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Petycja skierowana do: Österreichisches Parlament
Der Nationalrat wird aufgefordert, gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass die Nutzung von öffentlichen Toilettenkabinen in Österreich sowie in gewerblichen Einrichtungen (wie z. B. Bahnhöfen, Einkaufszentren und Gastronomie) grundsätzlich kostenfrei ist, solange für andere Personen kostenlose Steh-Urinale zur Verfügung gestellt werden.
Alternativ fordern wir eine generelle Kostenfreiheit für die sanitäre Grundversorgung aller Menschen im öffentlichen Raum, um eine finanzielle Ungleichbehandlung aufgrund biologischer Gegebenheiten dauerhaft zu beenden.
Uzasadnienie
Die Nutzung einer Toilette ist kein Luxus, sondern die Erfüllung eines menschlichen Grundbedürfnisses. Die aktuelle Praxis im öffentlichen Raum und in vielen privaten, aber öffentlich zugänglichen Einrichtungen führt jedoch zu einer systematischen finanziellen Diskriminierung von Frauen.
Während für Männer in der Regel kostenlose Urinale zur Verfügung stehen, sind Frauen aus biologischen Gründen zwingend auf die Nutzung einer Toilettenkabine angewiesen. Für diese Kabinen wird jedoch flächendeckend eine Gebühr (oft zwischen 0,50 € und 1,00 €) verlangt.
Dies verstößt gegen das Prinzip der Gleichbehandlung aus folgenden Gründen:
Systematische Mehrbelastung: Frauen werden für einen biologischen Vorgang zur Kasse gebeten, der für Männer an derselben Betriebsstätte oft kostenlos möglich ist. Das ist eine indirekte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.
Inklusion und Barrierefreiheit: Auch Männer mit gesundheitlichen Einschränkungen, Trans- und nicht-binäre Personen sowie Eltern mit Kleinkindern sind auf Kabinen angewiesen und werden durch diese Praxis benachteiligt.
Sanitäre Grundversorgung als Menschenrecht: Der Zugang zu sauberer und kostenloser Hygiene darf nicht vom Geldbeutel oder vom Geschlecht abhängen. Ein Verbot von Bezahl-Schranken bei gleichzeitiger Gratis-Alternative für andere Nutzergruppen ist daher dringend notwendig.
Aus diesen Gründen fordern wir den Gesetzgeber auf, dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen und gesetzliche Rahmenbedingungen für eine faire, geschlechtergerechte und kostenfreie sanitäre Infrastruktur zu schaffen.
Die laufenden Kosten für Reinigung und Instandhaltung der kostenfreien Toilettenkabinen werden über gezielte Kooperationen mit Drogeriemärkten oder Hygienemarken gedeckt (Corporate Social Responsibility).
Informacje na temat petycji
Petycja rozpoczęta:
14.06.2026
Kolekcja kończy się:
13.12.2026
Region:
Austria
Kategoria:
Zdrowia
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sonst geht ma halt hintern busch