Region: Burgenland

Hände weg von unserem Wasser – Kein Wasserstoffwerk in der wasserärmsten Region Österreichs

Petition richtet sich an:
Die Burgenländische Landesregierung

1.739 Unterschriften

87 %
2.000 für Sammelziel

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2.000 für Sammelziel
  1. Gestartet März 2025
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

15.08.2026, 10:19

Warum ein Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte kein sinnvolles Vorhaben ist

Die Parndorfer Platte  ist ein sensibler und wertvoller Lebensraum – nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für die Umwelt, die Landwirtschaft und das Klima. Der Gesamtraum gehört dem pannonischen Klimabezirk an und zählt zu den trockensten und wärmsten Landschaften Österreichs.
 
Eine kluge Standortwahl ist entscheidend
Ein Rechenzentrum sollte dort gebaut werden, wo es sinnvoll integriert werden kann – nämlich in der Nähe von urbanen Räumen, wo:
·      Abwärme genutzt werden kann (z. B. für Fernwärme)
·      Infrastruktur bereits vorhanden ist (Strom, Wasser, Netze)
·      keine wertvollen Böden oder Ökosysteme zerstört werden
·      Nachnutzungsmöglichkeiten bestehen
 
Bevor ein Rechenzentrum gebaut wird, müssen grundlegende Fragen gestellt werden:

  • Ist ein solches RZ wirklich notwendig?
  • Wie kann der Strom- und Wasserbedarf gedeckt werden, ohne die Umwelt zu belasten?
  • Wie kann die Abwärme sinnvoll genutzt werden?
  • Wie lassen sich Umweltbeeinträchtigungen minimieren und der Nutzen maximieren?
  • Welche Nachnutzung ist möglich, wenn das RZ irgendwann nicht mehr gebraucht wird?

 
Die Parndorfer Platte ist kein geeigneter Standort für ein Rechenzentrum. Sie ist zu wertvoll – für die Landwirtschaft, die Biodiversität, das Klima und die Zukunftsfähigkeit der Region. Statt hier ein RZ zu errichten, sollte nach nachhaltigen und zukunftsorientierten Lösungen gesucht werden, die Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang bringen.

  
Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
#354 Google, ein Rechenzentrum – und (keine) Politik | Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast



11.08.2026, 11:24

Die nächste Hiobsbotschaft: Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte
 
Letzte Woche erreichten uns besorgniserregende Nachrichten: In der Gemeinde Nickelsdorf soll ein Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte entstehen.
 
Nach dem Austausch mit der bi_rechenzentrum_kronstorf, sowie eigenen Recherchen konnten wir einige kritische Details zu dem geplanten Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte in Erfahrung bringen.
 
WASSER, ERDE, STROM: Wie viel davon verbraucht ein gigantisches Rechenzentrum
 
1. Wasserverbrauch: Eine kritische Ressource
Wasser ist in der Region bereits heute knapp. Rechenzentren sind extrem wasserintensiv, da sie zur Kühlung enorme Mengen benötigen.
 
2. Bodenverbrauch: Böden ein nicht vermehrbares Gut
Rechenzentren benötigen riesige Flächen und versiegeln den Boden dauerhaft – eine unwiederbringliche Zerstörung für Tiere, Pflanzen und das Kleinklima.
 
3. Stromverbrauch: Eine zusätzliche Belastung für das Energiesystem
Rechenzentren sind Stromfresser und verbrauchen so viel Energie wie ganze Städte.
 
4. Abwärme: Ein ungenutztes Potenzial
Rechenzentren erzeugen massive Mengen an Abwärme, die ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben wird. Dies führt zu Hitzeinseln und zusätzlicher Belastung für das lokale Klima.
 
5. Langfristige Folgen:
Rechenzentren sind hochspezialisierte Infrastrukturprojekte, doch die IT-Branche entwickelt sich rasant weiter. Was passiert mit nicht mehr benötigten Rechenzentren - gibt es Nachnutzungskonzepte, oder eine weitere Industrieruine?
 
Fazit: Eine kluge Standortwahl ist entscheidend
Ein Rechenzentrum sollte dort gebaut werden, wo es sinnvoll integriert werden kann.
Wir berichten weiter.
 
 
bi_rechenzentrum_kronstorf
Jetzt unterzeichnen: GOOGLE Kronstorf. Wir fordern eine transparente Gesamtprüfung aller Risiken! | mein #aufstehn
 
Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
#345 Google, Rechenzentren & ihre Grenzen - mit Raumplaner Gernot Stöglehner | Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast



26.05.2026, 08:39

Save the Date  19.6.2026 - 17:30 Uhr – KUGEL Heuriger, 2425 Nickelsdorf
 
Einladung zur Informationsveranstaltung Wasserstofffabrik in Zurndorf – Fakten zu Wasserverbrauch, Flächenumwidmung und Naturschutz
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die geplante Wasserstofffabrik in Zurndorf steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Im Fokus stehen dabei die zentralen Themen:
 

  • Wasserverbrauch: Wie viel Wasser wird für die Produktion benötigt, und wie wirkt sich das auf die regionale Wasserversorgung aus?

