Die ÖBB als Besitzer der Bogenmeile soll gemeinsam mit der Stadt Innsbruck vom Vorhaben abrücken, die Bögen in Zukunft neu zu strukturieren. Stattdessen sollen auch weiterhin Nachtlokale als Mieterinnen Unterschlupf in den Bögen finden, um die lebendige und wertvolle Kulturszene an der Meile nicht zu gefährden. Anstatt einer Verbotspolitik soll gemeinsam mit den Anwohnerinnen, der Polizei und den Wirt_innen nach Lösungen gesucht werden.

Begründung

Die Klubszene in Innsbruck ist eher spärlich besiedelt und wird immer geringer, doch die Bogenmeile unter den Schienengleisen entlang der Ing.-Etzel-Straße ist seit den 1990er Jahren ein Fixpunkt in der Ausgehszene. Legendäre Bars und Cafés wie das Babalon und das Weli sind hier angesiedelt, aber auch die mittlerweile über die Grenzen weg bekannten Klubs wie das Tante Emma und die p.m.k., die mit ihrem unermüdlichen Engagement neue Musikacts nach Innsbruck holen.

Geht es nach den Wünschen der ÖBB und einigen Fraktionen des Innsbrucker Gemeinderats (goo.gl/WBbDhG), soll es mit der Musik- und Barkultur entlang der Bögen nach und nach ein Ende haben. Dass es an Orten, an denen viele junge Menschen feiern, zu Reibereien kommen kann, ist aber kein isoliertes Phänomen, sondern ist auch abseits der Innsbrucker Bögen zu beobachten. Verbotspolititk, die hier wieder zum Einsatz kommen soll, verschiebt die Problematik nur, anstatt sie zu beheben.

Wir wollen, dass die Bogenmeile erhalten bleibt, aber auch, dass sie sicherer für alle wird. Deswegen wollen wir gemeinsam mit den Wirtinnen, den Anwohnerinnen und der ÖBB Lösungen erarbeiten, die für ein sicheres Ausgehen sorgen. Ideen haben wir schon, wie zum Beispiel das Projekt "Luisa" oder das neue Beleuchtungskonzept.

Wenn auch Du meinst, dass die Bögen erhalten bleiben sollen, damit Innsbruck nicht weitere wertvolle Klubs und Kulturlokale verliert, dann unterschreibe unsere Petition, schick sie an Deine Freund_innen weiter und hilf somit, dass hier gemeinsam mit der ÖBB weitere Lösungen erarbeitet werden müssen.

Für ein buntes, lebensfrohes, lebendiges, aber auch sicheres Innsbruck! #BogenmeileBleibt

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Die Innsbrucker Grünen aus Innsbruck
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Seit ich 1999 nach Innsbruck gezogen bin, sind diverse Lokale in den Bögen meine bevorzugte Wahl beim Ausgehen. Ich mag die Abwechlsung zwischen Cafés, Klubs und Bars und habe mich dort nie unwohl oder unsicher gefühlt. Auch als ich neben dem Studium in den Bögen gekellnert habe, ist mir nie etwas widerfahren, was die ganze Hysterie rund um diese Ausgehmeile rechtfertigen würde. Wo gehobelt wird, fallen nunmal Späne - bei jedem Zeltfest geht es ärger zu als in der Bogenmeile. Aber das ist ja für manche die "wahre" Kultur.

Contra

Nie werden die Anrainer der Ing.-Etzel-Straße erwähnt. Lange schon vor der Ausgehmeile wohnten Menschen dort, die auch weiterhin ein Recht auf Ruhe und Erholung in den eigenen vier Wänden haben. An JEDEM Wochenende werden wir durch tiefe, schnell rhythmische Bässe, die aus einem Nachtlokal dringen, frühmorgens geweckt. Dieser ständige Lärm ist unzumutbar und gesundheitsschädigend! Lokale haben sogar bis Nachmittag geöffnet! Öffnungszeiten von Lokalen in Wohngegenden sind zu beschränken und Auflagen bezüglich Lärm vorzuschreiben und zu kontrollieren!