Region: Burgenland

Hände weg von unserem Wasser – Kein Wasserstoffwerk in der wasserärmsten Region Österreichs

Petition richtet sich an:
Die Burgenländische Landesregierung

1.739 Unterschriften

87 %
2.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet März 2025
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Die Burgenländische Landesregierung

Hände weg von unserem Wasser Für grüne Energie, gegen Profitgier 

Rechts- und Planungssicherheit sind essenziell, um öffentliche Gelder einzusetzen. Doch in Zurndorf soll eine Wasserstofffabrik ohne Wasser, ordnungsgemäße Planung und auf Kosten der Allgemeinheit gebaut werden.
 
Die burgenländische Landesregierung sowie der Landesenergieversorger Burgenland Energie planen in Zurndorf eine Wasserstofffabrik zu errichten. Die Erzeugung von 1 Tonne Wasserstoff benötigt 20.000 bis 35.000 Liter Wasser. Das Wasser wird dabei zur Aufbereitung, Produktion (Elektrolyse) und Kühlung der Anlage eingesetzt. Am geplanten Standort sollen ab 2027 rund 9000, ab 2030 rund 45.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr produziert werden. Dafür werden ab 2027 180 bis 315 Mio. und ab 2030 900 bis 1.575 Mio. Liter Wasser pro Jahr benötigt.
 
Dieser soll dann auf Tank-LKWs ca. 55km nach Wien und Umgebung, zur industriellen Verwendung transportiert werden. Dort wird die, durch Wasserstoff gewonnene „grüne“ Energie dafür verwendet um wieder Diesel, Benzin und Schweröle herzustellen. Es handelt sich um Greenwashing, bei dem Unternehmen versuchen, sich umweltfreundlicher darzustellen, als sie tatsächlich sind. Das Hauptziel besteht darin, die wirtschaftlichen Bilanzen von Industrieunternehmen zu verbessern und deren CO₂-Emissionen zu verschleiern.
 
Der geplante Standort, an dem der hochexplosive Wasserstoff erzeugt und gelagert werden soll, befindet sich wenige Meter neben einer Siedlung mit 230 Einwohnern, einem Standort von Pro Mente Burgenland, 2 Pferdehöfen mit ca. 50 Pferden, dem Natura 2000 Gebiet Parndorfer Platte, liegt direkt im Vogelschutzkorridor Karpaten – Neusiedlersee und in einer 1000m Wohnbauland-Schutzzone.
 
Das ist weder eine verantwortungsvolle Planung noch ein korrekter Umgang mit öffentlichen Mitteln, oder eine gut geplante Infrastrukturlösung für die nächsten Generationen.
  
Wir sind überzeugt, dass das Projekt in seiner aktuellen Form eine Fehlplanung darstellt. Daher fordern wir Transparenz und die Einbeziehung der betroffenen Bürger:innen in Bezug auf die Bauprojekte (Wasserstoffwerk, Pipelinebau, Ausbau von Straßen für Tanklaster). Zudem verlangen wir eine Überarbeitung des Plans sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die auf einer fundierten wasser- und naturschutzrechtlichen Planung basiert und alle relevanten Aspekte, einschließlich regionaler Entwicklungspläne, berücksichtigt.

Begründung

Wir sind besorgt, dass die Verfügbarkeit von ausreichend Wasser am geplanten Standort nicht genügend berücksichtigt wurde. Es fehlen grundlegende Voraussetzungen für die langfristige Produktion von Wasserstoff und die nachhaltige Versorgung der Landwirtschaft und der Bevölkerung mit Trinkwasser.
 
Die BH-Neusiedl hat bereits im Bescheid vom 6.5.2024 Zweifel an der Verfügbarkeit der Wasserressourcen geäußert. Es bleibt unklar, wer in Zeiten von Wasserknappheit zugunsten des anderen auf die Wasserentnahme verzichten muss: Landwirtschaft, Wirtschaft oder Bevölkerung?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Verein Lebensraum Pannonia, Zurndorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.03.2025
Sammlung endet: 25.12.2026
Region: Burgenland
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Warum ein Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte kein sinnvolles Vorhaben ist

    Die Parndorfer Platte  ist ein sensibler und wertvoller Lebensraum – nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für die Umwelt, die Landwirtschaft und das Klima. Der Gesamtraum gehört dem pannonischen Klimabezirk an und zählt zu den trockensten und wärmsten Landschaften Österreichs.
     
