Stoppt die Hort Schließungen in der Stadt Salzburg!

Dieses Schreiben ist für die Zukunft, unserer Kindern. Die Sparmaßnahme der Stadt Salzburg, „Hort Schließungen“ wie von Frau Vizebürgermeisterin Mag. Anja Hagenauer angekündigt, ist weder von Eltern und Kindern erwünscht noch gefordert worden.

Es hat den Anschein, dass durch die Schließungen der Horte, die von der Regierung beabsichtigte Form der Ganztagesschule durch die „Hintertür“ eingeführt werden soll.

Die Politik hat es in den letzten Jahren verabsäumt, rechtzeitig Hortplätze und eine bedarfsgerechte Infrastruktur (wie Schaffung und Modernisierung der erforderlichen Räumlichkeiten) zu schaffen. Es wurde verabsäumt das Personal zukunftsorientiert auszubilden und den Berufszweig der Hortpädagogen dementsprechend aufzuwerten. Dies führte dazu, dass heuer nur mehr ausnahmsweise ein Ausbildungslehrgang für HorterzieherInnen stattfindet.

Durch diese in den letzten Jahren erfolgten „augenscheinlichen Einsparungen“ verschoben sich gezwungenermaßen die Zulaufzahlen in Richtung „schulische Tagesbetreuung“, die vom Verein „Freizeitbetreuung an ganztägigen Schulen“ durchgeführt wird.

Vergleicht man die Einrichtungen, Hort/schulische Tagesbetreuung, treten hier vier WICHTIGE ASPEKTE (siehe Gegenüberstellung unten) in den Vordergrund, welche eine Verschlechterung für Kinder und Eltern, bei Umsetzung der Hortschließungen nach sich ziehen würde.

Hort 1. Flexible Abhol- und Öffnungszeiten 06:30 - bei Bedarf bis 20:00 Uhr 2. Familiäre Atmosphäre - die Kinder fühlen sich wohl! 3. Frisch zubereitetes Essen zu einen hohen Prozentsatz aus biologischen Lebensmittel von regionalen Anbietern 4. Horte sind in den Weihnachts-, Oster- und Sommerferien im „dreier Turnus“, sowie in den Semesterferien und an den schulautonomen Tagen geöffnet

schulische Tagesbetreuung (GTS) 1. FIX FESTGELEGT UND STARRE Abholzeiten bis max. 16.00 Uhr KEINE FRÜHBETREUUNG 2. PSYCHOLOGISCHER ASPEKT – Aus Sicht des Kindes: ICH MUSS von 08:00-16:00 Uhr in der Schule sein 3. Teilweise Mitversorgung durch die Hortküchen beziehungsweise Versorgung durch Fertiggerichte 4. Weihnachts-, Semester-, Oster-, und Sommerferien, sowie an schulautonomen Tagen gibt es KEINE BETREUUNG Sommerferien, hier muss generell eine Ferienbetreuung gesucht werden

Es ist zu befürchten, dass die bestehende Flexibilität (siehe Öffnungszeiten/siehe Ferienbetreuung), als auch die individuelle Förderung und Betreuung der Kinder, auf Grund von Einsparungen, wieder einmal auf der Strecke bleibt.

Hier wird die Entscheidungsfreiheit und Wahlmöglichkeit der Eltern, eine entsprechende Betreuung der Kinder auszuwählen massiv eingeschränkt. Außerdem widerspricht diese Entwicklung den Anforderungen von flexiblen Beginn Zeiten im Arbeitsleben der Eltern.

Wir, Kinder und Eltern werden das nicht so hinnehmen!

Wir sind mündige Staatsbürger und fordern das Recht ein, selbst über die Betreuung und Schulform unserer Kinder entscheiden zu können.

Wir fordern die Politik auf, nicht über die Köpfe der Bürger hinweg zu entscheiden und die bestehende Vielfalt der Nachmittagsbetreuung unangetastet zu lassen.

Begründung

Uns Eltern sollte nicht die Vielfalt und Wahlmöglichkeit genommen werden, selbst entscheiden zu dürfen in welche Kinderbetreuungseinrichtung wir unsere Kinder geben.

ICH BIN ÜBERZEUGT, dass der HORT als Betreuungsmodel BESTEHEN bleiben MUSS. Um die Flexibilität, als auch die individuelle Förderung und die Vielfalt im Bereich der Betreuung für die Kinder und Eltern sicher zu stellen.

Ich bin für ... ...DEN FORTBESTAND DER HORTE ...FLEXIBLE ABHOL-/ÖFFNUNGSZEITEN ...FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE ...Frisch gekochtes Essen ...FERIENBETREUUNG IM HORT (Weihnachts-Oster- und Sommerferien „dreier Turnus“/Semesterferien und schulautonomen Tagen) ...GESCHULTES FACHPERSONAL ...VIELFALT und FREIE WAHLMÖGLICHKEIT der Betreuung meiner Kinder ...SELBSTENTSCHEIDUNG etc....

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Julia Schweiger aus Salzburg
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Pro

1. Ich habe am eigenen Kind miterlebt wie absolut psychisch negativ sich dieser Zwang auswirken kann. 2. Das Thema Chancengleichheit ist auch dann nicht gegeben - nur weil da Lehrer sind, ist die Qualität nicht automatisch besser wenn es an Personal und Zeit fehlt. 3. Es gibt keine Betreuung in den Ferien - also entweder man bleibt zu Hause oder hat private Betreuung ODER man sucht sich einen Hort der das macht. Heißt für die Kinder WIEDER neue Betreuer. Immer in den Ferien - und wenn man Pech hat in jeden Ferien jemand anderes.

Contra

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