Region: Austria
Welfare

Keine neue Ausbildungsverordnung für Lebens- & Sozialberatung ohne breite Diskussion

Petition is directed to
Österreichische Bundesregierung
823 Supporters 801 in Austria
4% from 18.000 for quorum
  1. Launched 31/07/2021
  2. Time remaining > 6 Wochen
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Unterzeichneten fordern:

  • Die Offenlegung der mit den Ministerien diskutierten Entwürfen einer neuen Ausbildungsverordnung für Lebens- und SozialberaterInnen.
  • Die Einbeziehung aller Betroffenen (Bestehende LSB, AusbildungskandidatInnen, Ausbildungsinstitute) in den Prozess und keine Alleingänge der Kammer.
  • Keine neue Ausbildungsverordnung, die eine signifikante Verteuerung der LSB-Ausbildung mit sich bringt. (siehe Erklärung untenstehend)
  • Keine verpflichtende „Staatliche Prüfung“ als Zugangskriterium für den Beruf. (siehe Erklärung untenstehend)
  • Freiwillige Weiterqualifizierung statt massiver Erhöhung des Aufwandes der Basisausbildung.

Reason

Derzeit wird, wie von der Kammer bestätigt, angestrebt, die Ausbildungszeit für Lebens- und SozialberaterInnen auf das Niveau von 180 ECTS (=4.500 Stunden) zu erhöhen. Das entspricht selbst unter Einbeziehung des Praktikums mehr als einer Verdreifachung der Ausbildungszeit (derzeit 1.364 Stunden) und übersteigt auch die Ausbildungszeit von PsychotherapeutInnen (derzeit inkl. Praktikum und Propädeutikum 3.221 Stunden). Die Erhöhung der Ausbildungsstunden würde auch eine signifikante Verteuerung der Ausbildungen zur Folge haben. Diese müssen naturgemäß ähnlich teuer werden wie die Psychotherapieausbildung, was dazu führt, dass sich niemand mehr für eine LSB-Ausbildung entscheidet und daher der Beruf mittelfristig verschwindet. Das kann nicht im Interesse der aktiven Lebens- und SozialberaterInnen und auch nicht im Interesse der Gesellschaft sein.

Zusätzlich ist seitens der Wirtschaftskammer eine staatliche Prüfung geplant. Lebens- und SozialberaterInnen arbeiten jedoch in einem Bereich, in dem Qualifikation nicht einfach messbar oder prüfbar ist. Vor allem ist noch unklar, wer solche Prüfungen abnehmen soll und was die Prüfenden qualifiziert, Kernkompetenzen der LSB, wie beispielsweise „Haltung“ zu beurteilen.

Wir fordern die Kammerverantwortlichen also auf, die derzeit geplante Änderungen im Detail offen zu legen und in einen breiten, transparenten Diskurs mit allen Beteiligten einzutreten.

 

Alle Informationen findet ihr unter http://www.vfpb.at/index.php/neue-ausbildungsverordnung

Thank you for your support, Stefan Gros from Wien
Question to the initiator

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News

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Why people sign

  • 3 days ago

    Weil ich selber davon betroffen wäre und viele andere die mir nahe stehen.

  • 7 days ago

    Ich bin LSB in Ausbildung und geniesse aktuell eine hochqualitative intensive Ausbildung für jenes konzessionierte Gewerbe. Dieser Berufsstand bildet eine extrem wichtige Säule in unserem Gesundheitssystem und muss unterstützt und darf nicht unnötig geschwächt werden.

  • on 04 Oct 2021

    warum leuten steine in den weg legen? warum aussieben wer finanziell mitmachen darf und wer nicht?

  • on 22 Sep 2021

    Ich bin selbst LSB in Ausbildung und habe gesehen, was LSB-Ausgebildete für tolle Wunder bewirken, wenn es zum Finden von mehr Erfüllung und Freude im Leben kommt. Wenn keine Krankheitsbilder bestehen, kann ein/e LSB so wie er/sie heute bereits ausgebildet sind, mehr als ausreichen.

  • on 15 Sep 2021

    Weil kein abgehobener „Blödsinn“ herauskommen soll, der die Ausbildung nur sehr verteuert und dann ev wenig zusätzliche Vorteile für die Absolvent*innen bringt. Was nützt es auch in der Familienberatung arbeiten zu dürfen, wenn die angesetzte Bezahlung dort viel zu niedrig ist? Warum soll man dann überhaupt noch LSBler*in werden wollen und nicht gleich Therapeutin? Warum stockt man nicht vordringlich die Übungen und Praxismöglichkeiten im Unterricht auf? - Das wäre ein echter Gewinn - für alle. Theoretische Ausbildungen gibt es schon viele - und da kann man, wie gesagt - wenn die Ausbildungskosten fast gleich sind - gleich Therapeutin werden. (Da verdient man ev dann auch besser).

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