Russland und die EU sollen die ökologische Katastrophe von NORD STREAM II in der Ostsee stoppen

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Petitionsausschuss EU

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  1. Launched 2021
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Petition addressed to: Petitionsausschuss EU

Das NORD STREAM II-Projekt muss daher gestoppt werden, bis die Ostsee von chemischen Waffen befreit ist.

Reason

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der Ostsee etwa 13 000 Tonnen chemische Kampfstoffe versenkt, die meisten von ihnen in der Gegend von der Bornholm Insel, wo der Bauwesen von der Nord Stream statfinden. Seitdem die hochgiftige Stoffe sich im Meer befinden, die die baltischen Staaten und die gesamte Meeresfauna gefährden. Die Ostsee kann jederzeit zu einem zweiten Tschernobyl werden.  Metall im Meerwasser korrodiere und die giftigen Chemikalien deshalb das Leben der Menschen gefährden. Stabile Verbindungen toxischer Stoffe im menschlichen Körper können gefährlichere Auswirkungen haben als Strahlung. Viele Gebiete der Ostsee sind traditionelle Fanggründe, und Millionen Tonnen von Fisch enthalten möglicherweise giftige Chemikalien. Als eine Option kann man die Bituminierung dieser Waffen nennen und ist gleichzeitig der Ansicht, dass dies nicht von einzelnen Ländern bewerkstelligt werden kann, da die chemischen Unterwasserarsenale alle Länder des Ostseeraums bedrohen.
Deshalb ich fordere das Russland und die EU auf dringend Finanzmittel für die Dekontaminierung der Ostsee bereitzustellen, im Sinne des Übereinkommens von Paris und der Prioritäten der Europäischen Kommission.
 Die Kommission stimmt dazu, dass die auf der Ostsee Meeresboden versenkten Kriegsmittel ein umfassendes Problem darstellen, dass besondere Aufmerksamkeit erfordert. Diese Munition ist nicht nur eine Bedrohung für die Meeresumwelt, sondern kann ebenfalls eine Sicherheitsgefahr darstellen, den Bau neuer Infrastrukturen behindern und das nachhaltige Wachstum in allen marinen und maritimen Wirtschaftszweigen hemmen.
Es wird anerkannt, dass sich in der Ostsee eine große Menge von nicht detonierten chemischen Kriegsmitteln, einschließlich Explosivstoffen, auf den Meeresböden der Küsten befindet, die dort versenkt wurden oder in Folge von Schiffshavarien im Meer gelandet sind. Standort, Menge und Bezeichnung dieser Kriegsmittel wurden bei der Entsorgung oft schlecht dokumentiert, und viele dieser Informationen fehlen möglicherweise bisher völlig. Darüber hinaus gestaltet sich die Zusammenstellung und Auswertung der verfügbaren Unterlagen aufgrund politischer und sprachlicher Faktoren sowie wegen der vom Militär als vertraulich eingestuften Dokumente schwierig. Des Weiteren kann die Verlegung solcher Kriegsmittel sowie die Ausbreitung von Schadstoffen sowohl durch natürliche Prozesse wie Strömungen als auch durch menschliches Handeln verursacht werden z. B. durch Zusammenstöße mit Schleppnetzen oder Baggerschiffen. Durch die zunehmende Nutzung des Meeresbodens für wirtschaftliche Zwecke (z. B. Offshore-Windparks, Seekabel, Rohrleitungen, z. B. – NORD STREAM II und Schleppnetzfischerei) steigt das Risiko, im Meer auf versenkte Kriegsmittel zu stoßen.
Das NORD STREAM II kann die Umweltprobleme provozieren, denn aufgrund mechanischer und chemischer Prozesse korrodieren die Munitionshüllen im Laufe der Zeit, und dies könnte zur Folge haben, dass in der Munition enthaltene Chemikalien entweichen. Zudem verbleiben chemische Kriegsmittel länger auf dem Meeresboden als zunächst angenommen. Wann die chemischen Stoffe aus der Munitionshülle freigesetzt werden, hängt jeweils von unterschiedlichen Faktoren für die mechanischen und chemischen Prozessen (z. B. Wassertiefe, Wassertemperatur und wie tief die Gegenstände im Boden eingesunken sind) ab, weshalb Modellrechnungen bezüglich der Gefahr der Freisetzung von Chemikalien ins Meerwasser schwierig und ungenau sind.
 Deshalb Das NORD STREAM II-Projekt muss daher gestoppt werden, bis die Ostsee von chemischen Waffen befreit ist.. ich fordere das Russland und die EU auf dringend Finanzmittel für die Dekontaminierung der Ostsee bereitzustellen, im Sinne des Übereinkommens von Paris und der Prioritäten der Europäischen Kommission.

Petition details

Petition started: 04/16/2021
Collection ends: 06/15/2021
Region: European Union
Topic: Environment

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