05/17/2026, 14:03
Liebe Unterstützer:innen,
wir haben über FragDenStaat.at eine Anfrage an die Landesregierung Burgenland gestellt. Im Mittelpunkt steht der Wasserverbrauch für den geplanten Bau eines Wasserstoffwerks in Zurndorf.
Hintergrund
Das geplante Wasserstoffwerk soll bis zu 31.000 Tonnen Wasserstoff jährlich produzieren. Dafür werden laut Hydrogen Partnership Austria (HyPA) 20–35 Liter Reinwasser pro Kilogramm benötigt – das entspricht einem zusätzlichen Wasserbedarf von 620 bis 1.085 Millionen Litern pro Jahr in einer der trockensten Regionen Österreichs.
Unsere Fragen an die Landesregierung
- Gibt es einen wasserrechtlichen Bescheid, der die Eignung des Standorts bestätigt?
- Auf welcher evidenzbasierten Grundlage geht die Landesregierung davon aus, dass in Zukunft ausreichend Wasser verfügbar sein wird? Wie soll die Versorgung von Bevölkerung, Landwirtschaft und Gewerbe in Zeiten von Wasserknappheit sichergestellt werden?
- Wurden Studien oder Untersuchungen in Auftrag gegeben, um die langfristige Wasserversorgung zu bewerten?
- Gibt es einen Notfallplan für Wasserengpässe? Wer muss zu Gunsten auf wen verzichten? Wer bestimmt das?
Warum ist das wichtig?
Zurndorf liegt in einer Region, in der Grundwasserstände sinken, Regenfälle selten sind. Die Dürre führt zu einer Abwärtsspirale: weniger Wasser → mehr Verdunstung → noch weniger Wasser.
Der zusätzliche Wasserbedarf des Wasserstoffwerks wird die Situation weiter verschärfen. Wir fordern Transparenz und eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung, bevor weitere Schritte unternommen werden.
Wir ersuchen euch, auch unsere Anfrage zu unterstützen:
https://fragdenstaat.at/a/4872#nachricht-14298
Nächste Schritte
Sobald wir eine Antwort von der Landesregierung erhalten, werden wir diese umgehend mit euch teilen. Unsere Petition ist weiter aktiv – je mehr Stimmen wir sammeln, desto schwerer kann die Landesregierung diese Fragen ignorieren.
Danke für eure Unterstützung! Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Interessen der Region und ihrer Bewohner:innen nicht übergangen werden.
03/13/2026, 14:48
Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.
Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.
Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?
ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.
Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.
Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch
www.attac.at/termine/attac-im-wuk
03/13/2026, 12:45
Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.
Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.
Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?
ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.
Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.
Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch
Attac im WUK | Attac Österreich
11/23/2025, 03:43
Der Plan ein Wasserstoffwerk auf der Parndorfer Platte, der wasserärmsten Region Österreichs in einem Vogelschutz- und Grünkorridor zu errichten ist noch immer nicht vom Tisch
Was bisher geschah:
21.03.2024: BE Energy GmbH, ein Tochterunternehmen der Energie Burgenland, stellt den Antrag zur Errichtung eines Wasserstoffwerks mit Wasser aus einem Feldbrunnen.
06.05.2024: Das Land Burgenland stellt fest, dass das Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung voraussetze. Die Obergrenzen des UVP-G würden nicht überschritten, geschützte Gebiete wären nicht betroffen und eine Kumulierung der Auswirkungen im Sinne des UVP-G gebe es nicht.
Die BH-Neusiedl am See hielt fest: „(..) Es ist daher fraglich, ob überhaupt eine Wasserressource in der Höhe von 788.400 m³ in der KG Zurndorf noch zur Verfügung steht. (..)
Diverse Beschwerden und mündliche Verhandlungen beim BVwG, beim VfGH und schlussendlich beim VwGH enden in zwei Erkenntnissen:
Die BE Energy folgt einer neuen Argumentation, wonach das Wasser aus der Trinkwasserleitung de WLV Burgenland kommen soll, und der VwGH entscheidet, am 9.1.2025, dass die Planungen nicht gestoppt werden müssen; eine abschließende Beurteilung der vorgebrachten rechtlichen Argumente gibt es noch nicht.
Wir führen Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Energiewirtschaft sowie mit Organisationen und Wissenschaftlern über die potenziellen Umweltbelastungen und den Wasserverbrauch sowie deren Auswirkungen.
Wir bleiben aufmerksam und werden genau beobachten, welche weiteren Schritte BE Energy, die Politik und die von dem Projekt profitierenden Akteure unternehmen.
Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region
11/17/2025, 12:17
Zeichnungsfrist und Sammelziel wurde verändert
Neues Zeichnungsende: 25.03.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.600
11/03/2025, 03:45
www.profil.at/morgenpost/wasserstoff-was-das-omv-grossprojekt-fuer-den-ausbau-heisst/403088671
10/31/2025, 06:06
Wir haben bereits 1583 Unterschriften, das finden wir großartig und sagen Danke dafür.
Nach wie vor ist jedoch beim Projekt Wasserstoffproduktion auf der Parndorfer Platte alles noch offen.
Wir unterstützten die Initiative der Bundesregierung und des Landes Burgenland, die Energieversorgung langfristig auf stabile, nachhaltige Füße zu stellen.
Doch Pläne, die die Produktion des hochexplosiven Wasserstoffs im wasserarmen Nord-Burgenland, direkt neben dem Ortsteil Friedrichshof der Gemeinde Zurndorf, mit Auswirkungen auf das Europaschutzgebiet „Pannonia-Heideboden“ vorsehen, lehnen wir als nicht durchdacht und gefährlich für die Bevölkerung sowie für die Fauna und Flora Nord-Burgenlands ab.
Wir nehmen am 15. November 2025 ab 11:00 Uhr am Genuss- und Kulturfest am Grillplatz in der Gemeinde Zurndorf teil. Gerne stehen wir für Fragen und Informationen zur Verfügung und freuen uns auf einen regen Austausch.
Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region