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Die Petition wurde eingereicht
vor 7 TagenLiebe Unterstützer:innen der Petition für die Rösselmühle und eine respektvolle Stadtentwicklung,
gerne geben wir diesen Aufruf der Initiative "Recht auf Stadt" weiter:Hallo Bewohner:in der Stadt
Diese Mail erreicht dich entweder wegen der beim Crossroads 2025/Amalgam entstandenen Mailing-Liste, oder weil du Teil einer Initiative bist, die sich bereits für ein Recht auf Stadt für Alle einsetzt.
Recht auf Stadt Graz ist eine überparteiliche Initiative beziehungsweise ein solidarisches Netzwerk von Menschen, Gruppen und Projekten, die sich unter einem gemeinsamen Minimalkonsens zusammenfinden wollen.
Ausgangspunkt ist die Idee, dass Stadt nicht primär nach wirtschaftlichen Interessen gestaltet werden soll, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen, die in ihr Leben. Die Umsetzung eins Rechts
auf Stadt verstehen wir als einen Prozess der auf von den Bewohner:innen selbst gestaltetem verändertem und erneuertem städtischem Leben basiert.Die Idee ist, dass sich in der Initiative Einzelprojekte und Aktionen, die eigenständig arbeiten, solidarisch unter dem Titel „Recht auf Stadt“ zu vereinen.
Somit stehen wir für:
- Eine Stadt, die an den Bedürfnissen der Menschen orientiert ist
- Solidarische Formen des Zusammenlebens
- Selbstbestimmte Räume und Strukturen
- Die Vernetzung derjenigen, die daran arbeiten wollenUm die Initiative zu starten laden wir am 09.05. um 15:00 zu einem ersten öffentlichen Treffen im Spektral ein. Hier wird noch einmal vorgestellt was „Recht auf Stadt“ ist, wie der Minimalkonsens ausschaut und wie wir gemeinsam und solidarisch aktiv werden können.
Es ist an der Zeit aktiv zu werden, in der Stadt etwas zu verändern und gemeinsam an einer Stadt zu arbeiten, in der wir alle leben können und wollen!
Also komm vorbei und nimm deine Ideen, Erfahrungen und interessierte Leute mit! -
Die Petition wurde eingereicht
am 03.05.2026Aushandlungsort Rösselmühle - Gedächtnis, Identitätsanker und Zukunftskämpfe
Buchvorstellung und Diskussion mit dem Kulturanthropologen Jonathan CoenenDonnerstag, 7. Mai 2026, 18 Uhr, Volkskundemuseum am Paulustor (Paulustorgasse 11-13)
Seit über drei Jahren wird in Graz über den Erhalt und die Umnutzung der Rösselmühle diskutiert: Kaum ein historisches Gebäude in Graz hat solche Emotionen geweckt, so viel Engagement und Protest hervorgerufen.
Warum ist das so, was macht das einstige industrielle Wahrzeichen zum Sinnbild für Identität und Stadtentwicklung? Wer sind die Akteure, welche Perspektiven und Interessen spielen in den Zukunftskämpfen um die Mühle eine Rolle? Und vor allem: Was sagen die Menschen, die in der Mühle gearbeitet haben und die in ihrem Umfeld leben? Was macht das vielzitierte „Kollektivgedächtnis“ des Griesviertels tatsächlich aus?Der Kulturanthropologe Jonathan Coenen hat den Erzählungen von Anwohner:innen und ehemaligen Belegschaftsmitgliedern der Rösselmühle über Mehl, Arbeit und Gemeinschaftlichkeit zugehört und ihre Erfahrungen von Verlust und Marginalisierung dokumentiert. Für seine Masterarbeit „Aushandlungsort Rösselmühle - Gedächtnis, Identitätsanker und Zukunftskämpfe auf der anderen Flussseite“ hat er zugleich die kontroversen Stadtdiskurse begleitet und analysiert: Eine Arbeit von brennender Aktualität, wie die aktuellen Auseinandersetzungen um die Rahmenplanung zum Areal Rösselmühle zeigen.
Im Februar 2023 gastierte die Ausstellung „MEHL GRIES BETON – die Rösselmühle im Gespräch“ im Volkskundemuseum am Paulustor. Dort stellt Jonathan Coenen nun am Donnerstag, 7. Mai um 18 Uhr seine Forschung vor. Die Projektgruppe zusammen mit dem Verein „Unverwechselbares Graz“ laden im Anschluss ein, zu diskutieren und im Gespräch zu bleiben.
Veranstaltet vom Institut für Kulturanthropologie & Europäische Ethnologie und dem Verein Unverwechselbares Graz in Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum am Paulustor.
Die MA-Arbeit „Aushandlungsort Rösselmühle“ ist online einsehbar:
https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/download/pdf/12791724Infos:
https://kulturanthropologie.uni-graz.at/de/science-public/veranstaltungen/ -
Die Petition wurde eingereicht
am 29.04.2026Das Komitee Rössselmühle lädt zum Pop-Up Kultur-und Nachbarschaftszentrum Rösselmühle extern:
KULTURQUARTIER POSTGARAGE-RÖSSELMÜHLE: BEKOMMT DAS GRIES ENDLICH EINEN ORT FÜR KULTUR, BILDUNG UND SOZIALES MITEINANDER?
Montag, 11. Mai um 18.30 Uhr, Postgarage 2nd Floor, Dreihackengasse 42
Podiumsdiskussion:
Was soll/muss nach dem Beschluss des Rahmenplans geschehen, damit die städtebauliche Entwicklung des Quartiers ein Erfolg für alle Beteiligten werden kann?Am Podium:
Claudia Unger - Jugend-und Kulturstadträtin, Robert Krotzer - Gesundheits- und Integrationsstadtrat, GR Philipp Pointner, Andrea Redi - Architektin und Mitglied des Beirats für Bürger:innenbeteiligung
Moderation: Anselm Wagner - Vorstand des AKK Instituts, TU Graz
Nach der Verabschiedung des Rahmenplans durch den Gemeinderat steht viel auf dem Spiel.
Kommen Sie daher zahlreich zur Podiumsdiskussion, melden Sie sich zu Wort!
Eine Einladung zur Buchvorstellung der Projektgruppe MEHL GRIES BETON „Aushandlungsort Rösselmühle. Gedächtnis – Identitätsanker – Zukunftskämpfe“ am Donnerstag, 7.6., 18 Uhr im Volkskundemuseum am Paulustor folgt in Kürze!