Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Sorgfaltspflicht für Gesundheit und Natur
Die Gesundheit der Menschen und Umweltschutz sind bekanntlich das allerhöchste Rechtsgut. Neben dem rauen Umgang mit der Natur und den Schongebieten ärgert die unverantwortlich lockere Akzeptanz der vielen teuren Verletzungsfolgen beim extrem riskanten Freeride-Sport. Erwachsene und Actionsportler sind selbst für sich verantwortlich, aber wer es zulässt, dass Minderjährige Gefahren oder Schaden ausgesetzt werden, verstößt gegen die gesetzliche Obsorge-, Aufsichts- bzw. auch Sorgfaltspflicht!
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    Kultivierter naturverträglicher Sommertourismus vs umweltbelastenden Freeride-Hotspot
Kultivierte junge, alte, einheimische und ausländische Mountainbiker auf gepflegten unbedenklichen Wegen sind sicher nicht das Problem. Projekte wie das naturzerstörende Action-Großprojekt "Bike-Karussell Brandnertal" für riskanten Nervenkitzel bei Downhill-und Freeride-Herausforderungen zerschneiden z.B. den Lebensraum der Auerhahn- und Birkhuhnpopulation im Loischkopfgebiet (VN, 10.04.2019). Es geht um naturverträglichen Sommertourismus, gegen umweltbelastenden Freeride-Hotspot, teure Verletzungsfolgen sowie suspektes Rummelplatz-Image für die Region!
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    Sicherheit und Gesundheitsschuzt
Laut Erfahrungen der Ärzte nehmen schwere Bikeunfälle zu. Vermehrt Unfälle passieren auf den Downhillstrecken. Freeride zählt zu den gefährlichsten Herauforderungen. Dabei erleiden die Biker oft auch schlimme Verletzungen im Gesicht und innere Verletzungen. Gesundheitsschtz hat höchste Priorität, speziell für Minderjährige! Unter Wahrung eines hohen Schutzniveaus für die Gesundheit und Sicherheit von Personen dürfen Dienstleistungen/Produkte nur vertretbare Gefahren bergen!
Source: Orf, Psg
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Contra

What are arguments against the petition?

5. bieten Bikeparks hervorragende Möglichkeiten für Jugendliche sich sinnvoll zu betätigen. Auch wenn dabei manchesmal der eine oder andere Knochen in die Brüche geht, ist dies allemal gesünder als die vernachlässigten Körper (eventuell auch der Geist) der unzähligen Smartphonejunkies im Tal.
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2. glaube ich kaum, dass die Skipisten über die der grösste Teil der Trails führen soll, ein ökologisch so wertvoller Naturraum in jeglicher Hinsicht sein soll. Die restlichen Teile der Trails führen sehr wohl durch Waldgebiet, allerdings entlang bereits bestehender Wanderwege. Da diese Wanderwege durch Nutzung von Fussgängern bereits Schäden in Feuchtgebieten verursacht haben, werden diese im Zuge der Bikeparkerweiterung von den Betreibern saniert.
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3. frage ich mich: Sind einheimische und ausländische Mountainbiker keine attraktiven Gäste für das Land Vorarlberg bzw. das Brandnertal? Ich fühle mich durch diese/eure Aussage in der Petition diskrimminiert. Ich bin "Fusslahm" und sitze lieber auf meinem Mountainbike. Wart ihr schon einmal im benachbarten Graubünden? Da funktionieren Wanderer und Biker in wunderbarer Harmonie gemeinsam auf allen Bündner Wanderwegen. Gefördert durch Regierung und Tourismusverband - Shared Trails - Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme.
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4. tummeln sich in Bikeparks ganze Familien. Vom Kleinkind im Laufradparcours bis zum Vollvisierbehelmten Opa ist alles anwesend. Dieser soziale Aspekt darf nicht vergessen und unterschätzt werden. Zudem ist die Jugend von heute vielleicht auch der Gast von Morgen - Sommer wie Winter.
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