt nur mit Hilfe der Betreuung meiner Eltern, ausgeschlossen von jeglichem gesellschaftlichen Leben!
Laut Durchsicht meiner Unterlagen durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gibt es keinen einzigen Grund, mir die Pflegeversorgung abzulehnen, auch müssten die Therapien im benötigten Umfang übernommen werden. Man hätte jedoch auf Bundesebene keine Weisungskompetenz, dass wäre Sache des jeweiligen Landeshauptmannes!
All diese sehr bedenklichen Vorkommnisse wurden jedoch von einer Aussage gekrönt. Im Juli 2023 wurde mir von einem sozial sehr engagierten und angesehenen Mitbürger meiner Gemeinde eine Gedächtnisnotiz über ein mit dem Bezirkshauptmann geführtes, einstündiges 4-Augen-Gespräch übermittelt. Daraus ging im Wesentlichen hervor, dass die Behörde zur zeitnahen Pflegekostenübernahme auf jeden Fall bereit wäre, jedoch müsste ich guten Willen zeigen und laufende Verfahren gegen die betroffenen Behörden zurückziehen! Die Gedächtnisnotiz wurde auch dem Bezirkshauptmann übermittelt, der bis heute dem Inhalt nicht widersprochen hat!
Ich könnte aus dem Verlauf der Jahre noch seitenweise über das mir angetane Leid und die Qualen berichten und darf bei Interesse Ihrerseits auf meine Website tinarobitsch.at/ verweisen.
Ich bitte Sie, diese Petition zu unterstützen und zu verbreiten, damit mein Fall Gehör findet und ich wieder für mein Alter ein entsprechendes Leben führen darf.
Nutzen Sie bitte die Hashtags um in den sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit zu erlangen: #GerechtigkeitFürTinaRobitsch
#SelbstbestimmtesLebenTinaRobitsch
Ich appelliere an:
- All jene Mitmenschen, die sich auf Grund meiner Leidensgeschichte für mich einsetzen wollen.
- Landeshauptmann
- Medienvertreter, um die Missstände öffentlich zu machen und für Veränderung zu sorgen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2 (2 in Raaba)