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Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.
Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.
Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?
ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.
Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.
Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch
https://www.attac.at/termine/attac-im-wuk -
Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.
Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.
Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.
Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.
Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch -
Petition in Zeichnung - Was bisher geschah
on 23 Nov 2025Der Plan ein Wasserstoffwerk auf der Parndorfer Platte, der wasserärmsten Region Österreichs in einem Vogelschutz- und Grünkorridor zu errichten ist noch immer nicht vom Tisch
Was bisher geschah:
21.03.2024: BE Energy GmbH, ein Tochterunternehmen der Energie Burgenland, stellt den Antrag zur Errichtung eines Wasserstoffwerks mit Wasser aus einem Feldbrunnen.
06.05.2024: Das Land Burgenland stellt fest, dass das Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung voraussetze. Die Obergrenzen des UVP-G würden nicht überschritten, geschützte Gebiete wären nicht betroffen und eine Kumulierung der Auswirkungen im Sinne des UVP-G gebe es nicht.
Die BH-Neusiedl am See hielt fest: „(..) Es ist daher fraglich, ob überhaupt eine Wasserressource in der Höhe von 788.400 m³ in der KG Zurndorf noch zur Verfügung steht. (..)
Diverse Beschwerden und mündliche Verhandlungen beim BVwG, beim VfGH und schlussendlich beim VwGH enden in zwei Erkenntnissen:
Die BE Energy folgt einer neuen Argumentation, wonach das Wasser aus der Trinkwasserleitung de WLV Burgenland kommen soll, und der VwGH entscheidet, am 9.1.2025, dass die Planungen nicht gestoppt werden müssen; eine abschließende Beurteilung der vorgebrachten rechtlichen Argumente gibt es noch nicht.
Wir führen Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Energiewirtschaft sowie mit Organisationen und Wissenschaftlern über die potenziellen Umweltbelastungen und den Wasserverbrauch sowie deren Auswirkungen.
Wir bleiben aufmerksam und werden genau beobachten, welche weiteren Schritte BE Energy, die Politik und die von dem Projekt profitierenden Akteure unternehmen.
Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Region
Prinzipiell bin ich sogar für ein Wasserstoffkraftwerk, allerdings muss der Standort dafür auch tatsächlich geeignet sein; Dh. Wasser muss an Ort und Stelle im Überfluss vorhanden sein. Wir müssen uns glücklich schätzen, wenn das Bestehende ausreichend mit örtlichem Wasser versorgt werden kann.