Region: Austria
Education

Elementare Bildung ist MEHR wert #kindergartenbraucht

Petition is directed to
Politische Entscheidungsträger:innen aus Bund und Ländern
29,894 supporters
75% achieved 40,000 for collection target
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75% achieved 40,000 for collection target
  1. Launched 18/12/2023
  2. Time remaining > 3 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

I agree that my data will be stored . I decide who can see my support. I can revoke this consent at any time .

 

Wir, Caritas Österreich, Charlotte Bühler Institut, NeBÖ und EduCare, Betriebsrät:innen, BÖE – Bundesverband österr. Elternverwalteter Kindergruppen, Diakonie Österreich, Kinderfreunde Wien, Kinder in Wien sowie die St. Nikolausstiftung fordern:

1) Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Das muss endlich für alle Kinder gewährleistet werden. Eltern sollen elementare Bildungseinrichtung und Hort frei wählen dürfen. 

2) Die Elementarpädagogik muss in die Kompetenz des Bildungsministeriums eingegliedert werden. Das heißt: Die Kompetenz des Bildungsministeriums liegt darin, österreichweit ein einheitliches Bundesrahmengesetz mit Mindeststandards in elementaren Bildungseinrichtungen und Horten sicherzustellen sowie eine dringend benötigte Aus- und Weiterbildungsoffensive zu schaffen. Ein Bundesgesetz muss für eine langfristige Finanzierung sorgen. 

3) Elementare Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Kindergruppen und auch die Horte müssen für alle Kinder in Österreich kostenlos und ganztägig angeboten werden. Die Finanzierung muss auch hierfür gesichert werden. 

4) Mehr Personal: Wie viele Kinder auf eine Fachkraft kommen und wie groß eine Gruppe ist, darf nicht das Geld bestimmen, sondern wissenschaftliche Standards. 

5) Mehr Zeit für Vorbereitung: Kindergarten- und Assistenzpersonal braucht Ressourcen, um die Arbeit in der Gruppe zu planen. Auch Elterngespräche müssen geführt werden. Mindestens 25 Prozent der Arbeitszeit sollte dafür verwendet werden können. 

6) Ressourcen für Management und Unterstützungspersonal: Wie in Schulen müssen auch Führungskräfte in Kindergärten und Horten für ihre Arbeit freigestellt werden. Zudem braucht es Personal für Verwaltung sowie hauswirtschaftliche und handwerkliche Arbeiten. 

7) Eine Verbesserung der Ausbildung. Heißt: mehr akademische Ausbildungen sowie Mindeststandards – insbesondere für Assistenzkräfte. 

8) Eine faire Bezahlung: Österreichweit muss das gleiche Gehaltsschema für die jeweiligen Berufsgruppen gelten. 

9) Fachleute aus der Praxis oder pädagogische Fachkräfte und Interessensvertretungen müssen angehört werden, wenn Gesetze, die Kindergarten und Horte betreffen, formuliert werden. 

10) Ein unabhängiges Institut: Dieses soll österreichweit geltende Qualitätsstandards für Kindergärten und Horte entwickeln und regelmäßig evaluieren. 

Reason

Unser Ziel ist es, eine Verbesserung der elementaren Bildungseinrichtungen in Österreich zu ermöglichen. Dazu fordern wir einen Stufenplan von politischen Entscheidungsträger:innen, um unsere Forderungen in die Tat umzusetzen.

Thank you for your support, EduCare from Wien
Question to the initiator

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News

Eine Investition in unsere kleinen Mitbürger über eine bessere Betreuung, Förderung und Forderung gerade in den jungen Jahren wird sich x-fach bezahlt machen; denn die, die heute noch im Kindergarten sind, sind die Führungskräfte und Entscheider von morgen, die einen wesentlichen Beitrag liefern werden müssen um die großen Herausforderungen unserer Zeit (Klimawandel, demographische Entwicklung,...) zu meistern.

Ich stimme in sehr vielem zu, möchte jedoch hinterfragen, ob die Betreuung und Förderung wirklich besser wird, wenn der Anteil an akademischer Ausbildung zunimmt. Mindeststandards für Assistent:innen und eine solide Ausbildung für Fachkräfte braucht es natürlich definitiv. Jedoch ist es für mich fragwürdig, wie sehr sich eine zunehmende Akademisierung, im Hinblick auf das Betreuungserlebnis unserer Kleinsten, als ein echter Mehr-Wert herausstellen würde.

Why people sign

Die Kinder unseres Landes, besonders jene die als Kinder von Flüchtlingen, aber auch jene die aus sozial schwachen und prekären familiären Situationen kommen, benötigen dringend öffentliche Bildungsangebote. Diese sollten sie so früh als möglich möglich in Kindergärten und Vorschulklassen bekommen.
Die sozialen Probleme würden später, ohne diese Angebote, für den Staat wesentlich teurer werden, als die rechtzeitige Förderung und Fianzierung der Elementarpädagogik.
Zudem scheint es mir auch ganz besonders wichtig, die Elemetarpädagoginnen zu unterstützen und zu entlasten. Andernfalls werden zunehmend mehr. diesen Beruf nicht mehr wählen, bzw ihre Arbeitsplätze verlassen,

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