Ziel der Petition ist die kurzfristige Neuregelung der Rundfunkgebühren in Österreich.

Derzeit werden die Rundfunkgebühren von der Gebühren Info Service GmbH (GIS) an alle Rundfunkteilnehmer vorgeschreiben. Die GIS ist ein Tochterunternehmen des Österreichischen Rundfunks (ORF).

Der ORF war Empfänger des Großteils der Gebühren (Programmentgelt). Seit der ORF seinen Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllt, besteht kein Rechtsgrund für die Vorschreibung von Programmentgelt, womit der Großteil der GIS Gebühren entfällt. Der Betrieb des Tochterunternehmens GIS GmbH (ca. EUR 30 Mio pro Jahr) ist für den ORF damit nicht mehr lukrativ und wird vermutlich eingestellt werden.

Die verbleibenden GIS Gebühren müssen demnach neu geregelt werden. Sie könnten komplett entfallen, denn

  • Kunstförderungsbeitrag, Radio- und Fernsehgebühren können aus Steuermitteln finanziert werden (ca. EUR 80 Mio pro Jahr), denn sie betreffen staatliche Aufgaben wie Verwaltung bzw. Kulturförderung, und

  • die Landesabgaben sind sowohl vom Betrag als auch von der Verwendung uneinheitlich. Die Einhebung auf Bundesebene ist schon lange umstritten. Sie sollten ggf. auf Landesebene erhoben werden.

Die Unterzeichnenden wenden sich mit dieser Petition an das Parlament mit der Anregung zeitnah neue gesetzliche Regelungen zu beschließen, einerseits für die Entlassung des ORF aus seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag, sowie andererseits für eine alternative Erhebung der verbleibenden Gebührenanteile.

Reden

Viele Rundfunkteilnehmer erkennen ein Missverhältnis zwischen dem Angebot des ORF und den dafür erhobenen Programmentgelten. Und Zweifel am Wahrheitsgehalt der ORF Berichterstattung web.archive.org/web/20180311185955/https://kurier.at/politik/inland/kurier-ogm-umfrage-mehrheit-lehnt-orf-gebuehren-ab/313.467.259 sind weit verbreitet.

Überdies hat der ORF unlängst Veränderungen an der terrestrischen Versorgung mit seinen Fernsehprogrammen vorgenommen. Zu verschiedenen Zeitpunkten (Okt. 2016, Apr. 2017 und Okt. 2017) sind sogenannte HD-Umstellungen in den Bundesländern durchgeführt worden, und mittlerweile österreichweit vollzogen: web.archive.org/web/20180311190241/http://www.ors.at/de/tech-blog/blogartikel/hd-tv-umstellung-in-kaernten-tirol-und-vorarlberg-421/

Als Stiftung des öffentlichen Rechts hat der ORF die selbstverständliche Aufgabe, über alle Hintergründe der Versorgung mit seinen Programmen zu informieren. Er informiert in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, aber überall mit den gleichen Kernaussagen wie im Beispiel Steiermark: web.archive.org/web/20170428134626/http://steiermark.orf.at/news/stories/2837677/

  • Es "... werden die Fernsehsender ... komplett auf HD-Ausstrahlung umgestellt."

  • Man "... benötigt nun unbedingt entweder eine simpliTV-Box oder einen DVB-T2-fähigen Fernseher samt simpliTV-Modul."

  • "Beide müssen nur einmal kostenlos registriert werden - und ermöglichen dann HD-Empfang ohne monatliche Zusatzkosten."

Das Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk web.archive.org/web/20180117131223/https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000785 (ORF-Gesetz, ORF-G) erteilt dem ORF in § 3 den Versorgungsauftrag. In Abs. 1 sind die auftragsrelevanten Programme deklariert, und auch der Empfang. Zur Wahrnehmung der Programminhalte ist im ORF-G

  • weder die Verwendung von speziellen Entschlüsselungssystemen vorgesehen,

  • noch ist vorgesehen, dass die Empfangsgeräte nur bei einem Monopolisten bezogen werden können,

  • noch ist vorgesehen, dass die Geräte erst nach einer Freischaltung dauerhaft funktionstüchtig werden,

  • noch ist vorgesehen, dass zu dieser Freischaltung auch noch der Abschluss eines kommerziellen Vertrags (Registrierung) notwendig wird,

  • und schon gar nicht ist vorgesehen, dass für diesen Vertragsabschluss auch noch Ümstände und Allgemeine Geschäftsbedingungen akzeptiert werden sollen, welche vom Handelsgericht Wien in wichtigen Teilen als unzulässig erklärt worden sind Urteil 30 Cg 7/17g web.archive.org/web/20180311190918/https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4077&cHash=64dd873e273fb73e6a9954af28ff15b7) vom 18.12.2017

Solche Vorgaben kann und wird der Gesetzgeber niemals formulieren. Stattdessen ist in § 3 Abs. 1 ORF-G für den Empfang der Programme allein der

"... Betrieb eines Rundfunkempfangsgerätes (Hörfunk und Fernsehen) ..."

vorgesehen. Im Falle der Fernsehprogramme also der Betrieb eines gewöhnlichen, sofort einsatzbereiten Fernsehempfängers von einem beliebigen Hersteller.

Seit den HD Umstellungen sind die Fernsehprogramme des ORF also nur noch im kommerziellen Angebot von simpliTV verfügbar. Der ORF sendet nach eigenen Angaben keine Alternativen. Der Versorgungsauftrag ist demnach bezüglich der Fernsehprogramme nicht mehr erfüllt.

