WIR, DIE PETITIONSUNTERZEICHNER FORDERN:

Keine Drogenfreigabe durch die Hintertür!

Wir sind generell Gegner des Konsums von Rauschgift.

Wir lehnen eine wie auch immer geartete Freigabe von Cannabis oder anderen derzeit gesetzlich verbotenen Rauschgiften generell ab. Insbesondere auch die Verabreichung von Cannabis ohne direkte ärztliche Aufsicht. Dadurch wäre nämlich einer Weitergabe an sonstige suchtkranke Mitmenschen, Tür und Tor geöffnet.

Es existieren zig wissenschaftliche Studien die besagen, der Konsum von Cannabis führt zu einer dauerhaften psychischen Schädigung. Z.B. die Capris - Studie.

Wir wollen auch keine Petitionen, die unserer Meinung nach wahrscheinlicherweise auf falschen Zahlen beruhen (1,5 Millionen Schmerzpatienten mit chronischen Schmerzen bei 8,7 Millionen Einwohnern in Österreich) unwidersprochen hinnehmen. Auch sind wir der Meinung, manche Petitionen zu dieser Thematik wären rein populistischer Natur. Dies könnte man aber ändern in dem man beispielsweise die Bevölkerung mit korrekten und präzisierteren Zahlen (also z.B. "ca. 1.090.000 Menschen in Österreich leiden an chronischen Schmerzen"). Privatinitiativ und überparteilich von Gemeinderat Rieber (Klosterneuburg). Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass in dieser Petition nicht die Meinung irgend einer Fraktion oder Partei wiedergegeben wird, sondern nur eine höchstpersönliche Privatmeinung.

Reason

Es existieren zig Studien, welche folgendes besagen:

Der Konsum, sowie verstärkend der dauernde Konsum von Cannabis führen zu dauerhaften Geisteskrankheiten, Verhaltensstörungen und Verkehrsuntüchtigkeit auch in nicht berauschtem Zustand.

Zur Veranschaulichung dieser Begründung:

"Janis Joplin brachte sich nach jahrelangem Cannabiskonsum mit 27 ums Leben."

"Jimi Hendrix, möglicherweise verstärkt durch Cannabis, litt unter grauenhaften Depressionen und war wirklich sehr, sehr unglücklich und verzweifelt und hat dann seine eigenen Schmerzen in Alkohol ertränkt bis er gleichfalls mit 27 starb."

"Amy Winehouse - in dem sehenswerten Film Amy wird gezeigt, wie sie mit 13 begann, regelmäßig zu kiffen. Zuletzt vernichtete sie mit absurden Mengen Alkohol wie Janis Joplin und Jimi Hendrix ihr Leben."

Professor Rainer Matthias Holm-Hadulla ist Psychoanalytiker und Psychiater an der Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich seit seiner Jugend mit dem Rauschmittel Cannabis und dem Phänomen Kreativität. Beides - so meint er - passe nicht zusammen.

Weiters: Es macht keinen Unterschied, ob man nach einer chronischen Schmerztherapie oder nach sonstigem Cannabiskonsum eine Paranoia bekommt oder rosa Elefanten sieht.

Organisch kann sich Cannabis negativ auf die Atemfunktion und das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Cannabiskonsum steht auch im Zusammenhang mit Einbußen im Bildungserfolg. Dies sollten sich notwendigerweise Studierende, die wohl die Hauptzielgruppe des weltweit organisierten Cannabishandels sind vergegenwärtigen.

Gerade Akademiker, die wohl die zweite "Hauptzielgruppe" des Cannabishandels sein dürften, sollten sich Studien wie die CaPRris Studie einmal genauer ansehen.

...dazu folgender Link:

www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2017/2017-4-quartal/aktuelle-studie-des-klinikums-der-universitaet-muenchen-cannabis-potential-und-risiken-eine-wissenschaftliche-analyse-capris.html

Thank you for your support, GR. Enrico Rieber from Klosterneuburg
Question to the initiator

News

  • Und für immer noch Unbelehrbare, hier (sogar) ein, zwei Artikel aus der Tageszeitung "Der Standard" und noch mehr wissenschaftliche Studien:

    Cannabis ist im Vergleich zu früher viel stärker geworden. Das fördert Psychosen, sagt der Psychiater Kurosch Yazdi
    +Persönl. Anmerkung: Durch neue Züchtungsvarianten der Cannabispflanze+

    Originaltext: Seither jedoch stellen wir einen massiven Anstieg an Kontakten mit Cannabiskonsumenten fest, die zu uns kommen und sagen: "Ich kann nicht mehr einschlafen, ohne zu rauchen." Oder noch problematischer: "Ich habe Angst." Wir hatten so viele Anfragen, dass wir vor einem Jahr eine eigene Gruppentherapie nur für Cannabiskonsumenten eingerichtet haben. Es gibt einen auffälligen Anstieg richtiger Psychosen wie... weiter

pro

"Metabegründung" (für ganz Gscheite): ICH MÖCHTE EINFACH NICHT IN EINEM LAND MIT EINEM ÜBERWIEGENDEN ANTEIL AN HALBIRREN LEBEN, WAS MIR EINE DROGENLIBERALISIERUNG ABER LETZTENDLICH BESCHEREN WÜRDE. Dazu brauche ich keine intelligente Argumentation. Ich bin nicht davon überzeugt, wenn man Cannabishandel entkriminalisiert, ändere sich das dadurch. Fast keine der Petitionen hier,enthalten eine Schaden/Nutzenbilanz. Sind sie alle deshalb größtenteils abzulehnen? Ich rede hier ja von den Spätfolgen. Und ich werd meinen Kampf gegen Drogen nicht aufgeben, weil mir jemand zig Argumente ins Hirn bläst!

contra

Ohne Fakten zum derzeitigen Konsum und den legalen (medizinischen) und illegalen (Drogenhandel) Beschaffungsmarkt sind die Aussagen und Begründungen im Petitionstext nicht stichhaltig. Sie erfüllen bestenfalls das Kriterium ‘stichhaltiger Gerüchte’. Die Petition ist deshalb abzulehnen, da sie keine Abwägung der Schaden/Nutzenbilanz enthält, somit die Wirkung auf eine Veränderung des Suchtverhaltens und die damit verbundene Kriminalität nicht sclüssig zu beurteilen erlaubt.