Region: Burgenland

Hände weg von unserem Wasser – Kein Wasserstoffwerk in der wasserärmsten Region Österreichs

Petition richtet sich an:
Die Burgenländische Landesregierung

1.769 Unterschriften

88 %
2.000 für Sammelziel

1.769 Unterschriften

88 %
2.000 für Sammelziel
  1. Gestartet März 2025
  2. Sammlung noch 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

13.03.2026, 12:45

Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.

Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.

Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?

ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.

Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.

Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch

Attac im WUK | Attac Österreich


23.11.2025, 03:43

Der Plan ein Wasserstoffwerk auf der Parndorfer Platte, der wasserärmsten Region Österreichs in einem Vogelschutz- und Grünkorridor zu errichten ist noch immer nicht vom Tisch

Was bisher geschah:

21.03.2024: BE Energy GmbH, ein Tochterunternehmen der Energie Burgenland, stellt den Antrag zur Errichtung eines Wasserstoffwerks mit Wasser aus einem Feldbrunnen.

06.05.2024: Das Land Burgenland stellt fest, dass das Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung voraussetze. Die Obergrenzen des UVP-G würden nicht überschritten, geschützte Gebiete wären nicht betroffen und eine Kumulierung der Auswirkungen im Sinne des UVP-G gebe es nicht.

Die BH-Neusiedl am See hielt fest: „(..) Es ist daher fraglich, ob überhaupt eine Wasserressource in der Höhe von 788.400 m³ in der KG Zurndorf noch zur Verfügung steht. (..)
Diverse Beschwerden und mündliche Verhandlungen beim BVwG, beim VfGH und schlussendlich beim VwGH enden in zwei Erkenntnissen:

Die BE Energy folgt einer neuen Argumentation, wonach das Wasser aus der Trinkwasserleitung de WLV Burgenland kommen soll, und der VwGH entscheidet, am 9.1.2025, dass die Planungen nicht gestoppt werden müssen; eine abschließende Beurteilung der vorgebrachten rechtlichen Argumente gibt es noch nicht.

Wir führen Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Energiewirtschaft sowie mit Organisationen und Wissenschaftlern über die potenziellen Umweltbelastungen und den Wasserverbrauch sowie deren Auswirkungen.

Wir bleiben aufmerksam und werden genau beobachten, welche weiteren Schritte BE Energy, die Politik und die von dem Projekt profitierenden Akteure unternehmen.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region


17.11.2025, 12:17

Zeichnungsfrist und Sammelziel wurde verändert


Neues Zeichnungsende: 25.03.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.600



31.10.2025, 06:06

Wir haben bereits 1583 Unterschriften, das finden wir großartig und sagen Danke dafür.
Nach wie vor ist jedoch beim Projekt Wasserstoffproduktion auf der Parndorfer Platte alles noch offen.

Wir unterstützten die Initiative der Bundesregierung und des Landes Burgenland, die Energieversorgung langfristig auf stabile, nachhaltige Füße zu stellen.

Doch Pläne, die die Produktion des hochexplosiven Wasserstoffs im wasserarmen Nord-Burgenland, direkt neben dem Ortsteil Friedrichshof der Gemeinde Zurndorf, mit Auswirkungen auf das Europaschutzgebiet „Pannonia-Heideboden“ vorsehen, lehnen wir als nicht durchdacht und gefährlich für die Bevölkerung sowie für die Fauna und Flora Nord-Burgenlands ab.

Wir nehmen am 15. November 2025 ab 11:00 Uhr am Genuss- und Kulturfest am Grillplatz in der Gemeinde Zurndorf teil. Gerne stehen wir für Fragen und Informationen zur Verfügung und freuen uns auf einen regen Austausch.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region






05.04.2025, 14:32

Wir haben bereits über 1300 Unterschriften gesammelt! Wir freuen uns sehr über die engagierte Beteiligung und danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung. Falls Sie an weiteren Informationen interessiert sind, haben Sie die Möglichkeit, auch noch die ORF-Sendung "Thema" anzusehen.

on.orf.at/video/14268776/15847340/streit-um-wasserstoffwerk

Der Bau eines Wasserstoffwerks ist mit hohen Kosten verbunden, insbesondere aufgrund der extrem teuren Wasseraufbereitung. In ungewissen Zeiten, in denen dringender Sparbedarf herrscht und alle dazu beitragen müssen, wird der Bau eines teuren, noch nicht ausgereiften Kraftwerks zur fragwürdigen Entscheidung – besonders angesichts des großen Lochs in der Staatskasse und der fehlenden finanziellen Mittel.

Wir sind nicht gegen die Erzeugung von Wasserstoff an richtigen Standorten, mit ausreichenden Wasserressourcen. Unser Ziel ist es, die Natur zu schützen und die Parndorfer Heide vor der Umwandlung in eine Industrie- und Gewerbezone zu bewahren.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region


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