Die vor 35 Jahren gebaute Freileitung überquert die Dörfer Schinditz, Tümpling und Stöben. Die Wohnhäuser liegen teilweise im Abstand von unter 100 m zur Leitung; dort wird bereits über Jahre hinweg ein vermehrtes Auftreten von Krebs beobachtet.

Bei Neubau einer solchen Leitung wird ein Sicherheitsabstand von 400 m zu geschlossen Ortschaften und 200 m zu allein stehenden Wohnhäusern vorgegeben.

Die bestehende Trasse soll mit größeren Strommasten ausgestattet und der Stromdurchsatz erhöht werden. Die viel zu geringen Abstände zu Wohnhäusern werden mit dem Begriff "Bestandsschutz" gerechtfertigt.

Wir wollen, dass die Leitung auf die bereits geplante Alternativ-Trasse verlegt wird. Hier werden die Sicherheitsabstände zu Ortschaften eingehalten.

Reason

Eine 380 kV Leitung verbreitet verschiedene Arten von Elektrosmog. Man nimmt an, dass innerhalb eines Abstandes von 400 m zur Leitung ein erhöhtes Krebsrisiko besteht, u.a. durch den sog. Koronaeffekt.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat im Sommer 2017 mehrere Studien in Auftrag gegeben, die in den nächsten 6 Jahren den Zusammenhang von Elektrosmog durch Hochspannungsleitungen und Krebs untersuchen sollen.

Außerdem überquert dieser Abschnitt der Leitung verschiedene Landschaftsschutzgebiete und tangiert mehrere überregional bedeutende Bodendenkmäler. Einwände des Amtes für Denkmalschutz, des Amtes für Archäologie und des NABU gegen die bestehende Trasse wurden nicht berücksichtigt. Ein Landschaftsschutzgebiet, welches unter der Trasse liegt, wurde im Antrag gar nicht erst aufgenommen.

Thank you for your support, Bürgerinitiative from Dornburg-Camburg
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