  • Flächenumwidmung: Welche Flächen sind betroffen, und welche Auswirkungen hat die Umwidmung auf Landwirtschaft und Landschaft?

  • Naturschutz: Wie werden geschützte Gebiete und die Biodiversität berücksichtigt?

 
Ziel der Veranstaltung ist es, Transparenz zu schaffen, Fragen zu beantworten und einen sachlichen Austausch in der Öffentlichkeit zu ermöglichen.


17.05.2026, 14:03

Liebe Unterstützer:innen,

wir haben über FragDenStaat.at eine Anfrage an die Landesregierung Burgenland gestellt. Im Mittelpunkt steht der Wasserverbrauch für den geplanten Bau eines Wasserstoffwerks in Zurndorf.

Hintergrund
Das geplante Wasserstoffwerk soll bis zu 31.000 Tonnen Wasserstoff jährlich produzieren. Dafür werden laut Hydrogen Partnership Austria (HyPA) 20–35 Liter Reinwasser pro Kilogramm benötigt – das entspricht einem zusätzlichen Wasserbedarf von 620 bis 1.085 Millionen Litern pro Jahr in einer der trockensten Regionen Österreichs.

Unsere Fragen an die Landesregierung

  1. Gibt es einen wasserrechtlichen Bescheid, der die Eignung des Standorts bestätigt?
  2. Auf welcher evidenzbasierten Grundlage geht die Landesregierung davon aus, dass in Zukunft ausreichend Wasser verfügbar sein wird? Wie soll die Versorgung von Bevölkerung, Landwirtschaft und Gewerbe in Zeiten von Wasserknappheit sichergestellt werden?
  3. Wurden Studien oder Untersuchungen in Auftrag gegeben, um die langfristige Wasserversorgung zu bewerten?
  4. Gibt es einen Notfallplan für Wasserengpässe? Wer muss zu Gunsten auf wen verzichten? Wer bestimmt das?

 
Warum ist das wichtig?
Zurndorf liegt in einer Region, in der Grundwasserstände sinken, Regenfälle selten sind. Die Dürre führt zu einer Abwärtsspirale: weniger Wasser → mehr Verdunstung → noch weniger Wasser.
Der zusätzliche Wasserbedarf des Wasserstoffwerks wird die Situation weiter verschärfen. Wir fordern Transparenz und eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung, bevor weitere Schritte unternommen werden.

Wir ersuchen euch, auch unsere Anfrage zu unterstützen:
https://fragdenstaat.at/a/4872#nachricht-14298
 
Nächste Schritte
Sobald wir eine Antwort von der Landesregierung erhalten, werden wir diese umgehend mit euch teilen. Unsere Petition ist weiter aktiv – je mehr Stimmen wir sammeln, desto schwerer kann die Landesregierung diese Fragen ignorieren.

Danke für eure Unterstützung! Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Interessen der Region und ihrer Bewohner:innen nicht übergangen werden.


13.03.2026, 14:48

Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.

Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.

Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.

Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?

ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.

Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.

Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch

www.attac.at/termine/attac-im-wuk


13.03.2026, 12:45

Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.

Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.

Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?

ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.

Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.

Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch

Attac im WUK | Attac Österreich


23.11.2025, 03:43

Der Plan ein Wasserstoffwerk auf der Parndorfer Platte, der wasserärmsten Region Österreichs in einem Vogelschutz- und Grünkorridor zu errichten ist noch immer nicht vom Tisch

Was bisher geschah:

21.03.2024: BE Energy GmbH, ein Tochterunternehmen der Energie Burgenland, stellt den Antrag zur Errichtung eines Wasserstoffwerks mit Wasser aus einem Feldbrunnen.

06.05.2024: Das Land Burgenland stellt fest, dass das Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung voraussetze. Die Obergrenzen des UVP-G würden nicht überschritten, geschützte Gebiete wären nicht betroffen und eine Kumulierung der Auswirkungen im Sinne des UVP-G gebe es nicht.

Die BH-Neusiedl am See hielt fest: „(..) Es ist daher fraglich, ob überhaupt eine Wasserressource in der Höhe von 788.400 m³ in der KG Zurndorf noch zur Verfügung steht. (..)
Diverse Beschwerden und mündliche Verhandlungen beim BVwG, beim VfGH und schlussendlich beim VwGH enden in zwei Erkenntnissen:

Die BE Energy folgt einer neuen Argumentation, wonach das Wasser aus der Trinkwasserleitung de WLV Burgenland kommen soll, und der VwGH entscheidet, am 9.1.2025, dass die Planungen nicht gestoppt werden müssen; eine abschließende Beurteilung der vorgebrachten rechtlichen Argumente gibt es noch nicht.

Wir führen Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Energiewirtschaft sowie mit Organisationen und Wissenschaftlern über die potenziellen Umweltbelastungen und den Wasserverbrauch sowie deren Auswirkungen.

Wir bleiben aufmerksam und werden genau beobachten, welche weiteren Schritte BE Energy, die Politik und die von dem Projekt profitierenden Akteure unternehmen.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region


17.11.2025, 12:17

Zeichnungsfrist und Sammelziel wurde verändert


Neues Zeichnungsende: 25.03.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.600


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