Region: Wiedeń

Keine Opferung von Grünflächen für den Bau einer Hochgarage durch die Pensionsversicherungsanstalt

Petycja jest adresowana do
Gesundheitsminister Rauch/Österreich, Finanzminister/Brunner, Pensionsversicherungsanstalt (PVA)/Pinggera

738 Podpisy

Składający petycję nie złożył petycji.

738 Podpisy

Składający petycję nie złożył petycji.

  1. Rozpoczęty 2023
  2. Zbiórka zakończona
  3. Zgłoszone
  4. Dialog
  5. Nie powiodło się

Petycja skierowana do: Gesundheitsminister Rauch/Österreich, Finanzminister/Brunner, Pensionsversicherungsanstalt (PVA)/Pinggera

Die PVA, die bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist und bereits hauseigene Parkflächen für 800 Autos besitzt, rodet Bäume und vernichtet zum Bau einer weiteren Hochgarage eine der letzten bestehenden Grünflächen in einem reinen Wohngebiet im 2. Wiener Gemeindebezirk.
Wir fordern einen sofortigen Baustopp des Garagenprojektes sowie eine Wiederherstellung der Grünflächen!

Uzasadnienie

Seit Jahren plant die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) am Handelskai auf einer bewaldeten Grünfläche den Bau einer Hochgarage. Obwohl die PVA bereits über eine Garage mit ca 800! Stellplätzen verfügt und der Standort ausgezeichnet an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist, wurden nun am Montag, den 14.8.2023, die Bäume am Grundstück gefällt.
Seit Bekanntwerden des Vorhabens haben sich rund um die Bürgerinitiative „Lebensraum statt Verkehrsstau“ über 700 Bürger gegen das Projekt ausgesprochen. Alle politischen Fraktionen im Bezirk haben sich am 24.9.2019 in einer gemeinsam verfassten Resolution ebenfalls gegen den Bau gestemmt (https://wien.orf.at/stories/3220396/).
Auch wenn die PVA in Selbstverwaltung agiert, so untersteht sie der Aufsicht des Gesundheits- und des Finanzministeriums. Diese haben zwar keine Möglichkeit, in ökologischen Fragen zu intervenieren, allerdings in Fragen der "Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit" (https://www.diepresse.com/14426332/waelder-verbessern-das-stadtklima-in-wien-werden-sie-gerodet).
Was die Wirtschaftlichkeit einer Institution wie der Pensionsversicherungsanstalt betrifft, so gelten dafür wohl andere Kriterien wie die Gesetze des Kapitals. Es sind Kriterien des Allgemeinwohls, der Gesundheit aller BürgerInnen sowie des „sozialen Friedens“ und der „Solidarität innerhalb der Gesellschaft“, wie es im Leitbild der PVA selbst zum Ausdruck kommt. In diesem Sinne ist der Bau einer Hochgarage schlicht eine Konterkarierung des eigenen Leitbildes.
Ist der beabsichtigte Bau zweckmäßig? Ja, meint die Sprecherin der PVA, denn man benötige neben den bereits vorhandenen 800 eigenen Stellplätzen unbedingt noch weitere 440 für Mitarbeiter und Kunden. Für Mitarbeiter, da viele davon aus den Bundesländern zur Arbeit anreisten, für Kunden, da viele betagt seien (https://www.derstandard.at/story/3000000183239/pensionsversicherung-baut-einen-autopalast-neben-ihren-glaspalast-auf-einer-gruenflaeche)
Wir haben bisher angenommen, dass es zweckmäßig sei, wenn Pendler, welche zur Arbeit nach Wien anreisen, tunlichst vor dem Erreichen der Bundeshauptstadt auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Zumindest ist uns diese Argumentation seit Jahren von der überwiegenden Anzahl von Stadt- und Bundespolitikern bekannt. Wir kennen keine, die besagt, möglichst viele davon sollen mit dem eigenen Auto bis zur Arbeitsstelle fahren. Ja, und sicherlich werden einige Kunden der PVA betagt sein und sind auf das Auto angewiesen. Das sollte bei den vorhandenen Parkmöglichkeiten auch kein Problem darstellen, es sei denn, alle gesunden Mitarbeiter und Kunden blockieren die vorhandenen 800 Parkplätze. Dass dazu jedoch keine Notwendigkeit besteht, liegt auf der Hand: 2 Busse halten direkt vor dem Gebäude, in zwei Jahren wird auch noch eine Straßenbahnlinie die öffentliche Erreichbarkeit erweitern.
Zweckmäßig wäre es hingegen, die vorhandene Grünfläche für die vorhandene Tages- Rehab-Station zum Wohle der Patienten zu nutzen, beispielsweise nach dem Vorbild der italienischen Stadt San Luigi, wo man Patienten Rehabilitation in der freien Natur anbietet, und das mit großem Erfolg. Zusätzlich könnte man die Grünzone zur Verbesserung der allgemeinen Fitness betagter Menschen unter freiem Himmel nutzen (https://campingmalibubeach.com/de/myequilibria-ein-fitnessstudio-unter-freiem-himmel-fuer-den-malibu-beach/
In Zeiten von hoher Inflation, welche zahlreiche Menschen in unserem Land schwer belastet, von nicht enden wollenden Versorgungsproblemen im gesamten Gesundheitsbereich, u.a. gerade auch bei den älteren Menschen, werden wir es nicht hinnehmen, wenn die politisch Verantwortlichen nicht sparsamer mit Beitrags- und Steuergeldern umgehen als diese zum Bau einer Hochgarage in Wohngebieten zu verwenden und die letzten Grünflächen in vom Klima gebeutelten Großstädten zu versiegeln!

