Regione: Burgenland

Hände weg von unserem Wasser – Kein Wasserstoffwerk in der wasserärmsten Region Österreichs

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Die Burgenländische Landesregierung

1.675 Firme

84 %
2.000 per obiettivo di raccolta

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  2. Collezione ancora > 7 mesi
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Petizione indirizzata a: Die Burgenländische Landesregierung

Hände weg von unserem Wasser Für grüne Energie, gegen Profitgier 

Rechts- und Planungssicherheit sind essenziell, um öffentliche Gelder einzusetzen. Doch in Zurndorf soll eine Wasserstofffabrik ohne Wasser, ordnungsgemäße Planung und auf Kosten der Allgemeinheit gebaut werden.
 
Die burgenländische Landesregierung sowie der Landesenergieversorger Burgenland Energie planen in Zurndorf eine Wasserstofffabrik zu errichten. Die Erzeugung von 1 Tonne Wasserstoff benötigt 20.000 bis 35.000 Liter Wasser. Das Wasser wird dabei zur Aufbereitung, Produktion (Elektrolyse) und Kühlung der Anlage eingesetzt. Am geplanten Standort sollen ab 2027 rund 9000, ab 2030 rund 45.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr produziert werden. Dafür werden ab 2027 180 bis 315 Mio. und ab 2030 900 bis 1.575 Mio. Liter Wasser pro Jahr benötigt.
 
Dieser soll dann auf Tank-LKWs ca. 55km nach Wien und Umgebung, zur industriellen Verwendung transportiert werden. Dort wird die, durch Wasserstoff gewonnene „grüne“ Energie dafür verwendet um wieder Diesel, Benzin und Schweröle herzustellen. Es handelt sich um Greenwashing, bei dem Unternehmen versuchen, sich umweltfreundlicher darzustellen, als sie tatsächlich sind. Das Hauptziel besteht darin, die wirtschaftlichen Bilanzen von Industrieunternehmen zu verbessern und deren CO₂-Emissionen zu verschleiern.
 
Der geplante Standort, an dem der hochexplosive Wasserstoff erzeugt und gelagert werden soll, befindet sich wenige Meter neben einer Siedlung mit 230 Einwohnern, einem Standort von Pro Mente Burgenland, 2 Pferdehöfen mit ca. 50 Pferden, dem Natura 2000 Gebiet Parndorfer Platte, liegt direkt im Vogelschutzkorridor Karpaten – Neusiedlersee und in einer 1000m Wohnbauland-Schutzzone.
 
Das ist weder eine verantwortungsvolle Planung noch ein korrekter Umgang mit öffentlichen Mitteln, oder eine gut geplante Infrastrukturlösung für die nächsten Generationen.
  
Wir sind überzeugt, dass das Projekt in seiner aktuellen Form eine Fehlplanung darstellt. Daher fordern wir Transparenz und die Einbeziehung der betroffenen Bürger:innen in Bezug auf die Bauprojekte (Wasserstoffwerk, Pipelinebau, Ausbau von Straßen für Tanklaster). Zudem verlangen wir eine Überarbeitung des Plans sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die auf einer fundierten wasser- und naturschutzrechtlichen Planung basiert und alle relevanten Aspekte, einschließlich regionaler Entwicklungspläne, berücksichtigt.

Motivazioni:

Wir sind besorgt, dass die Verfügbarkeit von ausreichend Wasser am geplanten Standort nicht genügend berücksichtigt wurde. Es fehlen grundlegende Voraussetzungen für die langfristige Produktion von Wasserstoff und die nachhaltige Versorgung der Landwirtschaft und der Bevölkerung mit Trinkwasser.
 
Die BH-Neusiedl hat bereits im Bescheid vom 6.5.2024 Zweifel an der Verfügbarkeit der Wasserressourcen geäußert. Es bleibt unklar, wer in Zeiten von Wasserknappheit zugunsten des anderen auf die Wasserentnahme verzichten muss: Landwirtschaft, Wirtschaft oder Bevölkerung?

Grazie mille per il tuo supporto, Verein Lebensraum Pannonia, Zurndorf
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Dati della petizione

Petizione avviata: 26/03/2025
La raccolta termina: 25/12/2026
Regione: Burgenland
Categorie: Ambiente

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Novità

  • Liebe Unterstützer:innen,

    wir haben über FragDenStaat.at eine Anfrage an die Landesregierung Burgenland gestellt. Im Mittelpunkt steht der Wasserverbrauch für den geplanten Bau eines Wasserstoffwerks in Zurndorf.

