Reparationszahlungen Deutschlands an Griechenland jetzt leisten!

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Committee on Petitions (Petitionsausschuß)

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  1. Iniziato gennaio 2025
  2. Raccolta voti terminata
  3. Preparare la presentazione
  4. Dialogo con il destinatario
  5. Decisione

La petizione è indirizzata a: Committee on Petitions (Petitionsausschuß)

Motivazioni:

An den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir fordern die Bundesregierung auf, ihrer rechtlichen, historischen und moralischen Verantwortung nachzukommen und die ausstehenden Reparationsansprüche Griechenlands aus dem Zweiten Weltkrieg in vollem Umfang zu regeln. Mehr als 80 Jahre nach der deutschen Besatzung, die unermessliches Leid, wirtschaftliche Zerstörung und systematische Verbrechen in Griechenland verursachte, bleibt diese Schuld unbeglichen. Es ist Zeit für eine klare, gerechte und abschließende Lösung – im Sinne der Opfer, der europäischen Werte und des internationalen Rechts.
Warum Griechenland Anspruch auf Reparationszahlungen hat
1. Die Zwangsanleihe von 1942: Ein völkerrechtliches Verbrechen
Während der Besatzung zwang das Deutsche Reich die griechische Zentralbank, einen Kredit von 476 Millionen Reichsmark zur Finanzierung der Besatzungskosten zu gewähren. Dies verstieß gegen Artikel 49 der Haager Landkriegsordnung von 1907, die Plünderung und erzwungene Anleihen in besetzten Gebieten ausdrücklich untersagt.
• Aktueller Wert der Zwangsanleihe (inkl. Zinsen): Mindestens 11 Milliarden Euro.
• Die Zwangsanleihe ist kein Bestandteil allgemeiner Reparationsforderungen, sondern eine offene Finanzverbindlichkeit Deutschlands, die völkerrechtlich bindend ist.
2. Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Unverjährbar
Während der Besatzung (1941–1944) beging die deutsche Wehrmacht zahlreiche Kriegsverbrechen, darunter Massaker, systematische Zerstörungen und Hungerblockaden:
• Massaker von Distomo (1944): 218 Zivilisten wurden ermordet.
• Massaker von Kalavryta (1943): 700 Männer und Jungen wurden exekutiert, Frauen und Kinder blieben traumatisiert zurück.
• Hungersnot: Mindestens 300.000 Menschen starben infolge gezielter Lebensmittelblockaden.
Diese Verbrechen sind nach internationalem Recht unverjährbar und erfordern eine angemessene Entschädigung der Opfer und ihrer Nachkommen.
3. Materielle Zerstörung: Eine ausgeblutete Nation
Die deutsche Wehrmacht zerstörte systematisch die Infrastruktur Griechenlands: Straßen, Eisenbahnen, Brücken, Häfen und landwirtschaftliche Betriebe wurden geplündert oder dem Erdboden gleichgemacht.
• Materielle Schäden: Mindestens 100 Milliarden Euro (inflationsbereinigt).
4. Zusammengefasste Reparationsforderungen
Eine offizielle Expertenkommission des griechischen Parlaments hat die Gesamtschäden auf 290 Milliarden Euro geschätzt. Diese Summe umfasst:
• 100 Milliarden Euro für materielle Schäden und wirtschaftliche Zerstörung,
• 11 Milliarden Euro für die Zwangsanleihe,
• 180 Milliarden Euro für Kriegsverbrechen und humanitäre Entschädigungen.

Diese Summe ist im Verhältnis zur deutschen Wirtschaftsleistung tragbar. Sie entspricht ca. 7 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts (ca. 4,2 Billionen Euro).
Rechtliche Grundlage der Forderungen
1. Kein Abschluss der Reparationsfrage:
Deutschland beruft sich auf das Londoner Schuldenabkommen von 1953, das die Reparationsfrage jedoch ausdrücklich auf die Zeit nach einem Friedensvertrag vertagte. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990, der die Wiedervereinigung regelte, hat die Reparationsfrage nicht gelöst. Griechenland war an den Verhandlungen nicht beteiligt, weshalb der Anspruch völkerrechtlich bestehen bleibt.
2. Unverjährbarkeit von Kriegsverbrechen:
Nach internationalem Recht (z. B. UN-Konvention über die Unverjährbarkeit von Kriegsverbrechen von 1968) verjähren Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht. Die deutsche Behauptung, die Forderungen seien „verjährt“, ist rechtlich nicht haltbar.
3. Keine Verrechnung mit Wirtschaftshilfen:
Wirtschaftliche Hilfen während der Eurokrise oder EU-Subventionen können nicht als Ersatz für Reparationen angesehen werden. Sie dienen anderen Zwecken und haben keinen Bezug zu historischen Verbrechen.

Wir fordern die Bundesregierung auf:
1. Die Reparationsansprüche Griechenlands in Höhe von 290 Milliarden Euro anzuerkennen.
2. Verhandlungen mit der griechischen Regierung aufzunehmen, um eine gerechte und abschließende Lösung zu finden.
3. Direkte Entschädigungen an die Überlebenden von Kriegsverbrechen und ihre Nachkommen zu zahlen.
4. Die Zwangsanleihe von 1942 unverzüglich inklusive Zinsen zurückzuzahlen.
Fazit: Gerechtigkeit kennt keine Verjährung

Dies ist keine Frage des Geldes, sondern eine Frage der historischen Wahrheit, der Menschenwürde und der internationalen Gerechtigkeit. Deutschland hat eine historische Chance, Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich unter dieses Kapitel der Geschichte zu ziehen – nicht durch Vergessen, sondern durch Anerkennung und Wiedergutmachung.

Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen, dass Gerechtigkeit und Solidarität die Grundlage eines vereinten Europas sind.

Unterzeichnen Sie jetzt und fordern Sie die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Grazie per il tuo supporto, Iordanis Dangas, 50859
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Dati della petizione

Petizione avviata: 26/01/2025
La raccolta termina: 26/07/2025
Regione: Unione europea
Categorie: Politica estera

La petizione è stata tradotta nelle seguenti lingue

Non è ancora un argomento PRO.

Deutschland leistetete bereits Zahlungen an Griechenland (1960: 115 Mio. DM), zudem schob das Londoner Schuldenabkommen 1953 Reparationen bis zu einer Friedensregelung auf. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 gilt völkerrechtlich als diese Regelung und schloss die Reparationsfrage ab. Internationale Gerichte haben Klagen Griechenlands abgewiesen. Das Leid ist unbestreitbar, doch juristisch sind die Forderungen längst erledigt.

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