17% mehr Budget für Sozialeinrichtungen und keine weiteren Verschlechterungen bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung!

Begründung

Soziale Einrichtungen stellen eine faire Verteilung von öffentlichen Ausgaben sicher, indem sie Beratung, Betreuung und Hilfen jenen Menschen zukommen lassen, die diese tatsächlich benötigen. Darüber hinaus erhöht ein sozialarbeiterisches Angebot die Chance nachhaltiger Unterstützung deutlich und beugt somit neuen Krisen und Problemen vor.

Kürzungen im Sozialbereich und bei den Sozialausgaben erzielen kurzfristig Einsparungen, langfristig verschärfen sie aber soziale Probleme und verursachen Folgekosten. Unbearbeitete Probleme treten wiederholt zu Tage und belasten das Sozialsystem dauerhaft.

Soziale Probleme wie der Verlust eines Arbeitsplatzes, Krankheiten, häusliche Gewalt oder persönliche Schicksale können auch DICH treffen. Der Weg in die Armut ist kurz. Bei den entsprechenden Unterstützungsangeboten zu sparen, schadet daher allen in Tirol lebenden Menschen!

Der Ausbau von Sozialeinrichtungen dient dem sozialen Frieden und sorgt dafür, dass unsere Steuergelder nachhaltig investiert sind. Nur ein ausfinanziertes Sozialsystem garantiert effektive Unterstützung und ermöglicht so ein menschenwürdiges Leben. Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich auch mit Menschen solidarisch erklärt, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!


Diverse Einrichtungen wurden gefragt, was 17% mehr Budget in ihrer Einrichtung verbessern würden:

dowas für frauen: "Eine Erhöhung um 17 % würde bedeuten, dass der Verein 2017 ausfinanziert wäre. Zusätzlich dazu könnten wir z. B. die dringend nötigen Personalressourcen in der Beratungsstelle aufstocken und mehr nachgehende Arbeit für unsere Klientinnen anbieten."

ARANEA: "ARANEA Mädchenzentrum: Längerfristig planbare und gesicherte Anstellungen sorgen für ein kontinuierliches Beratungs- und Betreuungsangebot in einem geschützten (Frei)Raum. Nur so kann ein nachhaltiger Beziehungsaufbau und ein bedürfnisorientierter Begleitungsprozess gewährleistet werden."

Verein für Obdachlose: "Mit 17% mehr vom Land Tirol würde der Verein für Obdachlose die Beratungsstelle (BARWO) um 40 Wochenstunden aufstocken, Personal und Rahmen für 5 zusätzliche Plätze im betreuten Wohnen finanzieren können, für die Delogierungspräventionsstelle externe Büroräumlichkeiten anmieten und eine 10 Stunden Stelle zur Piliotierung eines Zwischennutzungsprojektes eingebettet in Streetwork installieren."

Frauen gegen Vergewaltigung: "Wir könnten garantieren, dass das Beratungsangebot für von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen in gewohnter Qualität aufrechterhalten werden kann. Wir könnten an einen Ausbau der Präventionsarbeit v.a. für Jugendliche denken."

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sebastian Mayer-Exner aus Innsbruck
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Unterstützerin! Lieber Unterstützer!

    Die Petition „Investieren statt Resignieren“ wurde bisher von über 500 Personen unterzeichnet, also die Hälfte der anvisierten 1000 Unterschrichten. Der anfängliche Schwung konnte leider nicht zur Gänze aufrecht erhalten werden. Umso größer ist die Freude über jede einzelne Unterschrift und Unterstützungserklärung! Danke dafür!

    In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass die für kommendes Jahr geplanten Einsparungen im Sozialbereich nicht das folgenschwere Ausmaß erreichen werden, das anzunehmen war. Bis vor wenigen Monaten standen noch bis zu 17% (!) Kürzungen im Raum. Stattdessen hat sich die Tiroler Landesregierung nun scheinbar mit dem „Einfrieren“ der Ausgaben für Sozialeinrichtungen begnügt. Das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass die Inflation die Budgets der Einrichtungen auffressen wird. Der laufende Betrieb muss zwar samt Gehältern, Mieten und Instandhaltungskosten aufrecht erhalten werden, die Teuerung wird jedoch nicht abgegolten. Unterm Strich heißt das je nach Einrichtung 2% - 5% Einsparungen für 2017, ohne dass die Politik aktiv den Rotstift ansetzen musste.

    Das ist alles andere als erfreulich und daher Grund genug, laut und deutlich eine ausfinanzierte Soziale Arbeit zu fordern. In diesem Sinne haben wir nun die Petition nochmals um einen Monat bis zum 25. Dezember verlängert und hoffen weiterhin auf deine Unterstützung bei der Verbreitung. Außerdem wollen wir unser Anliegen lautstark in den öffentlichen Raum tragen. Daher laden wir dich an diesem Samstag, dem 26.11.2016 zu unserer Demonstration ein. Wir starten um 14:00 Uhr bei der Annasäule in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck.

    Geh mit uns auf die Straße! Gemeinsam laut! Gemeinsam stark!
    Schluss mit Einsparungen!
    Für eine ausfinanzierte Soziale Arbeit!

    Für weitere Informationen:
    www.facebook.com/events/241169006298212/

  • Liebe Unterstützerin! Lieber Unterstützer!

    Vielen Dank, dass du die Petition „Investieren statt Resignieren“ unterzeichnet hast! Deine Unterschrift hilft uns dabei, gemeinsam auf die Relevanz sozialer Einrichtungen hinzuweisen. Ebenso bestärken uns die Kommentare verschiedenster UnterzeichnerInnen darin, dass Soziale Arbeit ein essentieller und notwendiger Teil unserer Gesellschaft ist und auch von vielen anderen als solcher wahrgenommen wird. Mehr als 200 Personen haben in nur einer Woche unterzeichnet. Zum Teil sogar 50 an einem Tag. Ein mehr als erfreuliches Ergebnis für die Soziale Arbeit in Tirol!

    Hilf mit, diesen positiven Trend auch weiterhin aufrecht zu erhalten und verbreite die Petition weiter. Egal ob in digitaler Form via Facebook, Twitter, WhatsApp oder Mail, oder auch klassisch im Gespräch mit FreundInnen und ArbeitskollegInnen. Ebenso kannst du mit den ausdruckbaren Unterschriftenbögen aktiv um Umterstützung werben – dein Engagement ist mitentscheidend für den Erfolg unserer gemeinsamen Sache!

    17% mehr Budget für Sozialeinrichtungen!
    Keine weiteren Verschlechterungen bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung!

    Lass uns gemeinsam ein Zeichen setzten!

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