Région: Burgenland

Hände weg von unserem Wasser – Kein Wasserstoffwerk in der wasserärmsten Region Österreichs

La pétition est adressée à
Die Burgenländische Landesregierung

1 618 signatures

81 %
2 000 objectifs de collecte

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2 000 objectifs de collecte
  1. Lancé mars 2025
  2. Recueillir > 2 mois
  3. Soumission
  4. Dialogue avec le destinataire
  5. Décision
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La pétition est adressée à : Die Burgenländische Landesregierung

Hände weg von unserem Wasser Für grüne Energie, gegen Profitgier 

Rechts- und Planungssicherheit sind essenziell, um öffentliche Gelder einzusetzen. Doch in Zurndorf soll eine Wasserstofffabrik ohne Wasser, ordnungsgemäße Planung und auf Kosten der Allgemeinheit gebaut werden.
 
Die burgenländische Landesregierung sowie der Landesenergieversorger Burgenland Energie planen in Zurndorf eine Wasserstofffabrik zu errichten. Die Erzeugung von 1 Tonne Wasserstoff benötigt 20.000 bis 35.000 Liter Wasser. Das Wasser wird dabei zur Aufbereitung, Produktion (Elektrolyse) und Kühlung der Anlage eingesetzt. Am geplanten Standort sollen ab 2027 rund 9000, ab 2030 rund 45.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr produziert werden. Dafür werden ab 2027 180 bis 315 Mio. und ab 2030 900 bis 1.575 Mio. Liter Wasser pro Jahr benötigt.
 
Dieser soll dann auf Tank-LKWs ca. 55km nach Wien und Umgebung, zur industriellen Verwendung transportiert werden. Dort wird die, durch Wasserstoff gewonnene „grüne“ Energie dafür verwendet um wieder Diesel, Benzin und Schweröle herzustellen. Es handelt sich um Greenwashing, bei dem Unternehmen versuchen, sich umweltfreundlicher darzustellen, als sie tatsächlich sind. Das Hauptziel besteht darin, die wirtschaftlichen Bilanzen von Industrieunternehmen zu verbessern und deren CO₂-Emissionen zu verschleiern.
 
Der geplante Standort, an dem der hochexplosive Wasserstoff erzeugt und gelagert werden soll, befindet sich wenige Meter neben einer Siedlung mit 230 Einwohnern, einem Standort von Pro Mente Burgenland, 2 Pferdehöfen mit ca. 50 Pferden, dem Natura 2000 Gebiet Parndorfer Platte, liegt direkt im Vogelschutzkorridor Karpaten – Neusiedlersee und in einer 1000m Wohnbauland-Schutzzone.
 
Das ist weder eine verantwortungsvolle Planung noch ein korrekter Umgang mit öffentlichen Mitteln, oder eine gut geplante Infrastrukturlösung für die nächsten Generationen.
  
Wir sind überzeugt, dass das Projekt in seiner aktuellen Form eine Fehlplanung darstellt. Daher fordern wir Transparenz und die Einbeziehung der betroffenen Bürger:innen in Bezug auf die Bauprojekte (Wasserstoffwerk, Pipelinebau, Ausbau von Straßen für Tanklaster). Zudem verlangen wir eine Überarbeitung des Plans sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die auf einer fundierten wasser- und naturschutzrechtlichen Planung basiert und alle relevanten Aspekte, einschließlich regionaler Entwicklungspläne, berücksichtigt.

Raison

Wir sind besorgt, dass die Verfügbarkeit von ausreichend Wasser am geplanten Standort nicht genügend berücksichtigt wurde. Es fehlen grundlegende Voraussetzungen für die langfristige Produktion von Wasserstoff und die nachhaltige Versorgung der Landwirtschaft und der Bevölkerung mit Trinkwasser.
 
Die BH-Neusiedl hat bereits im Bescheid vom 6.5.2024 Zweifel an der Verfügbarkeit der Wasserressourcen geäußert. Es bleibt unklar, wer in Zeiten von Wasserknappheit zugunsten des anderen auf die Wasserentnahme verzichten muss: Landwirtschaft, Wirtschaft oder Bevölkerung?

Merci pour votre soutien, Verein Lebensraum Pannonia, Zurndorf
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détails de la pétition

Pétition lancée: 26/03/2025
Fin de la collecte: 25/03/2026
Région: Burgenland
Catégorie: Environnement

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Actualités

  • Der Plan ein Wasserstoffwerk auf der Parndorfer Platte, der wasserärmsten Region Österreichs in einem Vogelschutz- und Grünkorridor zu errichten ist noch immer nicht vom Tisch

    Was bisher geschah:

    21.03.2024: BE Energy GmbH, ein Tochterunternehmen der Energie Burgenland, stellt den Antrag zur Errichtung eines Wasserstoffwerks mit Wasser aus einem Feldbrunnen.

    06.05.2024: Das Land Burgenland stellt fest, dass das Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung voraussetze. Die Obergrenzen des UVP-G würden nicht überschritten, geschützte Gebiete wären nicht betroffen und eine Kumulierung der Auswirkungen im Sinne des UVP-G gebe es nicht.

    Die BH-Neusiedl am See hielt fest: „(..) Es ist daher fraglich, ob überhaupt eine Wasserressource in der Höhe von 788.400 m³ in der KG Zurndorf noch zur Verfügung steht. (..)
    Diverse Beschwerden und mündliche Verhandlungen beim BVwG, beim VfGH und schlussendlich beim VwGH enden in zwei Erkenntnissen:

    Die BE Energy folgt einer neuen Argumentation, wonach das Wasser aus der Trinkwasserleitung de WLV Burgenland kommen soll, und der VwGH entscheidet, am 9.1.2025, dass die Planungen nicht gestoppt werden müssen; eine abschließende Beurteilung der vorgebrachten rechtlichen Argumente gibt es noch nicht.

    Wir führen Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Energiewirtschaft sowie mit Organisationen und Wissenschaftlern über die potenziellen Umweltbelastungen und den Wasserverbrauch sowie deren Auswirkungen.

    Wir bleiben aufmerksam und werden genau beobachten, welche weiteren Schritte BE Energy, die Politik und die von dem Projekt profitierenden Akteure unternehmen.

    Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region
  • https://www.profil.at/morgenpost/wasserstoff-was-das-omv-grossprojekt-fuer-den-ausbau-heisst/403088671

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Originalnachricht ausblenden Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx Vielen Dank

Pas encore un argument CONTRA.

Pourquoi les gens signent

Grüner Wasserstoff ist an sich eine gute Sache!
Aber:

1.) Der Grundwasserspiegel dadurch abgesenkt
werden würde.
2.) Durch die Infrastruktur die benötigt wird
(Straßen...) nicht unerheblich sind siehe
Windräder!
3.) Standortwahl nicht ideal ist.
4.) Ich befürchte das Steuergeld verbrannt wird!
a) Weil die Technologie noch nicht
Wirtschaftlich genug ist und nur
durch Förderungen am Leben erhalten
würde!
b) Weil die Energie (Strom) die man dafür
benötigt anders sinnvoller eingesetzt
werden kann.
c) Der Strompreis dadurch steigen würde!?
d) Die Fördermittel für andere Bereiche
fehlen oder eingeschenkt würden.
e) 1 Unternehmen den Fördertopf beansprucht
und für den Privathaushalt weniger zur
Verfügung steht!

Reisinger Sonja

Die letzten Großtrappen haben ihren Lebensraum in dieser Region.

Möchte meine Heimat vor den Gierigen schützen

Damit unsere Natur erhalten bleibt

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