Der Gesetzgeber hat eine teilweise Erfüllung - also nur durch Radioprogramme - nicht vorgesehen. Das Anrecht auf Programmentgelt besteht nur dann, wenn alle Bedingungen gem. § 31 Abs. 10 ORF-G erfüllt sind. In Österreich ist nach Vollendung der HD-Umstellungen jetzt kein einziger Standort mit den Fernsehprogrammen des Österreichischen Rundfunks gemäß § 3 Abs. 1 terrestrisch versorgt. Der Anspruch auf Programmentgelt entfällt damit komplett.

Der ORF hat sich also aus seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag bereits zurückgezogen. Der Gesetzgeber sollte diese neue Situation unbedingt zeitnah berücksichtigen. Die Gebührenvorschreibung durch die GIS GmbH - ein 100% Tochterunternehmen des ORF - macht nun keinen Sinn mehr, und ist neu zu regeln.

Die Landesabgaben sollten auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft und ggf. auf Landesebene erhoben werden. Und die verbleibenden Rundfunkgebührenanteile sollten aus dem Bundesbudget finanziert werden, weil sie ohnehin staatliche Leistungen wie Kulturförderung oder Regulierung und Rechtsaufsicht betreffen.

Auch sind die Rundfunkteilnehmer in irgend einer Weise angemessen zu entschädigen, denn aus ihren Gebührenzahlungen wurde das ORF Kapital finanziert (Liegenschaften, Sendetechnik, Eigenlizenzen, etc.).

Logo: GisNeinDanke c.gmx.net/@329654446701156587/bgfhwDrxRTGHW63DRRUlkw (Zur freien Verwendung auf Aufklebern, T-Shirts, Tassen, ...)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Freiherr uit Gratwein
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Nieuws

  • Weihnachten steht vor der Tür!

    Weihnachtsmuffel fürchten die Hetze beim Kauf von Geschenken, und den Stress an der Arbeit vor dem Jahresabschluss.

    Und Weihnachtsfreunde freuen sich auf Weihnachtsmärkte, schmückende Dekoration und Leckereien wie Gebäck, Punsch oder Bratäpfel.

    In jedem Fall bieten die Feiertage Zeit für seltene Begegnungen auf zahlreichen Feiern mit Verwandten, Freunden, Kollegen und Bekannten. Und darauf freuen sich wohl alle.

    Mein Vorschlag: berichten Sie auch über Ihr Engagement für unsere Petition. Denn sie braucht weitere Unterstützer, um den Weg bis in den Nationalrat zu schaffen.

    Ein frohes und begegnungsreiches Weihnachtsfest wünscht

    der Petitionsautor Thomas Freiherr

  • Verehrte Unterzeichner,

    vielen Dank für die Unterstützung UNSERER Petition.

    Es gibt wichtige Neuigkeiten, Kurzfassung

    Wir brauchen Werbung

    Details finden Sie im Bereich "Neuigkeiten" auf der Petitionsseite

    www.openpetition.eu/at/petition/blog/gis-nein-danke

    Einen schönen Tag wünscht

    Thomas Freiherr

  • Während der Zeichnungsfrist der Petition werden Neuigkeiten in diesem Blog ergänzt sobald sie anfallen.

    Ich werde Sie nicht über jede Kleinigkeit direkt informieren. Schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit vorbei, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen.

    Ich erlaube mir jedoch, Sie auf wichtige Neuigkeiten direkt per Email aufmerksam zu machen, z. B. wenn bedeutende Stellungnahmen (ORF oder Parlament) veröffentlicht werden, oder - wie aktuell - wenn Ihre Mithilfe durch Werbeaktivitäten erfolgsentscheidend ist.

Discussie

pro

Weil der ORF in seiner jetzigen Form als ein reiner Probagandasender der Österreichischen Linken fungiert, daher nicht ausgewogen berichten kann und außerdem mehr Werbezeiten beansprucht als so mancher Privatsender! Außerdem ist das Programm Grottenschlecht und meilenweit von seinem Bildungsauftrag entfernt.

contra

Volksempfänger sind auch keine Lössung

Warum Menschen unterschreiben

  • Mario Praxl , Michelbach

    23 uur geleden

    Mir selbst wurde schon mit Anwalt & Inkasso gedroht, obwohl es keine rechtliche Grundlage gab, dass sie Geld fordern.

  • in 2 dagen geleden.

    Es ist eine Bodenlose frechheit 40 euro im Jahr zu zahlen für das das man einen Tv zuhause stehen hat. Wenn man bedrachtet das für dieses gerät beim kauf schon steuer geszahlt wurde und das tv programm genauso monatlich nicht wenig kostet!!

  • in 3 dagen geleden.

    Weil ich immer wieder neu ansuchen muss, obwohl ich seit jeher befreit bin. Doch da sich meine Erkrankung ja nicht ändert, wird die Befreiiung auch immer bewilligt. Doch warum jedes Jahr und immer wieder mit zig Unterlagen neu den Antrag stellen müssen, wenn sich an meiner persönlichen Situation ohnehin seit 17 Jahren nichts geändert hat, zumal Multiple Sklerose nicht heilbar ist!

  • in 5 dagen geleden.

    Weil ich dies nicht fair finde, man spart um sich mit seinem eigenen Geld einen Fernsehr zu kaufen und dann muss man auch noch dafür bezahlen einen Fernsehr zu haben. Man bezahlt heut zu Tage wirklich für alles!!

  • in 6 dagen geleden.

    Da der ORF seinen Aufgaben eines staatlichen Fenrsehsenders schon lange nicht mehr nachkommt und keinesfalls wertfrei und neutral berichtet sondern politische Einflussnahme durch die großteils einseitige Berichterstattung betreibt!

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