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Bild zur Petition mit dem Thema: Arbeitszeit: Ein Ehrenamt darf nicht zur Arbeitszeit gehören! Arbeitszeit: Ein Ehrenamt darf nicht zur Arbeitszeit gehören!
  • Von: Marcel Kübel mehr
  • An: Committee on Petitions (Petitionsausschuß)
  • Region: Europäische Union mehr
    Kategorie: Gesetze mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 4.228 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen.

Arbeitszeit: Ein Ehrenamt darf nicht zur Arbeitszeit gehören!

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Im Rahmen der laufenden Beratungen um das neue EU-Arbeitszeitgesetz, ist nach der Ansicht der EU die ehrenamtliche Arbeit bei der Berechnung der Wochenarbeitszeit mit einzubeziehen.

Die EU-Arbeitszeitrichtlinie sieht vor, die Wochenarbeitszeit in ganz Europa auf 48 Stunden zu begrenzen. Dabei unterscheidet die Arbeitszeitrichtlinie nicht klar zwischen Arbeitnehmer und Ehrenamtsinhaber. Die Rahmenrichtlinie 89/391/EWG spricht klar davon, dass Arbeitnehmer Beschäftigte eines Arbeitgebers sind, auch in “Kultur- und Freizeittätigkeiten”. Die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla (CDU) legte es so aus, dass besonders an Stellen, wo Ehrenamtler Tätigkeiten durchführen, die auch von hauptberuflich Angestellten durchgeführt werden, unter diese Regelung fallen.

Dies würde alle ehrenamtlichen Bereiche vor ein großes Problem stellen.

Begründung:

Viele gemeinnützige Organisationen arbeiten mit ehrenamtlichen Helfern. Ohne diese ehrenamtlichen Helfer wären viele Angebote gar nicht möglich.

Sei es in Sportvereinen, in der Gemeindebibliothek, in Trauergruppen, in der Jugendarbeit, die Essensausgabe bei der Tafel, die Kinderschwimmgruppe, der Freiwilligen Feuerwehr oder auch im Katastrophenschutz.

Viele Sportvereine können nur günstige Sportangebote anbieten, weil dies mit ehrenamtlichen Trainern durchgeführt wird und ermöglichen so auch einkommensärmeren Familien die Teilnahme an Sportangeboten. Die Jugendarbeit lebt vom Ehrenamt, auch, damit Jugendliche von der Straße geholt werden können.

Der Katastrophenschutz besteht aus dem Ehrenamt. Damit diese ehrenamtlichen Helfer kompetent bei Großschadenslagen reagieren können, benötigen diese eine dementsprechende Übung.

Einem Arbeitnehmer mit einer 41 Stunden Woche würden so nur noch 7 Stundenfür eine ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stehen.

Dementsprechend bitten wir, das Ehrenamt, um dieses zu erhalten, von dieser Regelung auszuschließen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Neuss, 21.03.2012 (aktiv bis 20.06.2012)


Neuigkeiten

Die Freiwillige Feuerwehr wurde noch mit in die Aufzählung der Bereiche mit ehrenamtlichen aufgenommen! Neue Begründung: Viele gemeinnützige Organisationen arbeiten mit ehrenamtlichen Helfern. Ohne diese ehrenamtlichen Helfer wären viele Angebote gar ...

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Debatte zur Petition

PRO: Als Gesellschaft könne wir es uns nicht leisten (idell) kein Engagement mehr ausleben zu dürfen. Wieviele Leute hätten sich umgebracht oder wären in Depressionen versunken hätten sie nach einem Schicksalsschlag sich nicht als Freiwillige engagieren dürfen.

PRO: Soll das etwa bedeuten, dass ich, wenn ich unter der Woche schon 45 Stunden gearbeitet habe, dann meiner Fussballjugend, die ich trainiere, das Turnier absagen muss, weil ich meine Wochenarbeitszeit überschreiten würde??? Was ist denn das für eine schwachsinnige ...

CONTRA: Wenn man sich die Anzahl der Petitionsteilnehmer anschaut, scheint das Thema, zumindestens bis jetzt, selbst bei den betroffenen Ehrenamtlern nicht so wichtig genommen zu werden.

CONTRA: Man könnte alle schwervermittelbaren Arbeitslosen dazu verdonnern, bei einem Euro Stundenvergütung die ehrenamliche Arbeit in der fehlenden Zeit zu verrichten. Damit könnten die sich 48 EUR in der Woche oder 192 EUR im Monat steuerfrei dazuzuverdienen. ...

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Unterstützer nach Länder

LandAnzahl  Quorum?
Deutschland 4.190 5,6%
Österreich 19 0,1%
Luxemburg 3 0,1%
Schweiz 3

Petitionsverlauf