787 signatures
Pétition adressée à : Österreichisches Parlament
Wir fordern von der Politik:
1. Schluss mit den leeren Worten:
Wir brauchen keine warmen Worte, sondern Taten. Die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für uns Personenbetreuerinnen müssen endlich grundlegend verbessert werden.
2. Eine echte Erhöhung der Förderung und der Einkommensgrenze:
Die Förderung für die 24-Stunden-Betreuung muss massiv angehoben werden, damit Betreuung zu Hause bezahlbar bleibt und wir fair entlohnt werden können.
3. Dauerhafte Anerkennung:
Wir fordern Respekt, Absicherung und Sichtbarkeit – nicht nur während einer Pandemie, sondern an jedem einzelnen Tag im Jahr.
4. Übernahme der SVS-Beiträge durch einen staatlichen Fonds gegen Altersarmut:
Da unsere Einkommen oft sehr niedrig und stark vom jeweiligen Kunden abhängig sind, können wir nur die Mindestbeiträge zur Sozialversicherung einzahlen. Das bittere Ergebnis: Nach 17 Jahren harter Arbeit in Österreich bekommen wir eine Pension von gerade einmal rund 170 Euro! Das führt uns direkt in die Altersarmut. Wir fordern, dass diese SVS-Beiträge zur Entlastung und besseren Absicherung der Betreuerinnen komplett aus einem staatlichen Fonds übernommen werden.
Wir pflegen Österreichs Großeltern, Mütter und Väter. Es ist Zeit, dass die Politik auch uns und die pflegenden Angehörigen schützt!
**Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift!**
DANKE!
Bibiana Kudziova
Raison
An die österreichische Bundesregierung, das Sozialministerium und alle politischen Entscheidungsträger:
Mein Name ist Bibiana Kudziova, ich arbeite als Personenbetreuerin (24h Betreuung) in Österreich. Ich schreibe diese Petition im Namen von tausenden Kolleginnen und Kollegen – und im Namen der Familien, die wir betreuen.
Für die österreichische Politik sind wir meistens eins: unsichtbar.
Aber wehe, es kommt die nächste Krise oder Pandemie. Dann wissen alle plötzlich ganz genau, wie systemrelevant wir sind. Dann bekommen wir Applaus, ein nettes Danke und einen Gruß vom Bundespräsidenten. Doch sobald der Alltag einkehrt, stehen wir wieder alleine da. Wir sind die unsichtbare Gruppe von Frauen und Männern, die sich in diesem Land rund um die Uhr um alte, kranke und pflegebedürftige Menschen kümmert. Hinter verschlossenen Türen. Ohne echte öffentliche Unterstützung.
Seit Jahren lesen wir in den Medien, wie wichtig es ist, dass wir Personenbetreuerinnen fair bezahlt und behandelt werden. Doch diejenigen in der Politik, die das Handwerk und die Macht dazu hätten, etwas zu verändern, tun seit Jahren nichts.
Die traurige Realität: Seit dem Jahr 2007 wurde die Förderung für die 24-Stunden-Betreuung im Kern nicht erhöht – es gab lediglich kleine Anpassungen von 550,-- EUR auf 800,-- EUR (Valorisierungen). In der Praxis bedeutet das, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht und wir unsere Kunden verlassen müssen.
Es ist eine wirtschaftliche Absurdität und eine Schande für einen reichen Staat wie Österreich, dass die eigenen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Schicksal alleine gelassen werden:
Familien werden vor die unmenschliche Wahl gestellt, ob sie sich die Betreuung zu Hause überhaupt noch leisten können oder ins Heim müssen – und das, obwohl einen Heimplatz zu finanzieren den Staat fast doppelt so teuer zu stehen kommt wie die Unterstützung der Pflege im eigenen Zuhause.
Nur weil die Politik sich weigert, die Betreuung daheim vernünftig zu fördern, treibt sie die Menschen in die lebensgefährliche Situationen und uns Betreuerinnen in die Armut!
détails de la pétition
Pétition lancée:
31/05/2026
Fin de la collecte:
30/11/2026
Région:
Autriche
Catégorie:
Social
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Nouvelle languePourquoi les gens signent
Pretože aj ja pracujem v AT ako 24 - hodinová opatrovateľka. Živnosť otvorená od októbra 2008. Som slobodná matka, samoživiteľka a z toho čo zarobím v AT doma stihnem zaplatiť len účty za svetlo, teplo, telefón a pre syna obedy, cestovné a vreckové, agentúre poplatok po každom turnuse a som niekedy v mínuse a na ďalší turnus si musím na cestovné požičať. Za prácu, ktorú vykonávame, niekedy v katastrofálnych podmienkach si zaslúžime iný prístup ...
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Po dlhých rokoch práce ako opatrovateľka v Rakúsku sa desím dôchodku ako sa z tej almužny bude dať vyžiť.