Novità
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Liebe Unterstützer:innen,
wir haben über FragDenStaat.at eine Anfrage an die Landesregierung Burgenland gestellt. Im Mittelpunkt steht der Wasserverbrauch für den geplanten Bau eines Wasserstoffwerks in Zurndorf.
Hintergrund
Das geplante Wasserstoffwerk soll bis zu 31.000 Tonnen Wasserstoff jährlich produzieren. Dafür werden laut Hydrogen Partnership Austria (HyPA) 20–35 Liter Reinwasser pro Kilogramm benötigt – das entspricht einem zusätzlichen Wasserbedarf von 620 bis 1.085 Millionen Litern pro Jahr in einer der trockensten Regionen Österreichs.Unsere Fragen an die Landesregierung
- Gibt es einen wasserrechtlichen Bescheid, der die Eignung des Standorts bestätigt?
- Auf welcher evidenzbasierten Grundlage geht die Landesregierung davon aus, dass in Zukunft ausreichend Wasser verfügbar sein wird? Wie soll die Versorgung von Bevölkerung, Landwirtschaft und Gewerbe in Zeiten von Wasserknappheit sichergestellt werden?
- Wurden Studien oder Untersuchungen in Auftrag gegeben, um die langfristige Wasserversorgung zu bewerten?
- Gibt es einen Notfallplan für Wasserengpässe? Wer muss zu Gunsten auf wen verzichten? Wer bestimmt das?
Warum ist das wichtig?
Zurndorf liegt in einer Region, in der Grundwasserstände sinken, Regenfälle selten sind. Die Dürre führt zu einer Abwärtsspirale: weniger Wasser → mehr Verdunstung → noch weniger Wasser.
Der zusätzliche Wasserbedarf des Wasserstoffwerks wird die Situation weiter verschärfen. Wir fordern Transparenz und eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung, bevor weitere Schritte unternommen werden.Wir ersuchen euch, auch unsere Anfrage zu unterstützen:
https://fragdenstaat.at/a/4872#nachricht-14298
Nächste Schritte
Sobald wir eine Antwort von der Landesregierung erhalten, werden wir diese umgehend mit euch teilen. Unsere Petition ist weiter aktiv – je mehr Stimmen wir sammeln, desto schwerer kann die Landesregierung diese Fragen ignorieren.Danke für eure Unterstützung! Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Interessen der Region und ihrer Bewohner:innen nicht übergangen werden.
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Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.
Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.
Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?
ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.
Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.
Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch
www.attac.at/termine/attac-im-wuk -
Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.
Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.
Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.
Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.
Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: Freie Spende
Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
Sprache: Deutsch
Naturschutz ist eigen Schutz