Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt

Petition richtet sich an:
Niederösterreichischer Landtag, Landesregierung Niederösterreich
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

9.694 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

9.694 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Neuigkeiten

29.07.2026, 05:01

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

nachdem ich dem Büro von Landesrätin Susanne Rosenkranz eine detaillierte Analyse zur Anfragebeantwortung Ltg.-975/XX-2026 übermittelt und darin offene Punkte aufgezeigt habe, muss ich euch darüber informieren, dass das Büro der Landesrätin den weiteren Austausch mit mir als Initiatorin dieser Petition beendet hat.

In der letzten Antwort vom 24. Juli 2026 heißt es:

„Ihre Ausführungen haben wir zur Kenntnis genommen. [...] Unser/e Standpunkt/e wurde/n dargelegt und wird/werden durch Ihre neuerliche Nachricht nicht geändert.
Wir ersuchen daher um Verständnis, dass wir in dieser Angelegenheit keine weiteren Auskünfte oder Stellungnahmen mehr abgeben werden.“

Eine bislang nicht kommunizierte Fördermöglichkeit: die „Hotspot"-Förderung

Im Zuge des Austauschs wurde mir eine Information über eine sogenannte „Hotspot"-Förderung“ bekannt. Diese Information war in einer E-Mail des Büros der Landesrätin an Herrn Ing. Marcus Serringer enthalten, welche dieser mir weiterleitete.

Darin wurde mitgeteilt, dass bereits derzeit die Möglichkeit bestehe, im Rahmen der budgetären Möglichkeiten des Landes Niederösterreich eine sogenannte „Hotspot"-Förderung“ in Anspruch zu nehmen.
Beschrieben wurde diese Möglichkeit wie folgt: Ergibt sich in einer Region ein besonderer Bedarf und können dort durch einen Verein größere Kastrationsmaßnahmen durchgeführt werden, bestehe die Möglichkeit, für dieses Projekt als Einzelförderung anzusuchen. Das Land Niederösterreich könne – vorbehaltlich verfügbarer Budgetmittel – einen wesentlichen Teil der entstehenden Kosten übernehmen.
Besonders hervorgehoben wurde, dass das Verfahren „bewusst unkompliziert gehalten“ sei. Erforderlich seien lediglich ein formloses Ansuchen mit einer kurzen Projektbeschreibung, einer Darstellung der Ausgangssituation sowie einer groben Kostenschätzung.

Nach meinem Kenntnisstand war auch Herrn Ing. Serringer, der mich beim „Runden Tisch“ vertreten hat, diese konkrete Fördermöglichkeit nicht bekannt. Sie wurde weder beim „Runden Tisch“ erwähnt, noch zuvor öffentlich kommuniziert.

Als Initiatorin der Petition wurde ich über diese Fördermöglichkeit nicht direkt informiert, obwohl sie für die praktische Umsetzung der Streunerkatzenkastration und für viele Tierschutzvereine von großer Bedeutung sein könnte.

Auf meine Nachfrage, warum diese Information nicht direkt an mich als Initiatorin der Petition übermittelt wurde, erhielt ich keine näheren Informationen zur konkreten Ausgestaltung dieser Fördermöglichkeit. Stattdessen wurde mir mitgeteilt:
Für weiterführende fachliche Hintergründe und ergänzende Erläuterungen zur praktischen Umsetzung der Streunerkatzenkastration empfehlen wir Ihnen, sich mit Herrn Serringer auszutauschen, der Sie beim Runden Tisch vertreten hat und die dort geführten Diskussionen aus erster Hand kennt.

Dazu möchte ich festhalten: Herr Ing. Serringer hat mich ausschließlich beim „Runden Tisch“ am 17. Juni 2026 vertreten. Diese Vertretung bezog sich auf diesen konkreten Termin und bedeutete nicht, dass er gegenüber dem Büro der Landesrätin künftig als Ansprechpartner für meine Petition fungiert.

Wie geht es weiter?

Das Büro der Landesrätin hat den Austausch im Zusammenhang mit meiner Petition damit offiziell beendet. Eine weitere fachliche Klärung auf diesem Weg ist daher derzeit nicht möglich.

Das Thema Streunerkatzen werde ich selbstverständlich weiterhin aufmerksam verfolgen. Weitere Informationen und Entwicklungen werde ich künftig auf meiner Facebook-Seite veröffentlichen, wo sie jederzeit nachgelesen werden können.

Danke, dass ihr mich in den letzten Monaten auf diesem steinigen Weg begleitet und unterstützt habt und weiterhin hinter dem Ziel steht, die Situation der Tiere nachhaltig zu verbessern.

Eure
Gabriele


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