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Bild zur Petition mit dem Thema: STOP der Abmahnwelle durch Anwälte und Inhaber/Urheber im Internet bereitgestellter Downloads! STOP der Abmahnwelle durch Anwälte und Inhaber/Urheber im Internet bereitgestellter Downloads!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Committee on Petitions (Petitionsausschuß)
  • Region: Europäische Union mehr
    Kategorie: Gesetze mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 21 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

STOP der Abmahnwelle durch Anwälte und Inhaber/Urheber im Internet bereitgestellter Downloads!

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"Abmahnwelle" durch spezialisierte Anwaltskanzleien und/oder Inhaber/Urheber/Ersteller div. Inhalte im Internet. Zwingend nötige Änderung bzgl. „Veröffentlichung“ UND „Downloadbereitstellung“ div. Inhalte/Bilder mit und ohne „Kennzeichnung © Copyright“ oder Wasserzeichen im Internet, seitens der Inhaber/Urheber/Ersteller

Die Europäische Union möge zum Schutze der Internetnutzer länderübergreifend beschließen, dass gesetzt dem Fall der Inhaber von Bilder/Fotos etc. KEINE Weiterverbreitung gestattet bzw. wünscht, diese NICHT öffentlich und für jedermann im Internet mittels Download bereitstellen DARF! Bzw. geschützte Inhalte oder Bilder im Internet für jeden Internetnutzer DIREKT am Foto/Bild "öffentlich" klar und deutlich "sichtbar" UND mit einer direkten Verlinkung zum Inhaber/Urheber mit detaillierten Angaben gekennzeichnet sein müssen.

Begründung:

Der Vermerk © Copyright und/oder Wasserzeichen (zumeist aber am Foto/Bild nicht erkennbar) ist nicht ausreichend, da dieses von „jeden“ mittels Software erstellt werden kann. Allein schon durch die Weiterversendung, kopieren oder Downloadbereitstellung eines Inhalts/Bild durch einen „Zweiten“ – also nicht mehr vom Inhaber/Urheber selbst - ist nicht mehr feststellbar ob es sich um ein „lizenziertes“ Bild handelt, da die Dateien meist namentlich abgeändert werden. Ein „Begleittext“ beim Öffnen eines Inhalts durch Suchmaschinen wie z.b. bei "Google" – Die Bilder sind möglicherweise urheberrechtlich geschützt – ist ebenfalls nicht ausreichend, weil diese Anmerkung bei JEDEM Bild in den Suchmaschinen erscheint! Bei Nachverfolgung dieser Inhalte/Bilder ist es meist nicht nachvollziehbar bzw. festzustellen ob es sich um ein "lizenziertes" Werk handelt und wer der Inhaber ist. Arglose Internetnutzer - wie ich - sind bei der Suche von Inhalten/Bildern einer Überflutung solcher Dateien ausgesetzt. Viele dieser Inhalte/Bilder werden in div. Foren, Beitragen, Websites etc. "offiziell" in guter Qualität zum Download bereitgestellt. Womit sich für mich die Frage stellt, WARUM dann div. Inhaber/Urheber/Erstller Bilder öffentlich im Internet bereitstellen, wenn diese die Weiterverbreitung/Weiterverwendung nicht gestatten, so wie in meinem Fall.

Dank dieser Tatsache werden meiner Meinung nach Internetnutzer als Freiwild für unseriöse „Abzocker“ freigegeben. Bei diesen „öffentlichen“ Inhalten wie Bilder/Fotos handelt es sich NICHT um beim Patentamt eingetragene Bildmarken, die ohnedies ausreichend durch das Gesetz geschützt sind.

Mittlerweile gibt es "spezialisierte" Rechtsanwaltskanzleien die sich auf die Suche nach "lizenzierten" Inhalten und deren "illegalen" Verwendung machen, damit anscheinend eine "Business-Lücke" entdeckt haben um harmlose Bürger abzuzocken. Ich möchte auch eine mögliche Abzocke durch die Vorgehensweise (öffentliche Bereitstellung mittels Download) der Inhaber/Ersteller so eines Inhaltes unterstellen.

Ich bin so ein „Opfer“! Vor 2 Jahren habe ich einen mir damals bekannten Grafiker gebeten für mein Lokal ein Logo zu erstellen. Dieses hat er mir übermittelt und ich habe dieses mit gutem Gewissen in meiner Website eingebaut OHNE gewusst zu haben, dass ein Teil davon mit Copyright geschützt ist. Der Urheber (Fotograf aus Deutschland ohne nennenswerten Bekanntheitsgrad) hat „angeblich“ SEIN Foto auf meiner „österreichischen Website gefunden - was für mich schier unglaubwürdig erscheint – eine Anwaltskanzlei beauftragt von mir Schadenersatz und die entstehenden Anwaltskosten erstmals außergerichtlich einzufordern. Auch die „unwillkürliche“ Bemessung des Gegenstandswertes (in meinem Fall pro Bild 6.000,- €) ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar und müsste ebenfalls gesetzlich „im Vorfeld“ geprüft werden.

Durch den Tatbestand bin ich gezwungen einen deutschen Anwalt mit meiner Verteidigung zu beauftragen, was wieder mit weiteren Kosten verbunden ist. Lt. Anwalt bin ich dem ausgeliefert und er rät mir eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben, sowie einen Vergleich anzustreben. Auch finde ich es „untragbar“ es dem Kläger (Unterlassungsgläubiger) freizustellen, WO (in welchem Land) ein etwaiger Prozess stattfinden würde. Schon allein diese Tatsache macht es jeden, vielleicht auch „ungerechtfertigten“ Kläger leicht, seinen Kontrahenten einzuschüchtern. Wer will und kann schon für einen Prozess in ein anderes Land fahren.

Ich denke und hoffe, ich habe genug Gründe angeführt warum eine Änderung – zum Schutze eines jeden Internetnutzers in der EU - unbedingt notwendig ist. Ich bitte daher um zahlreiche Unterstützung.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wien, 02.10.2011 (aktiv bis 01.12.2011)


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