Het verzoekschrift is gericht aan:
Rektorat, Universitätsrat und Senat der Universität Wien
Rechtsextreme Gruppierungen werden auch an der Uni Wien immer aktiver: der Angriff auf die Aufführung des Theaterstücks "Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene" am 14.04.2016 im Audimax war nur der letzte traurige Höhepunkt.
Eine freie Universität darf jenen, die diese Freiheit zerstören wollen, keinen Platz bieten. Daher fordern wir die Universität Wien auf, mit aller Entschiedenheit gegen Rechtsextremismus an der Uni Wien vorzugehen, insbesondere: - Anzeige gegen die Täter*innen vom 14.4. einzubringen - Rechtsextreme Gruppierungen weder auf Universitätsgelände zu dulden, noch ihnen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen
Reden
Am 14.04.2016 wurde die Aufführung des Theaterstücks "Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene" im Audimax der Universität Wien, zu der die ÖH Uni Wien eingeladen hatte, von einer neofaschistischen Gruppierung („Identitäre“) angegriffen, mehrere Personen wurden verletzt.
Diese widerliche Attacke stellt nur den letzten traurigen Höhepunkt des neuen Selbstvertrauens der extremen Rechten in Österreich dar, deren Gedankengut sich im Verlauf der vergangenen Monate und Jahre sowohl auf gesamtgesellschaftlicher als auch auf parlamentarischer Ebene etablieren konnte. In einem solchen Klima haben rechte Gruppierungen immer weniger Skrupel, Andersdenkende einzuschüchtern und Gewalt als politisches Mittel zu nutzen.
Auch die Universität Wien ist – selbstverständlich – keine politikfreie Zone. Rechte Gruppierungen werden auch hier immer aktiver: Neofaschist*innen haben bspw. vor Kurzem versucht, in Räumlichkeiten der Universität Kampftrainings durchzuführen, deutschnationale Burschenschafter treten regelmäßig an der Unirampe öffentlich auf.
Wir werden diesen Entwicklungen mit aller Entschiedenheit entgegentreten.