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Die Petition wurde eingereicht
3 days agoLiebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
die jüngsten Presseberichte zeigen, dass der Erhalt des Reha-Zentrums Aflenz weiterhin politisch diskutiert wird. Gleichzeitig wird eine tragfähige Lösung schwieriger.
Die Hoffnung auf eine Partnerschaft mit dem Land schwindet
Nach dem Gespräch bei Bundesministerin Korinna Schumann waren wir vorsichtig optimistisch, dass sich eine Lösung für den Erhalt des Reha-Zentrums finden lässt. Inzwischen ist dieser Optimismus jedoch deutlich geschwunden.
Eine mögliche Partnerschaft mit dem Land Steiermark ist derzeit in weite Ferne gerückt. Als möglicher Grund dafür gilt die angespannte finanzielle Situation des Landes. Weitere öffentliche Partner sind derzeit nicht bekannt.Die PVA bereitet eine mögliche Nachnutzung vor
Die PVA hat eine „Marktsondierung mit Einladung zur Übermittlung von Nachnutzungskonzepten“ eingeleitet. Private Interessenten können Konzepte für eine künftige Nutzung der Liegenschaft vorlegen.
Besonders wichtig ist folgende Feststellung der PVA:
„Die Pensionsversicherungsanstalt hält in diesem Zusammenhang ausdrücklich fest, dass sie im Rahmen einer allfälligen Nachnutzung selbst keine weitere Betriebstätigkeit vornehmen wird und sich auch an keinen Instandhaltungs-, Instandsetzungs- oder sonstigen Investitionskosten beteiligen wird.“
Das bedeutet: Bei einer allfälligen Nachnutzung will die PVA weder selbst einen Betrieb führen noch sich an Instandhaltungs- oder Investitionskosten beteiligen. Die PVA stellt klar, dass die Liegenschaft samt Gebäuden nach Beendigung des Reha-Betriebs in ihrem dann bestehenden Zustand zur Verfügung gestellt werden soll.Die Besichtigungen durch private Interessenten laufen bereits. Die Konzepte müssen bis 18. Dezember 2026 eingereicht werden. Laut PVA handelt es sich um eine unverbindliche Marktsondierung. Ein Verkauf oder eine konkrete Nachnutzung ist damit noch nicht beschlossen. Auch einen theoretisch möglichen Weiterbetrieb durch die PVA schließt die Unterlage nicht aus.
Dennoch ist diese Entwicklung ein ernst zu nehmendes Signal: Kommt keine tragfähige Partnerschaft zustande und hält die PVA an ihrer bisherigen Haltung fest, ist der Erhalt des Reha-Zentrums Aflenz in seiner bisherigen Form erheblich gefährdet.
Mitarbeiter und Gemeinden fordern zum Handeln auf
Der Betriebsrat und die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden haben sich mit offenen Briefen an die Landesregierung gewandt und weitere Schritte zum Erhalt des Reha-Zentrums gefordert.
Dabei geht es um weit mehr als den Fortbestand einer Einrichtung: Das Reha-Zentrum ist ein wichtiger Bestandteil der überregionalen Gesundheitsversorgung und zugleich ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.Die Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz ist weiterhin offen
Das Ersuchen um Bekanntgabe von Informationen zu den geplanten Veränderungen beim Reha-Zentrum Aflenz nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) wurde von der PVA mit Bescheid abgelehnt. Gegen diesen Bescheid wurde Beschwerde beim zuständigen Verwaltungsgericht erhoben. Das Verfahren ist weiterhin anhängig; eine gerichtliche Entscheidung steht noch aus. Über den weiteren Verlauf und das Ergebnis werden wir euch informieren.Wir bleiben dran!
Wir werden die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und euch informieren, sobald es wesentliche Neuigkeiten gibt.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euer anhaltendes Interesse an unserem gemeinsamen Anliegen!Mit freundlichen Grüßen
Peter Redl -
Die Petition wurde eingereicht
on 30 Aug 2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!
Unsere Petition „Rettet das RZ Aflenz“ wurde mit der symbolischen Übergabe der 13.363 Unterstützungsunterschriften an Bundesministerin Korinna Schumann vorläufig abgeschlossen.
Wir möchten uns bei euch allen ganz herzlich für diese großartige Unterstützung bedanken. Die Zahl der Unterschriften hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der Erhalt des RZ Aflenz für die Menschen in der Region und darüber hinaus ist.
Bei der Übergabe war das Personenkomitee durch folgende Personen vertreten:
- Dr. Sylvester Berger – ehem. stellvertretender Primararzt des RZ Aflenz
- Robert Freitag – Generaldirektor-Stellvertreter der PVA i.R.
