Region: Austria
Environment

Gegen ökologischen Unsinn und Gesundheitsgefährdung - Keine Futtertrocknung in Feldkirchen

Petition is directed to
Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen, Herrn Michael Bernhard
859 Supporters 501 in Austria
3% from 18.000 for quorum
  1. Launched 05/11/2019
  2. Collection yet 7 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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In Feldkirchen bei Mattighofen, Bezirk Braunau soll ein Betrieb (ATRO) zur kommerziellen Futtertrocknung bewilligt werden.

Dies würde zu einer hohen Umwelt- und Gesundheitsbelastung führen. Das geplante Vorhaben wäre das erste seiner Art in Österreich.

Wehret den Anfängen! In Lamerdingen Deutschland ist eine vergleichbare Anlage in Betrieb.

Futtertrocknungen nach diesem Muster trocknen im großen Stil Gras und gehäckselten Mais u. ä. zu sogenannten Cobs oder Ballen. Die geplante Anlage ist auf 20.000 TONNEN Trockengut ausgerichtet, was eine Grünfutteranlieferung von ca. 60.000 TONNEN erfordert.

Recherchen haben ergeben:

• Für diese Anlieferungsmenge ist eine Kilometerleistung von ca. 350.000 bis 400.000 km p.a. via LKW und / oder Traktoren erforderlich, denn das Rohmaterial wird aus bis zu 100 km zum Betriebsstandort in Feldkirchen gefahren. Das verursacht eine starke Zunahme der Verkehrsbelastung vor Ort

• Die Produktion erzeugt pro Stunde ca. 8 bis10 Tonnen Wasserdampf, der von Pestiziden und anderen Rückständen im Trocknungsgut belastet ist.

• Der Wasserentzug von 8 -10 Tonnen Wasserdampf PRO STUNDE aus dem Grünfutter erzeugt einen hohen Heizenergiebedarf und führt zudem zu einem weiteren Schadstoffausstoß.

• Die Produktionszeiten sind auf 100 bis 120 Tage in den Sommermonaten zusammengedrängt, was zu einem 24/7 Betrieb führt

• 20.000 Tonnen Fertigprodukt werden mittels LKW, Selbstabholer u.a. m. wieder ausgeliefert

Insgesamt kommt es zu einer Umweltbelastung die in keinem Verhältnis zum Nutzen der Anlage steht:

• Feinstaub und Lärm aus dem Verkehr zur Anlieferung des Rohmaterial und Abtransport der Fertigprodukte, von und zum Betriebsstandort in Feldkirchen

• Schadstoffe aus der Produktion

• Schadstoffe aus der Befeuerung

• Hoher Energieverbrauch in der Produktion und beim Transport

Die Bevölkerung befürchtet durch die o. a. Emissionen und Belastungen eine erhebliche Gesundheitsgefährdung und Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. In unmittelbarer Nähe befinden sich Wohngebiete.

Die Bürgerinitiative "Kreis Engagierter Bürger Feldkirchen" setzt sich für eine Verhinderung dieses ökologischen Unsinns und der daraus erwachsenden Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung ein

Stoppt diesen Unsinn bevor er Schule macht!

Reason

Umweltschutz bedeutet: "Gesunde Lebensbedingungen schaffen" Immer wieder werden Projekte an den Bürgern vorbei geschleust und genehmigt, bevor die betroffene Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Dabei handelt es sich immer um Vorhaben, die die Gesundheit und / oder Lebensqualität der Bürger beeinträchtigt.

Um einen kleinen Kreis Nutznießer zu bedienen, muss die Allgemeinheit oder ein großer Kreis Betroffener die Rechnung bezahlen.

Politik muss wieder für die Menschen da sein.

Wir haben ein Recht auf gesunde Luft, Boden und Wasser. Wir haben ein Recht auf Lebensqualität Wir haben ein Recht darauf, unseren Feierabend in Ruhe und zur Erholung zu nutzen.

Kein Lärm, kein Gestank, keine Feinstaub- und Schadstoffbelastung in Feldkirchen und anderen Wohngemeinden.

