Die Stichwahl muss wiederholt werden, weil wegen Fehler bei der Auszählung Verfälschungen nicht ausgeschlossen werden können; Nicht, weil der Meinungsbildungsprozess rechtlich zu kritisieren war. Idealerweise sollten daher alle sogar verpflichtet werden, genau so wie bei der ersten Stichwahl abzustimmen, und nur die Auszählung findet erneut und korrekt statt. Was natürlich völlig unmöglich ist. Aber jede erneute Wahlwerbung ist nicht nur entbehrlich, sondern sogar problematisch. Zwangsläufig geht ja z.B. in die Diskussion das Wissen um den knappen Ausgang der ersten Stichwahl ein.
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