    Hintergrund
    Das geplante Wasserstoffwerk soll bis zu 31.000 Tonnen Wasserstoff jährlich produzieren. Dafür werden laut Hydrogen Partnership Austria (HyPA) 20–35 Liter Reinwasser pro Kilogramm benötigt – das entspricht einem zusätzlichen Wasserbedarf von 620 bis 1.085 Millionen Litern pro Jahr in einer der trockensten Regionen Österreichs.

    Unsere Fragen an die Landesregierung

    1. Gibt es einen wasserrechtlichen Bescheid, der die Eignung des Standorts bestätigt?
    2. Auf welcher evidenzbasierten Grundlage geht die Landesregierung davon aus, dass in Zukunft ausreichend Wasser verfügbar sein wird? Wie soll die Versorgung von Bevölkerung, Landwirtschaft und Gewerbe in Zeiten von Wasserknappheit sichergestellt werden?
    3. Wurden Studien oder Untersuchungen in Auftrag gegeben, um die langfristige Wasserversorgung zu bewerten?
    4. Gibt es einen Notfallplan für Wasserengpässe? Wer muss zu Gunsten auf wen verzichten? Wer bestimmt das?

     
    Warum ist das wichtig?
    Zurndorf liegt in einer Region, in der Grundwasserstände sinken, Regenfälle selten sind. Die Dürre führt zu einer Abwärtsspirale: weniger Wasser → mehr Verdunstung → noch weniger Wasser.
    Der zusätzliche Wasserbedarf des Wasserstoffwerks wird die Situation weiter verschärfen. Wir fordern Transparenz und eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung, bevor weitere Schritte unternommen werden.

    Wir ersuchen euch, auch unsere Anfrage zu unterstützen:
    https://fragdenstaat.at/a/4872#nachricht-14298
     
    Nächste Schritte
    Sobald wir eine Antwort von der Landesregierung erhalten, werden wir diese umgehend mit euch teilen. Unsere Petition ist weiter aktiv – je mehr Stimmen wir sammeln, desto schwerer kann die Landesregierung diese Fragen ignorieren.

    Danke für eure Unterstützung! Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Interessen der Region und ihrer Bewohner:innen nicht übergangen werden.

  • Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.

    Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.

    Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.

    Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?

    ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.

    Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.

    Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
    Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
    Eintritt: Freie Spende
    Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
    Sprache: Deutsch

    www.attac.at/termine/attac-im-wuk
  • Wir wurden von ATTAC eingeladen, am Montag, den 16.03., an einem Filmgespräch zum Thema Wasserstofferzeugung teilzunehmen.

    Anlass ist der Film „The Scramble for hydrogen in South Africa“, der die Wasserstofferzeugung in Südafrika kritisch beleuchtet.

    Die EU feiert grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Doch was steckt wirklich dahinter? Woher stammen die dafür benötigten Ressourcen – Strom, Wasser, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Infrastruktur wie Gasleitungen Verdichterstationen, Sicherheitszonen und Straßenbau für den zusätzlichen Verkehr – verbrauchen und beeinträchtigen große Flächen und nicht zuletzt das Werk selbst.
    Der enorme Flächenverbrauch - in Zurndorf ca. 5 ha (50.000m²) ohne Straßen und Leitungen - sowie die Zerstörung von Flora und Fauna sind gravierende Folgen. Wer profitiert vom „grünen“ Wasserstoff, und wer trägt die Kosten?

    ATTAC ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische, sozial-ökologische und geschlechtergerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Das Ziel ist ein gutes Leben für alle Menschen – heute und in Zukunft.

    Wir laden euch herzlich zum Film und zum anschließenden Filmgespräch ein.

    Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
    Ort: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
    Eintritt: Freie Spende
    Barrierefreiheit: Barrierefrei zugänglich
    Sprache: Deutsch

    Attac im WUK | Attac Österreich

Perché le persone firmano

Naturschutz ist eigen Schutz

"verrückte" Projekte sollten nicht zur Realität werden - Wasserstoffgewinnung soll nicht den Wasserhaushalt einer Region beeinträchtigen, die kostbare Lebensgrundlage Wasser für Energieverbrauch/und Energieverschwendung zu verwenden ist untragbar. Wasser ist Leben.

Grüner Wasserstoff im Burgenland ergibt keinen Sinn und es sollte kein öffentliches Geld in so ein Projekt fließen

Naturschutz, Schutz der Wildtiere!

Prinzipiell bin ich sogar für ein Wasserstoffkraftwerk, allerdings muss der Standort dafür auch tatsächlich geeignet sein; Dh. Wasser muss an Ort und Stelle im Überfluss vorhanden sein. Wir müssen uns glücklich schätzen, wenn das Bestehende ausreichend mit örtlichem Wasser versorgt werden kann.

Strumenti per la diffusione della petizione.

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