Region: Wien

Rettet die Wiener Kammeroper!

Petition richtet sich an
Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Finanzstadträtin Barbara Novak, MA, Kulturstadträtin Mag. Veronica Kaup-Hasler

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Petition richtet sich an: Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Finanzstadträtin Barbara Novak, MA, Kulturstadträtin Mag. Veronica Kaup-Hasler

Die Kammeroper Wien soll bis auf Weiteres ab der Spielzeit 2026/27 pausieren, wie es am 10. Dezember 2025 im STANDARD zu lesen war.

Wir fordern die Fortsetzung der Förderung der Kammeroper für die Rettung und Weiterführung des bisherigen Erfolgsmodells. Wir fordern eine strategische und kreative Beschäftigung mit Einsparmaßnahmen statt eines vermeintlich einfachen, aber radikalen Zerschlagens der für die Zukunft dieser Kunstform zwingend notwendigen Basisarbeit. Wir fordern eine transparente Kommunikation und klare Bekenntnisse. Die Kammeroper Wien muss als Kulturinstitution erhalten bleiben!

Begründung

Die Kammeroper Wien ist das Herzstück für die Nachwuchsarbeit des MusikTheater an der Wien. Diese Bühne ist in ihrer Konstitution und Ausrichtung eine Rarität in der gesamten Musiktheater-Branche. Hier haben Nachwuchskünstler*innen verschiedener Disziplinen die unverzichtbare Möglichkeit, in die Berufswelt einzusteigen und in Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleg*innen wichtige Lernerfahrung zu machen. Viele nun etablierte Künstler*innen hatten in der Kammeroper Wien ihre ersten Engagements. Bezahlbare Preise und ein Produkt auf hohem Niveau konnten in den letzten Jahren ein deutlich verjüngtes Publikum bei stets ausverkauften Abenden generieren. Die Auszeichnung „Opernhaus des Jahres“, die dem MusikTheater an der Wien dieses Jahr verliehen wurde, stellte vor allem auch die pädagogischen Initiativen heraus.

Die Pausierung der Kammeroper Wien kommt einer Schließung gleich und ist eine erschreckende Symbolpolitik, die ein einfaches Opfer sucht und den folgenden Generationen Basis und Plattform zerschlägt. Zu sanierende Häuser gehen üblicherweise an eine Ersatzspielstätte, um bestehendes Publikum zu halten, das bei einer Schließung bereits nach einem Jahr wegbricht. Eine Sanierung benötigt Geld, das es derzeit nicht gibt. Das ist somit kein glaubhafter Grund für eine Pausierung. Weichgespülte Begrifflichkeiten verschleiern hier den Sachverhalt und hemmen die allgemeine Berichterstattung. Die Kulturstadträtin verkündete, das MusikTheater an der Wien solle geschützt werden und lässt es nun sehenden Auges mit diesem Opfer bluten. Die Kultur- und Musikstadt Wien setzt entgegen ihrer Marke und Vorbildfunktion ein erschreckendes Zeichen für die gesamte Branche und auch für eine Stadtgesellschaft, in der zukünftig Einnahmen und einige wenige Glanzprojekte mehr Bedeutung haben sollen als Kulturauftrag, Basispflege und Vielseitigkeit.

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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.12.2025
Sammlung endet: 13.06.2026
Region: Wien
Kategorie: Kultur

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Weil junge Leute eine Chance bekommen, sich zu erleben und weiter zu entfalten!

Wien hat Ende 2025 rund 15 Milliarden Euro Schulden (15.000.000.000). Die Wirtschaft Österreichs ist im freien Fall. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, ob es mittel- und langfristiger eine bessere Lösung wäre, das Theater durch eine private Gesellschaft treuer Theaterbesucher, Künstler und Kultursponsoren in Selbstverwaltung zu übernehmen?

Warum Menschen unterschreiben

Ich komme aus der Ukraine.
In der Vergangenheit meines Landes – ebenso wie zuvor in der Sowjetunion – versuchten die Behörden immer wieder, gerade bei Kultur und Bildung zu sparen.
Heute sehen wir, wozu dies unter anderem geführt hat: zu Krieg, zur Erniedrigung und zur Zerstörung des ukrainischen Volkes, zu seelischer Verrohung und unbegreiflicher Grausamkeit.
Menschen müssen Zugang zur Kultur und zur geistigen Entwicklung haben. Das ist in der heutigen Welt von entscheidender Bedeutung.
Das Theater muss erhalten bleiben!

Weil die Kammeroper ein Teil der Wiener Opernhaus Landschaft ist!

Keine Budgeteinschränkung für Kultur in der Kulturhauptstadt Europas!

Schaue mir dort regelmäßig Opern an. Setting und Qualität wunderbar

Weil ich dort arbeite

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