Udostępnij petycję

Obraz z kodem QR dla petycji

Informacje na temat petycji

Petycja rozpoczęta: 21.08.2023
Kolekcja kończy się: 20.11.2023
Region: Wiedeń
Kategoria: Budownictwa

Aktualności

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition gegen den Bau der Hochgarage!

    Die Hochgarage vor der PVA steht. Derzeit steht sie ziemlich leer. Das war vorauszusehen. Aber sie steht. Wir konnten ihren Bau offensichtlich nicht verhindern. Aber wir - die Bürgerinitiativen, und damit meine ich alle Bürgerinitiativen, welche gegen die Vorhaben der etablierten Politik aus gutem Grunde Einwand erheben - können und müssen aus unseren Erfahrungen lernen, damit wir für zukünftige Initiativen besser gewappnet sind.
    Auch aus diesem Grunde habe ich ein Buch geschrieben, in welchem u.a. die Frage der Einflussnahme der BürgerInnen auf die Politik eine gewichtige Rolle spielt ("Ihr habt es vergeigt"). Wer von euch/Ihnen ein Interesse daran hat, den verweise ich auf folgenden Link: www.buchschmiede.at/app/book/241617-Gerhard-Kohlmaier-Ihr-habt-es-vergeigt!;bookType=PB

    Das ist meine letzte Nachricht in dieser Sache an euch/Sie.

    Mit lieben Grüßen
    Gerhard Kohlmaier
  • Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen unserer Petition!

    Trotz unserer und eurer Mühen konnten wir den Bau der sinnlosen Hochgarage leider nicht verhindern.
    Allerdings gehe ich davon aus, dass die Entscheidung für den Bau nicht die letzte sinnlose unserer Volksrepräsentanten war.

    Wir, die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, werden weiterhin uns gegen ähnliche Entscheidungen unserer Politiker zur Wehr setzen müssen, wenn wir nicht wollen, dass diese in den Zeiten der einzelnen Legislaturperioden eine Art Narrenfreiheit genießen. Aus diesem Grunde bin ich weiterhin auf meiner Seite www.steuerini.at aktiv und lade euch ein, meine Aktivitäten zu verfolgen und zu unterstützen.

    Ich hatte mich in den letzten Monaten etwas zurückgezogen, weil ich ein Buch verfasst habe, welches hoffentlich bald erscheinen wird.

    Nur so viel dazu: In meinem Buch werden die etablierten politischen Verhältnisse in Österreich analysiert und kommentiert. Der Schwerpunkt dabei liegt auf den jüngsten
    politischen Entscheidungen und Vorkommnissen innerhalb der aktuellen Regierung sowie der Oppositionsparteien, jedoch fließen auch wesentliche politische Ereignisse in vergangenen Jahrzehnten in die Betrachtungen ein, sofern sie für die gezogenen Schlussfolgerungen von Bedeutung sind.
    Ich versuche aufzuzeigen, inwiefern die aktuelle Parteipolitik (aber auch bereits die seit Jahrzehnten praktizierte) selbst mitverantwortlich dafür ist, dass das Vertrauen der Bürger in demokratische Prozesse gesunken ist und letztlich sogar eine Gefahr für die Demokratie darstellt. Das betrifft sowohl
    inhaltliche und strukturelle Entscheidungen von Parteien als auch personalpolitische.
    Darüber hinaus ist es mir ein Anliegen aufzuzeigen, welche Art von politischen Fragestellungen die entscheidenden dafür sind, dass der Fortbestand unserer Demokratien gewährleistet werden kann, und ich stelle auch Lösungsvorschläge zur Veränderung der Situation zur Diskussion.
    Schließlich ist es mir auch wichtig zu erklären, warum auch die Bürger eines demokratischen Gemeinwesens so politisch agieren, wie sie es tun, und inwiefern die Möglichkeiten der demokratischen Einflussnahme auf die herrschende Politik unzureichend sind und verbessert werden müssen.
    Einen zentralen Punkt in meinem Buch nimmt die Steuerfrage ein. Sie ist das Fundament aller politischen Entscheidungen und Möglichkeiten eines Staatswesens. Auch hier zeige ich die Unzulänglichkeiten gegenwärtiger Steuerpolitik auf und schlage Möglichkeiten einer Veränderung vor.

    Das Erscheinen des Buches werde ich ebenfalls auf meiner Homepage www.steuerini.at bekannt geben.

    Vielen Dank nochmals an alle, die sich in der Sache engagiert haben.

    Mit lieben Grüßen
    Gerhard Kohlmaier

Pomóż nam wzmocnić uczestnictwo obywateli. Chcemy, aby twoja petycja przyciągnęła uwagę i pozostała niezależna.

Wesprzyj teraz