# Luka soll bleiben

Luka (10 Jahre) besucht die 4. Volkschulklasse der Integrativen Schule Hernals. Er spielt gerne im Schulgarten, liebt Fußball, kann selbst aber leider nicht mitlaufen, weil er aufgrund einer Behinderung im Rollstuhl sitzt. Seit zwei Jahren lebt Luka in Wien, gemeinsam mit seiner Mutter. Er mag seine Klasse, seine LehrerInnen, sein Wohnumfeld. Er fühlt sich wohl hier.

In 3 Wochen soll es vorbei damit sein. Der 2. negative Bescheid flatterte vor kurzem ins Haus. Für Luka und seine Mutter bricht eine Welt zusammen. Die Hoffnung auf ein besseres Leben, in Würde und mit passender medizinischer Förderung und Unterstützung für Luka wäre von einem Tag auf den anderen vorbei. In Georgien lebte er in Angst und wegen seiner Behinderung ausgegrenzt und oft gedemütigt. Nur seine Mutter hielt zu ihm.

Wir, ein breites Bündnis bestehend aus MitschülerInnen, Elternschaft und FreundInnen, rufen dazu auf, dass humanitäres Bleiberecht vom Innenministerium ausgesprochen wird. Weil: Luka gehört zu uns!

Reason

Luka hat meine Unterstützung, weil er hier in Österreich erstmals ein Leben ohne Angst und Demütigung als behindertes Kind hat. Ich will, dass er hier bleiben darf.

Thank you for your support, Hubert Butta from Wien
Question to the initiator

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News

  • Wir geben nicht auf-

    on 07 Oct 2018

    Luka gehört zu uns – auch jetzt!

    Luka besuchte bis vor wenigen Tagen die Integrative Schule Hernals. Er spielte gerne im Schulgarten, liebt Fußball über alles, konnte selbst aber leider nicht mitlaufen, weil er aufgrund einer schweren Behinderung im Rollstuhl sitzt. Seit drei Jahren ist Luka unser Freund.

    Am 26.9.2018 wurden Luka und seine Mutter um 5:30 Uhr in der Früh von der Polizei abgeholt und nach Georgien abgeschoben. Die Mutter hatte 10 Minuten Zeit, um ihre Sachen zu packen und wenige Sekunden, um sich von ihrem Mann zu verabschieden.
    Wir sind traurig und wütend. Luka und seine Mutter hatten große Unterstützung von vielen Seiten, vielleicht erinnern Sie sich/ erinnert ihr euch an eine Transparent-Aktion am Sportclubplatz oder an unseren Protest vor dem Innenministerium.
    Trotzdem ist es uns nicht gelungen, ein Bleiberecht für beide in Österreich zu erwirken.

    Luka und seine Mutter sind mit 60 Euro in der Tasche nach Georgien gebracht worden. Sie haben dort keine Wohnung, die Mutter keinen Job, und Luka, ein Bub mit einer schweren Mehrfachbehinderung, kaum Therapiemöglichkeiten und keinen Schulplatz.
    Wir geben nicht auf, und unterstützen Luka und seine Mutter weiter! Die Familie braucht Geld für Schulbesuch, Therapien und eine Wohnung. Letztendlich auch Geld für einen Anwalt, mit der Hoffnung eine Familienzusammenführung mit ihrem in Wien lebenden Mann zu erwirken.
    Jeder kleinste Beitrag ist willkommen, einmalig oder regelmäßig - aber auch Solidarität und Zusammenhalt! Danke für Ihre/eure Unterstützung – Wer finanziell helfen will, sei es mit €5 oder mehr, hier die Daten für das von uns neu für Luka und seine Mutter eröffnete Konto:

    Kontobezeichnung: LUKA
    IBAN: AT24 2011 1288 6725 5604
    Infos/Kontakt zu uns: www.lukagehoertzuuns.wordpress.com

    Danke!
    Im Namen der UnterstützerInnen und der Familie von Luka
    Hubert Butta

  • Luka bei der Weihnachtsaufführung seiner Klasse im Dezember 2017.

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    in der Bezirkszeitung haben die Kinder mit ihrem Aufruf sogar die Titelseite erobert!
    Der gut recherchierte Artikel läßt sich auch als epaper lesen:
    www.meinbezirk.at/epaper/bezirkszeitung-hernals-ausgabe-392017-e39747.html
    oder auf der Homepage der Zeitung
    www.meinbezirk.at/hernals/lokales/hernalser-volksschueler-fordern-bleiberecht-fuer-schulkameraden-d2257333.html?cp=Kurationsbox

pro

Kein Recht, kein Gesetz darf über dem Wohl eines Kindes stehen. Wer dies gutheißt macht sich mitschuldig.

contra

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