Petice je adresována:
Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Der Bundesrat übergeht beim geplanten Ausbau des Schweizer Schienennetzes den Grossraum Basel und hemmt damit die Entwicklung unserer Region. Für die zweitstärkste Wirtschaftsregion ist dies inakzeptabel. Zumal hohe Wirtschaftsleistung und Lebensqualität in der Nordwestschweiz einen landesweiten Mehrwert bringen. Wir wollen unsere Region sozial-, wirtschafts- und umweltgerecht weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist ein effizientes ÖV-Angebot. Wir warten schon zu lange auf eine leistungsstarke S-Bahn und wollen nicht länger auf später vertröstet werden.
Wir Unterzeichnenden fordern: - Eine attraktive regionale S-Bahn für die Menschen im trinationalen Grossraum Basel, als umwelttaugliche Lösung für unsere Verkehrsprobleme. - Ein Ja ohne Wenn und Aber der Landesregierung zum Herzstück Basel, der Durchmesserstrecke zwischen Bahnhof Basel SBB, Badischem Bahnhof und Bahnhof St. Johann. Nur so lassen sich die S-Bahn-Linien der ganzen Region sinnvoll miteinander verknüpfen. - Ausreichende Bundesmittel im aktuellen Ausbauprogramm der nationalen Bahninfrastruktur (STEP AS 2030/35) in Höhe von 120 Mio. CHF, um sicherzustellen, dass das Herzstück Basel schnell und ohne Unterbruch weiterbearbeitet werden kann.
Odůvodnění
Das Herzstück Basel – die noch fehlende Schienenverbindung im Zentrum des Bahnknotens Basel
- schafft Direktverbindungen dank Durchmesserlinien und intelligenter Verknüpfung der Zulaufstrecken
- entlastet durch den neuen Bahnhof Basel Mitte mit geschätzten 50 000 Reisenden pro Tag sowohl die Bahnhöfe wie auch das Tramnetz
- stärkt die Innenstadt
- nützt Land, Stadt und der Wirtschaft in der Dreiländerregion
- ermöglicht Taktverdichtungen zwischen Zentrum und Region
- schafft Kapazitäten für rund 70% mehr Bahnpassagiere in der Region bis 2040
- bringt Zeitersparnisse
- erschliesst das wichtige Entwicklungsgebiet Klybeck
- entlastet die Strassen vom Pendlerverkehr
- sorgt gesamtschweizerisch für mehr Fahrplanstabilität
All dies gehört zu einem zeitgemässen S-Bahn-System, mit dem die anstehenden Verkehrsprobleme in der Region gelöst werden können.
Wir fordern nichts Ungewöhnliches: In anderen Schweizer Städten und Agglomerationen sind S-Bahn-Systeme mit Durchmesserlinien seit Jahren selbstverständlich; Zürich hat 2015 bereits die zweite Durchmesserlinie in Betrieb genommen. Dank der Zürcher S-Bahn hat der Autoverkehr an der Stadtgrenze Zürich seit 1990 trotz boomender Wirtschaft nicht mehr zugenommen! Der S-Bahn-Verkehr hat sich dagegen mehr als verdoppelt.