- Eva Hirschmanner – Betriebsratsvorsitzende des RZ Aflenz
- Mag. (FH) Stefan Hofer – Landtagsabgeordneter
- Peter Redl – Sprecher des Personenkomitees „Rettet das RZ Aflenz“
Wir konnten mehr als eine Stunde offen und konstruktiv mit Bundesministerin Schumann über die Zukunft des RZ Aflenz sprechen. Dabei ging es um die Anliegen der Beschäftigten, die Bedeutung des Standorts für die Region, die Qualität der medizinischen Versorgung sowie den Erhalt der Einrichtung als wichtigen Bestandteil der öffentlichen Gesundheitsversorgung.
Erfreulich waren die positiven Signale der Ministerin. Sie teilte uns mit, dass ihr seitens der PVA zugesichert wurde, den Standort Aflenz erhalten zu wollen – gemeinsam mit einem Partner. Als möglichen Partner nannte sie ausdrücklich das Land Steiermark. Eine Beteiligung des Bundes als Partner schloss sie dabei ausdrücklich aus. Sollte das Land diese Partnerschaft nicht eingehen, müsste nach ihrer Darstellung ein privater Betreiber als Partner der PVA gefunden werden. Diese Perspektive, dass die PVA nunmehr doch am Erhalt des Standortes Aflenz interessiert sei, ist für uns ein wichtiges Signal und gibt Anlass zu gewisser Zuversicht.
Die Petition endet mit der Übergabe – unser Einsatz für das RZ Aflenz geht weiter. Wir werden weiterhin das Gespräch mit der PVA suchen und versuchen aufzuzeigen, wo aus unserer Sicht bei der bisherigen Beurteilung des Projekts von falschen oder nicht ausreichenden Grundlagen ausgegangen wurde.
Unser Anliegen ist jetzt bei vielen maßgeblichen Stellen bekannt. Von verschiedenen Seiten wurde Unterstützung für den weiteren Weg zugesagt.Noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle 13.363 Unterstützerinnen und Unterstützer, die mit ihrer Unterschrift ein so eindrucksvolles Zeichen für das RZ Aflenz gesetzt haben. Für weitere Auskünfte und Anliegen stehen wir selbstverständlich weiterhin gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Peter Redl -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition „Rettet das Rehabilitationszentrum Aflenz“!
In den vergangenen Wochen gab es einige vorsichtig positive Pressemeldungen zur Zukunft des Rehabilitationszentrums Aflenz. Gleichzeitig haben wir versucht, einen Termin bei Sozialministerin Korinna Schumann zu erhalten, um ihr die 13.363 Unterschriften unserer Petition persönlich und symbolisch zu übergeben.
Nun können wir Ihnen eine erfreuliche Nachricht übermitteln: Mit Unterstützung der steirischen Landespolitik ist es gelungen, einen Termin zu vereinbaren. Am 28. August 2026 werden wir Sozialministerin Korinna Schumann die 13.363 Unterschriften überreichen und die Gelegenheit nutzen, nochmals mit Nachdruck auf die große Bedeutung des Rehabilitationszentrums Aflenz und die breite Unterstützung für seinen Fortbestand hinzuweisen. Selbstverständlich werden wir bei diesem Gespräch auch versuchen, mehr über den aktuellen Stand und die weiteren Planungen zu erfahren.
Weniger erfreulich ist die Situation bei der PVA. Nach der formlosen Ablehnung meines Auskunftsbegehrens nach dem Informationsfreiheitsgesetz habe ich vor rund einem Monat gemäß § 11 Abs. 1 IFG eine bescheidmäßige Erledigung verlangt. Eine solche ist bis heute nicht erfolgt.
Umso mehr hoffen wir, dass die Tatsache, dass die zuständige Bundesministerin nun persönlich mit uns über die Zukunft des Rehabilitationszentrums spricht, auch bei den Verantwortlichen der PVA zu einem Umdenken führt. Es wäre höchste Zeit, die bisherige Gesprächsverweigerung zu beenden und mit uns in einen offenen und konstruktiven Dialog zu treten.Wir werden Sie selbstverständlich nach der Übergabe der Unterschriften und dem Gespräch am 28. August ausführlich über den Verlauf und allfällige neue Erkenntnisse informieren.
Bis dahin möchten wir Ihnen nochmals herzlich für Ihre Unterstützung danken. 13.363 Unterschriften zeigen eindrucksvoll, wie vielen Menschen die Zukunft des Rehabilitationszentrums Aflenz am Herzen liegt. Diese breite Unterstützung werden wir am 28. August mit nach Wien nehmen und gegenüber der Bundesministerin deutlich zum Ausdruck bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Redl