Κοινωνική πολιτική

Petition: Arbeitszeit FAIRkürzen: 30-Stunden-Woche jetzt!

Η αναφορά απευθύνεται σε
Die Österreichische Bundesregierung und den Bundesminister für Arbeit Martin Kocher
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Der Dachverband die Unabhängigen GewerkschafterInnen sowie die einzelnen Teilorganisationen AUGE/UG, UGÖD, UGPF, KIV/UG, UGVida, nehmen den 30. April, den Tag der Arbeitslosen und den 1. Mai, den Tag der Arbeit, zum Anlass, eine umfassende Arbeitszeitverkürzung zu fordern:

Petition für eine generelle Verkürzung der gesetzlichen Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden, bei vollem Lohn- und Personalausgleich!

Αιτιολόγηση

Die Coronakrise ist ein Brennglas der sozialen und ökonomischen Ungleichheit. Wie aus bereits bewältigten Krisen bekannt ist, lassen sich Verbesserungen nur erreichen, wenn Erkenntnisse über notwendige Veränderungen und Neugestaltungen, die in Krisen gewonnen wurden, danach auch konsequent umgesetzt werden. Unter diesem Aspekt ist es ein Gebot der Stunde, sich mit der längst überfälligen Reduktion der Wochenarbeitszeit auseinanderzusetzen und die gesetzliche Wochenarbeitszeit, bei vollem Lohn- und Personalausgleich, auf 30 Stunden zu reduzieren.

Denn: ArbeitszeitFAIRkürzung ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, der Belastbarkeit, der Gleichstellung und der Verteilung.

Arbeitszeit FAIRkürzung – eine Frage der sozialen Gerechtigkeit

Die derzeit hohen Arbeitslosenzahlen von mehr als einer halben Million und der hohe Anteil an Menschen in Kurzarbeit kosten den Staat viel Geld. Expert*innen prognostizieren weitere Anstiege und setzen die Kosten dafür mit rund 15 Mrd. Euro pro Jahr an. Das kann auch zur Finanzierung von Arbeitszeitreduktion verwendet werden, von der alle Erwerbstätigen profitieren. Auch die Arbeitslosenquote könnte durch eine bessere Verteilung der Arbeit verringert werden.

Österreichs Arbeitsmarkt ist von einer Spreizung geprägt – in sehr viele Teilzeit arbeitende Frauen und viele Vollzeit mit Überstunden arbeitende Männer. Eine Reduktion der Arbeitszeit mit vollem Lohnausgleich würde allen helfen, die Vollzeitarbeitenden entlasten und die Teilzeitkräfte aufwerten und ihnen mehr Einkommen bringen.

Arbeitszeit FAIRkürzung – eine Frage der Belastbarkeit

Die Problematik der Arbeitsverdichtung und ständigen Erreichbarkeit ist bekannt. Die Krankenstandtage aufgrund psychischer Erkrankungen nehmen seit Jahren stetig zu. Eine Begleitstudie der Arbeitszeitumstellung von 38,5 auf 30 Stunden in der österreichischen Firma eMagnetix aus dem Jahr 2019 zeigte, dass Belastungs- und Ermüdungserscheinungen zurückgingen, die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen stieg und gleichzeitig die Produktivität anstieg.

Arbeitszeit FAIRkürzung – eine Frage der Gleichstellung

Frauen leisten zwei Drittel der unbezahlten Haus-, Pflege- und Betreuungsarbeit. Aus aktuellen Erhebungen während des ersten Corona-Jahres lässt sich ablesen, dass sich auch das Missverhältnis zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit verschärfte: Im Schnitt arbeiteten Frauen pro Werktag um 2,5 Stunden unbezahlt mehr als Männer. Auch die höhere Flexibilität im Home-Office hat die Benachteiligung von Frauen nicht verändert. Frauen haben weniger Zeit für bezahlte Arbeit, haben durch Erwerbsarbeit geringere Entlohnungen und erhalten nach Ende des Erwerbslebens, bedingt durch den höheren Teilzeitanteil, auch deutlich geringere Pensionen. Ein Teufelskreis, der durch die höheren Anteile von Frauen in Kurzarbeit und in der Arbeitslosigkeit noch verschärft wird.

Eine Senkung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden würde einerseits die dringend notwendige zeitliche Entlastung von Männern und Frauen mit sich bringen und eine bessere Aufteilung der Care-Arbeit ermöglichen.

Für Frauen gäbe es zusätzlich den positiven Effekt, dass sie dann nicht mehr zur Teilzeittätigkeit gezwungen wären bzw. die Teilzeitarbeit finanziell aufgewertet wäre. Zudem bekommt unbezahlte, ehrenamtliche und für unsere Gesellschaft wertvolle Tätigkeit eine Anerkennung.

Arbeitszeit FAIRkürzung – eine Frage der Klimagerechtigkeit

Wenn nicht mehr das Wachstum sondern die Grundbedürfnisse im Vordergrund stehen sollen, verschwinden viele Arbeitsplätze. Auch klimaschädliche Industrien müssen umgebaut werden, ohne dass die betroffenen ArbeiterInnen darunter leiden. Daher ist es notwendig, die verbleibende Arbeit besser zu verteilen.

Neben dem Fokus auf jene Produkte und Dienstleistungen, die wir wirklich brauchen, spricht auch der technologische Fortschritt für eine Arbeitszeitverkürzung. Auch Produktionsgewinne müssen den Menschen dienen, um trotz weniger Arbeit besser leben zu können.

Arbeitszeit FAIRkürzung – eine Frage der Verteilung

Obwohl ArbeitnehmerInnen ein Viertel mehr als vor 20 Jahren produzieren, sind in diesem Zeitraum die Reallöhne kaum gestiegen!

Die goldene Verteilungsregel im Kapitalismus war bislang: Das Wachstum der Produktivität und das Wirtschaftswachstum müssen an die breite Bevölkerung weitergegeben werden – und zwar in Form von Löhnen. Entweder in Form von höheren Löhnen für die Beschäftigten oder gleichen Löhnen für mehr Beschäftigte, etwa in Form von Arbeitszeitverkürzung.

Arbeitszeit FAIRkürzen: 30-Stunden-Woche jetzt!

Σας ευχαριστούμε για την υποστήριξή σας , UG - Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB από Wien
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Γιατί υπογράφουν οι άνθρωποι

  • στον/-ην/-ο 12.09.2021

    soziale Gerechtigkeit, mehr Lebensqualität für alle, gesellschaftlicher Fortschritt

  • στον/-ην/-ο 17.08.2021

    Das ist gesellschftlich möglich und geboten. Gewinnmaximierung verhindern, für soziale Unternehmen.

  • στον/-ην/-ο 06.08.2021

    Mehr Qualität für das Privatleben

  • Erwin Ploier Steinhaus

    στον/-ην/-ο 03.08.2021

    Arbeit gerechter aufteilen. Jeder sollte eine Arbeit und Einkommen haben.

  • στον/-ην/-ο 02.08.2021

    Weil allein die öffnungszeiten mancher geschäfte zu lang sind.

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