Wir die Unterzeichner bitten Sie auf jegliche aktive Wahlwerbung zu verzichten, wie z.B. Wahlplakate, Fernsehduelle, Großflächige Werbeeinschaltungen in Zeitungen (online oder print). öffentliche Auftritte oder sonstige aktive Wahlwerbung.

Die Medien bitten wir um angemessene Thematisierung und Verzicht auf langatmige Dauersendungen oder Wiederholungen von irrelevanten Nachrichten.

Begründung

Viele Menschen in Österreich haben unter dem extremen, polarisierenden Wahlkampf gelitten. Die Menschen wurden durch die Omnipräsenz des Themas nicht nur genervt, sondern die Stimmung in der Gesellschaft wurde extrem aufgeheizt, radikalisiert bis hin zum verbalen Bürgerkrieg.

Ein weiterer Schlagabtausch würde die derzeit labile Lage in Österreich noch weiter destabilisieren und das Land spalten.

Es wurde im ersten Wahlkampf bereits viel mehr gesagt, als für die Beurteilung der Kandidaten notwendig war. Ein weiterer Informationsbedarf ist nicht gegeben, die Österreicher haben sich ihre Meinung bereits gebildet.

Eine neuerliche Kampagne verschlingt Unsummen an sinnlosen Geldern, welche in unser Gemeinwohl viel besser investiert wären. (Sofern man unbedingt das Geld los werden will)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Geschätzte(r) Unterstützer(in).

    Die Zeichnungsfrist für die Petition "keine aktive Wahlwerbung für die Wiederholung der Bundespräsidenten Stichwahl" ist abgelaufen.
    Fast 4000 Unterschriften wurden gesammelt.

    Leider konnte ich als Privatperson in der kurzen Zeit nicht mehr Leute erreichen, und leider wurde diese Zeit schon im Vorfeld durch hektische Vorbereitungen der Kandidaten auf die Wahlschlacht nochmals verkürzt.

    Daher habe ich bereits vor Zeichnungsfrist die Kandidaten auf die Petition per Email aufmerksam gemacht.

    Das Email an Ing. Norbert Hofer wurde nicht beantwortet.

    Das Büro Van der Bellen hat zumindest geantwortet. - Siehe
    www.openpetition.eu/at/petition/blog/kein-aktiver-wahlkampf-fuer-die-wiederholung-der-bundespraesidenten-stichwahl-herbst-2016/1

    Ich danke für eure Unterstützung. Sollte wieder mal eine konkrete Bitte meinerseits vorliegen, werde ich sie wohl wieder auf diesem Weg versuchen vorzubringen und - soferne es auch wieder Eurem Wunsch entspricht - würde ich mich freuen, wenn ihr mich wieder unterstützt.

    Danke vielmals
    Kurt Weiß.

  • Nachdem ich beide Kandidaten per Email auf die Petition aufmerksam machte, kam heute eine Antwort aus dem Büro Van der Belllen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
    Seitens des Büros Hofer fehlt jegliche Reaktion.

    Hier die Antwort aus dem Büro Van der Bellen:
    ===

    Sehr geehrter Herr Weiß,

    vielen Dank für Ihre Nachricht! Entschuldigen Sie bitte unsere verzögerte Reaktion, aufgrund der Vielzahl an Zuschriften benötigen wir gerade etwas länger um alle Nachrichten zu antworten.

    Das Team von Alexander Van der Bellen führt einen fairen, transparenten und vor allem sparsamen Wahlkampf.
    Die Intensivphase wird im September beginnen, bis dahin wird Alexander Van der Bellen immer wieder in den Bundesländern unterwegs sein, um mit Bürgerinnen und Bürgern das direkte Gespräch zu suchen. Der Großteil der Kosten für die Wiederholung der Wahl entsteht durch die notwendigen Vorbereitungen seitens der Behörden. Auch Alexander Van der Bellen hat sich die Wiederholung der Wahl nicht ausgesucht und nimmt die Entscheidung des VfGH zur Kenntnis. Der Wahlkampf von Alexander Van der Bellen wird sparsam geführt und wir versuchen, so viel als möglich über Spenden aus der Bevölkerung zu organisieren.

    Beste Grüße,
    Armin Soyka für das Team
    Gemeinsam für Van der Bellen

Pro

Die Stichwahl muss wiederholt werden, weil wegen Fehler bei der Auszählung Verfälschungen nicht ausgeschlossen werden können; Nicht, weil der Meinungsbildungsprozess rechtlich zu kritisieren war. Idealerweise sollten daher alle sogar verpflichtet werden, genau so wie bei der ersten Stichwahl abzustimmen, und nur die Auszählung findet erneut und korrekt statt. Was natürlich völlig unmöglich ist. Aber jede erneute Wahlwerbung ist nicht nur entbehrlich, sondern sogar problematisch. Zwangsläufig geht ja z.B. in die Diskussion das Wissen um den knappen Ausgang der ersten Stichwahl ein.

Contra

Demokratie lebt von der Diskussion über unterschiedliche Standpunkte, und jede/r kann autonom darüber entscheiden, ob und in welchem Ausmaß sie bzw. er sich an dieser Diskussion beteiligen möchte. Um zu diskutieren, benötigt man jedoch ausreichende Informationen, und die aus erster Hand. Keine Wahlwerbung bedeutet daher zu einem gewissen Ausmaß eingeschränkte Information und eingeschränkter Austausch. Das Wie sollte hinterfragt werden, nicht das Ob...