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Bild zur Petition mit dem Thema: Investieren statt Resignieren Investieren statt Resignieren
  • Von: Sebastian Mayer-Exner mehr
  • An: Tiroler Landesregierung
  • Region: Tirol mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 523 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Investieren statt Resignieren

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17% mehr Budget für Sozialeinrichtungen und keine weiteren Verschlechterungen bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung!

Begründung:

Soziale Einrichtungen stellen eine faire Verteilung von öffentlichen Ausgaben sicher, indem sie Beratung, Betreuung und Hilfen jenen Menschen zukommen lassen, die diese tatsächlich benötigen. Darüber hinaus erhöht ein sozialarbeiterisches Angebot die Chance nachhaltiger Unterstützung deutlich und beugt somit neuen Krisen und Problemen vor.

Kürzungen im Sozialbereich und bei den Sozialausgaben erzielen kurzfristig Einsparungen, langfristig verschärfen sie aber soziale Probleme und verursachen Folgekosten. Unbearbeitete Probleme treten wiederholt zu Tage und belasten das Sozialsystem dauerhaft.

Soziale Probleme wie der Verlust eines Arbeitsplatzes, Krankheiten, häusliche Gewalt oder persönliche Schicksale können auch DICH treffen. Der Weg in die Armut ist kurz. Bei den entsprechenden Unterstützungsangeboten zu sparen, schadet daher allen in Tirol lebenden Menschen!

Der Ausbau von Sozialeinrichtungen dient dem sozialen Frieden und sorgt dafür, dass unsere Steuergelder nachhaltig investiert sind. Nur ein ausfinanziertes Sozialsystem garantiert effektive Unterstützung und ermöglicht so ein menschenwürdiges Leben. Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich auch mit Menschen solidarisch erklärt, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!


Diverse Einrichtungen wurden gefragt, was 17% mehr Budget in ihrer Einrichtung verbessern würden:

dowas für frauen: "Eine Erhöhung um 17 % würde bedeuten, dass der Verein 2017 ausfinanziert wäre. Zusätzlich dazu könnten wir z. B. die dringend nötigen Personalressourcen in der Beratungsstelle aufstocken und mehr nachgehende Arbeit für unsere Klientinnen anbieten."

ARANEA: "ARANEA Mädchenzentrum: Längerfristig planbare und gesicherte Anstellungen sorgen für ein kontinuierliches Beratungs- und Betreuungsangebot in einem geschützten (Frei)Raum. Nur so kann ein nachhaltiger Beziehungsaufbau und ein bedürfnisorientierter Begleitungsprozess gewährleistet werden."

Verein für Obdachlose: "Mit 17% mehr vom Land Tirol würde der Verein für Obdachlose die Beratungsstelle (BARWO) um 40 Wochenstunden aufstocken, Personal und Rahmen für 5 zusätzliche Plätze im betreuten Wohnen finanzieren können, für die Delogierungspräventionsstelle externe Büroräumlichkeiten anmieten und eine 10 Stunden Stelle zur Piliotierung eines Zwischennutzungsprojektes eingebettet in Streetwork installieren."

Frauen gegen Vergewaltigung: "Wir könnten garantieren, dass das Beratungsangebot für von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen in gewohnter Qualität aufrechterhalten werden kann. Wir könnten an einen Ausbau der Präventionsarbeit v.a. für Jugendliche denken."

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Innsbruck, 26.09.2016 (aktiv bis 25.12.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerin! Lieber Unterstützer! Die Petition „Investieren statt Resignieren“ wurde bisher von über 500 Personen unterzeichnet, also die Hälfte der anvisierten 1000 Unterschrichten. Der anfängliche Schwung konnte leider nicht zur Gänze aufrecht ...

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