33 Unterschriften
Sammlung beendet
Petition richtet sich an: Österreichisches Parlament
Keine Benachteiligung für Eltern!
Keine "Bildungslücke" bis 2026!
- Die geplante Regelung soll verhindern, dass Eltern – insbesondere Frauen* – nach der Elternkarenz direkt in die Bildungskarenz wechseln können. Damit werden jene strukturell benachteiligt, die ohnehin bereits größere Hürden am Arbeitsmarkt haben. Statt den Zugang zu Bildung nach der Elternkarenz zu verwehren, braucht es strengere Regeln gegen Missbrauch – aber keinen kompletten Ausschluss von Eltern!
- Die abrupte Beendigung der Bildungskarenz ohne ein funktionierendes Nachfolgemodell bis 2026 ist problematisch. Eine derartige Entscheidung gefährdet die Planungssicherheit vieler Arbeitnehmer:innen und erschwert langfristige berufliche Weiterentwicklung. Es ist nicht akzeptabel, so eine wichtige Möglichkeit zur beruflichen Qualifizierung ohne klare Übergangsregelung und rechtzeitige Einführung eines neuen Modells zu streichen. Arbeitnehmer:innen brauchen eine verlässliche Perspektive, um ihre Weiterbildungsziele planbar umzusetzen.
Wir fordern: Faire Lösungen statt neuer Barrieren! Unterstützt unsere Petition und helft mit, diese geplante Regelung zu stoppen!
Begründung
- Die geplante neue Regelung in Österreich verhindert, dass Eltern – insbesondere Frauen* – nach der Elternkarenz direkt in die Bildungskarenz wechseln können. Dies führt zu einer strukturellen Benachteiligung von Eltern, welche ohnehin nach der Babypause im Job häufig benachteiligt werden. Laut einer StepStone-Studie, veröffentlicht u.a. durch den ÖGB, erhält jede/r dritte Arbeitnehmer/in nach der Karenz weniger verantwortungsvolle Aufgaben, und jede vierte erlebt einen Gehaltsrückgang in Relation zur Arbeitszeit. (Studie von StepStone in https://www.oegb.at/themen/gleichstellung/geschlechtergerechtigkeit/frauen-werden-nach-babypause-im-job-benachteiligt-)
- Statt den Zugang zur Bildungskarenz für Eltern zu erschweren oder gar zu verhindern, sollten strengere Regeln gegen Missbrauch eingeführt werden. Ein vollständiger Ausschluss von Eltern von der Bildungskarenz ist keine Lösung und verschärft lediglich die bestehenden Ungleichheiten.
- Die plötzliche Beendigung der Bildungskarenz ohne ein funktionierendes Nachfolgemodell bis 2026 ist untragbar. Sie zerstört die Planbarkeit für berufliche Weiterbildung und lässt Arbeitnehmer:innen ohne klare Perspektive zurück.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martina Erler, Finkenberg
Frage an den Initiator
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
08.03.2025
Sammlung endet:
07.09.2025
Region:
Österreich
Kategorie:
Bildung
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