Schutz von Bargeld, Freiheit und informationeller Selbstbestimmung

Petition is addressed to
Politiker des europäischen Parlaments

171 Signatures

34 %
500 for collection target

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  1. Launched 14/05/2026
  2. Time remaining > 5 months
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News

05/15/2026, 08:09

Nur oben den Eingangssatz, da er beanstandet wurde. Gleichzeitig haben wir ihnen eine Email geschickt und alles genau erklärt.


Neuer Petitionstext:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge beobachten wir die - aus unserer Sicht - fortschreitende Entwicklung hin zu einer vollständig digitalisierten Kontroll- sowie Überwachungsstruktur innerhalb Europas. Unter Begriffen wie „digitaler Euro“, „digitale Identität“, „moderne Zahlungsinfrastruktur“ oder „Sicherheitsmaßnahmen“ entstehen Systeme, welche tief in die Freiheitsrechte der Bürger eingreifen — oftmals schleichend, technokratisch sowie ohne breite gesellschaftliche Debatte.

Bargeld ist nicht bloß ein Zahlungsmittel. Bargeld bedeutet Freiheit, Privatsphäre, Selbstbestimmung sowie Unabhängigkeit. Wer mit Bargeld bezahlt, hinterlässt keine vollständigen Bewegungsprofile, keine zentral gespeicherten Konsumdaten sowie keine dauerhafte digitale Spur seines alltäglichen Lebens. Genau deshalb ist Bargeld ein fundamentales Element einer freien Gesellschaft.

Wir lehnen daher jede schrittweise Einschränkung des Bargeldes entschieden ab.

Insbesondere wenden wir uns gegen: gegen: 

  • die Einführung von Bargeldobergrenzen,
  • die schleichende Verdrängung des Bargeldes im Alltag,
  • die Benachteiligung von Bürgern, welche bar bezahlen möchten,
  • sowie gegen Modelle eines vollständig kontrollierbaren digitalen Zentralbankgeldes (CBDC / digitaler Euro).

Ein digitaler Euro birgt erhebliche Risiken für Demokratie sowie Freiheitsrechte. Technisch wäre es möglich, Zahlungen zu überwachen, Nutzungsverhalten auszuwerten, Geld zeitlich zu begrenzen oder bestimmte Käufe einzuschränken. Selbst wenn heutige politische Akteure solche Möglichkeiten verneinen sollten, bleibt die technische Infrastruktur bestehen — sowie damit auch das Missbrauchspotential zukünftiger Regierungen oder Institutionen.

Freiheit darf nicht vom Funktionieren einer App, eines QR-Codes oder einer zentralisierten digitalen Identität abhängig werden – und schon gar nicht von den Launen der Politiker.

Ebenso kritisch betrachten wir den Ausbau verpflichtender digitaler Identitätssysteme. Eine zentrale digitale ID, welche Finanzdaten, Gesundheitsdaten, Zugänge, Kommunikationswege oder behördliche Funktionen miteinander verbindet, schafft eine bislang nie dagewesene Konzentration personenbezogener Informationen. Eine freie Gesellschaft benötigt keine totale digitale Erfassung ihrer Bürger, sondern starke Grenzen staatlicher sowie wirtschaftlicher Datensammlung.

Wir fordern daher: daher: 

  1. Den dauerhaften gesetzlichen Schutz des Bargeldes als uneingeschränkt nutzbares Zahlungsmittel.
  2. Ein Verbot allgemeiner Bargeldobergrenzen.
  3. Das Recht auf anonymes Bezahlen im Alltag.
  4. Keine verpflichtende Nutzung digitaler Identitätssysteme.
  5. Keine Kopplung gesellschaftlicher Teilhabe an digitale Kontrollmechanismen.
  6. Vollständige Transparenz hinsichtlich aller Planungen zum digitalen Euro.
  7. Volksabstimmungen bei tiefgreifenden Eingriffen in finanzielle Freiheitsrechte.
  8. Den Schutz älterer Menschen sowie technisch benachteiligter Bürger vor digitaler Ausgrenzung.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 76


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