    Eine kluge Standortwahl ist entscheidend
    Ein Rechenzentrum sollte dort gebaut werden, wo es sinnvoll integriert werden kann – nämlich in der Nähe von urbanen Räumen, wo:
    ·      Abwärme genutzt werden kann (z. B. für Fernwärme)
    ·      Infrastruktur bereits vorhanden ist (Strom, Wasser, Netze)
    ·      keine wertvollen Böden oder Ökosysteme zerstört werden
    ·      Nachnutzungsmöglichkeiten bestehen
     
    Bevor ein Rechenzentrum gebaut wird, müssen grundlegende Fragen gestellt werden:

    • Ist ein solches RZ wirklich notwendig?
    • Wie kann der Strom- und Wasserbedarf gedeckt werden, ohne die Umwelt zu belasten?
    • Wie kann die Abwärme sinnvoll genutzt werden?
    • Wie lassen sich Umweltbeeinträchtigungen minimieren und der Nutzen maximieren?
    • Welche Nachnutzung ist möglich, wenn das RZ irgendwann nicht mehr gebraucht wird?

     
    Die Parndorfer Platte ist kein geeigneter Standort für ein Rechenzentrum. Sie ist zu wertvoll – für die Landwirtschaft, die Biodiversität, das Klima und die Zukunftsfähigkeit der Region. Statt hier ein RZ zu errichten, sollte nach nachhaltigen und zukunftsorientierten Lösungen gesucht werden, die Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang bringen.

      
    Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
    #354 Google, ein Rechenzentrum – und (keine) Politik | Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast

  • Die nächste Hiobsbotschaft: Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte
     
    Letzte Woche erreichten uns besorgniserregende Nachrichten: In der Gemeinde Nickelsdorf soll ein Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte entstehen.
     
    Nach dem Austausch mit der bi_rechenzentrum_kronstorf, sowie eigenen Recherchen konnten wir einige kritische Details zu dem geplanten Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte in Erfahrung bringen.
     
    WASSER, ERDE, STROM: Wie viel davon verbraucht ein gigantisches Rechenzentrum
     
    1. Wasserverbrauch: Eine kritische Ressource
    Wasser ist in der Region bereits heute knapp. Rechenzentren sind extrem wasserintensiv, da sie zur Kühlung enorme Mengen benötigen.
     
    2. Bodenverbrauch: Böden ein nicht vermehrbares Gut
    Rechenzentren benötigen riesige Flächen und versiegeln den Boden dauerhaft – eine unwiederbringliche Zerstörung für Tiere, Pflanzen und das Kleinklima.
     
    3. Stromverbrauch: Eine zusätzliche Belastung für das Energiesystem
    Rechenzentren sind Stromfresser und verbrauchen so viel Energie wie ganze Städte.
     
    4. Abwärme: Ein ungenutztes Potenzial
    Rechenzentren erzeugen massive Mengen an Abwärme, die ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben wird. Dies führt zu Hitzeinseln und zusätzlicher Belastung für das lokale Klima.
     
    5. Langfristige Folgen:
    Rechenzentren sind hochspezialisierte Infrastrukturprojekte, doch die IT-Branche entwickelt sich rasant weiter. Was passiert mit nicht mehr benötigten Rechenzentren - gibt es Nachnutzungskonzepte, oder eine weitere Industrieruine?
     
    Fazit: Eine kluge Standortwahl ist entscheidend
    Ein Rechenzentrum sollte dort gebaut werden, wo es sinnvoll integriert werden kann.
    Wir berichten weiter.
     
     
    bi_rechenzentrum_kronstorf
    Jetzt unterzeichnen: GOOGLE Kronstorf. Wir fordern eine transparente Gesamtprüfung aller Risiken! | mein #aufstehn
     
    Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
    #345 Google, Rechenzentren & ihre Grenzen - mit Raumplaner Gernot Stöglehner | Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast

Warum Menschen unterschreiben

Von Jahr zu Jahr haben wir im Seewinkel massive Probleme im Sommer wegen Wasserspiegel.

Dascho, zicksee, diverse Lacken, Neusiedler See müssen geschützt werden.

Des weiteren ist die Region mit etlichen Ackerflächen die Wasser benötigen überfordert.

Die Natur wird ohnehin schon missbraucht und nur auf Kapitalismus geachtet. .

Abfahrt mönchhof Richtung Zündorf wurden riesige Lager der Natur geopfert..

Hände weg!!!

Welches Verfahren soll eingesetzt werden? Elektrolyse? Macht aber nur dort Sinn, wo genügend Wasser vorhanden ist. Das ist wohl in einer der trockensten Regionen Österreichs nicht der Fall.

Solche riesigen Rechenzentren bringen nur Nachteile! Müssen wir wirklich unsere Ackerflächen, unser Trinkwasser, unsere Demokratie der künstlichen Intelligenz und ihren Erfindern opfern???

Wasser ist kostbarer als Wasserstoff.

Weil wir KI nicht essen können. Über die Bevölkerung wird total drübergefahren.

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