Dafür hohe Lebensqualität für unsere Bürger und vernünftige Existenzbedingungen für unsere Familiengeführten bäuerlichen Kleinbetriebe, damit sie nicht in solchen Unsinn wie gewerbliche Futtertrocknung gezwungen werden.

Thank you for your support, Rudolf Lechner from Feldkirchen
Question to the initiator

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News

  • Liebe Interessierte,
    durch die Diskussionen vom Sonntag habe ich erkannt, dass Teile aus der Information von mir missverständlich formuliert worden sind.
    Dies betrifft vor allem. den Hinweis auf einen Unfall in Feldkirchen. Dieser sollte nur die Dringlichkeit eines Gemeindekonzepts unterstreichen. Es tut mir leid, wenn ich damit die Gefühle der Familie oder Freunden der Familie verletzt haben sollte.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rudolf Lechner

  • Hallo liebe Mitstreiter,
    seit der Ankündigung durch den Bürgermeister Danninger, eine Informationsveranstaltung abzuhalten, sind vier Monate ergebnislos vergangen. Daher haben einige Feldkirchner beschlossen, das Heft in die Hand zu nehmen und selbst etwas zu organisieren.
    Ich habe heute die Einladung zu einer Bürgerinformation am 26. 01. um 11:00 erhalten.
    Ebenso eingeladen sind der Bürgermeister und der Bauwerber.
    Ich begrüße das, denn es ist hoch an der Zeit, dass die Bevölkerung endlich darüber informiert wird, was durch eine solche Anlage auf sie zukommen würde.
    Bitte haltet Euch die Zeit frei und kommt recht zahlreich. Wer nicht kommen kann, könnte seinen Standpunkt an Herrn Bgm. Danninger per Mail zukommen lassen, siehe u. a. Mailadresse.
    Bitte... further

  • Hallo liebe Interessierte und Engagierte,
    anbei ein weiterer offener Brief an unseren Bürgermeister, für Sie alle zur Information und Weiterleitung.
    Lt. OÖ Gemeindeordnung haben die Gemeinden ihre Bürger VOR der Entscheidung zu Maßnahmen die die Interessen der Bürger betreffen, ausreichend und umfassend zu informieren.
    Die Praxis sieht vielerorts anders aus: Hinter verschlossenen Türen wird gemauschelt und die Bürger erfahren es erst, wenn die Bagger anrücken.
    Auch wir sind nur durch einen Zufall daraufgekommen, dass in unserer Gemeinde eine extrem klima- und umweltschädliche Anlage angesiedelt werden soll.
    Die hohe Verkehrsbelastung und die damit einhergehende Feinstaubbelastung kümmert die Gemeindevertretung genauso wenig, wie die Sorgen... further

Mein Kommentar vom 5.11. wurde in der Gemeinde von einigen Bauern kritisiert. Leider sind sie nicht an mich persönlich herangetreten. Ich bin keineswegs ein Gegner der Bauern, jedoch ein Gegner konventioneller industrieller Landwirtschaft. Ich bin sehr dafür, die Bauern unseres Ortes zu unterstützen, auf biologische und nachhaltige Bewirtschaftung ihres Landes umzustellen. Eine weitere Industrialisierung lehne ich jedoch ab. Die Belastung unseres Lebensraumes ist groß genug.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 4 h. ago

    Krafttfutter trocknen njet. Ab auf die weide

  • 8 h. ago

    Weil eine Freundin von mir dort lebt und sagt, daß es für sie unerträglich ist. Wäre es für mich auch, also bin ich global solidarisch.

  • 11 h. ago

    Weil ich unsinnige umweltschädliche Projekte ablehne und eine Freundin außerdem direkt davon betroffen ist.

  • 13 h. ago

    Da wir in unmittelbarer Nähe wohnen möchten wir nicht das zusätzlich Verkehr,Lärm,Feinstaubbelastung unsere Lebensqualität maßstäblich negativ beeinflussen. die Umweltbelastung für unsere Gemeinde wäre auch enorm ganz geschweige von dem Wasser wie Energieverbrauch die diese FA bräuchte.Ich wünsche mir kleine und regionale Firmen die unsere Gesellschaft stärken und nicht spalten.

  • 2 days ago

    Der Umwelt zuliebe

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