Noch 12 Tage

Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt

Petition richtet sich an
Niederösterreichischer Landtag, Landesregierung Niederösterreich

9.457 Unterschriften

100 %
6.968 von 6.800 für Quorum in Niederösterreich Niederösterreich

9.457 Unterschriften

100 %
6.968 von 6.800 für Quorum in Niederösterreich Niederösterreich
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch 12 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

07.04.2026, 02:34

Liebe Stimmen für die herrenlosen Streuner-Seelen,

zuerst möchte ich euch von Herzen danken: Wir haben gemeinsam die Marke von 7.000 Unterschriften überschritten! Das ist ein unglaublich schönes Signal für den Tierschutz und zeigt, wie viele Menschen hinter unserer Mission stehen.

Sicherheitshalber möchte ich kurz ein kleines Detail zur Zählweise teilen, damit wir unser Ziel punktgenau erreichen: Während wir uns über die 7.000 Unterstützer insgesamt riesig freuen, gibt es ein "Quorom". Das bedeutet: Damit der Landtag in St. Pölten sich offiziell mit unserer Forderung befassen muss, zählen primär die Stimmen von Menschen mit Wohnsitz in Niederösterreich.
Hier steuern wir gerade auf die magische Grenze von 6.800 Stimmen direkt aus NÖ zu. Wir sind also auf der Zielgeraden, brauchen aber noch diesen letzten regionalen Schub von 1.730 Stimmen, um das Land wirklich zum Handeln zu bewegen!

Lasst uns also noch einmal alle Kräfte mobilisieren!

WICHTIGE NEUIGKEIT ZUR LAUFZEIT
Damit wir jede einzelne Stimme – auch die von unserem kommenden Flohmarkt – offiziell mitzählen können, habe ich die Frist der Petition bis zum 31. Mai 2026 verlängert.
Nutzen wir diese "Gnadenfrist"!  Sammeln wir so viele Unterschriften, dass wir das Quorum erreichen oder sogar überschreiten. Gemeinsam schaffen wir das!

ERSTE REAKTION AUS DEM BÜRO DER LANDESHAUPTFRAU
Ich habe die schriftliche Rückmeldung von Herrn Neumann (Beauftragter der Landeshauptfrau) erhalten. Diese lässt leider den Schluss zu, dass man sich weder mit dem Dossier noch mit dem eigentlichen Inhalt der Petition ernsthaft beschäftigt hat.

* * Video und Flyer als "Belehrung":
Herr Neumann hat ein Video und den Flyer zur Informationskampagne des Landes NÖ mitgeschickt, die die Wichtigkeit der Kastration von Streunerkatzen erläutern sollen. Das ist fast schon ein Hohn, da sich sowohl das Dossier als auch die Petition genau auf diesen Folder beziehen und aufzeigen, dass die darin beworbenen Maßnahmen in der Praxis nachweislich nicht funktionieren. Uns mit Infomaterial über die Wichtigkeit der Kastration "aufzuklären", während wir täglich das Elend vor Ort bewältigen, ist ein Affront.

* * Unterstellung von Fördermissbrauch:
Besonders irritierend ist die Argumentation zum Thema Fördermissbrauch. Herr Neumann schreibt: „...wobei die Frage der Verhinderung des Fördermissbrauchs für Katzen im Privatbesitz auch zu beachten war“ sowie „Die Einbeziehung der Gemeinden erfolgt unter anderem als ortskundige Vertreter zur Verhinderung von Fördermissbrauch durch private Tierhalter.“
Dass hier die Sorge vor möglichem Missbrauch durch Private vorgeschoben wird, um das aktuelle, lückenhafte System zu rechtfertigen, macht fassungslos.

* * Gesetzliche Auslegung:
Im Schreiben wird angeführt, das Tierschutzgesetz sähe keine staatliche Pflicht zur Versorgung aller Tiere vor, welche nicht in privater Obhut stehen. Dem widerspricht die offizielle Quelle jedoch eindeutig. In der Broschüre des Sozialministeriums zum Tierschutzgesetz heißt es: „Zielsetzung des Tierschutzgesetzes ist der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere. Dabei geht es um das Tier an sich, egal, ob es sich gerade in der Obhut des Menschen befindet oder nicht. Wohlbefinden ist dann gegeben, wenn das Tier keine Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwere Angst erleidet." (Quelle: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz).

* * Thema verfehlt:
Es wurde langatmig aufgezählt, was seit 2009 passiert ist. Doch wen interessiert die Handhabung von vor 17 Jahren, wenn durch die Stimmen aus der Praxis belegt ist, dass das heutige System nicht funktioniert?

EIN LICHTBLICK -- EURE UNTERSTÜTZUNG
Trotz dieser ernüchternden Antwort gibt es positive Nachrichten: Seit meinem letzten "Call to Action" haben mich einige Anfragen nach Sammelbögen erreicht!
Ein großes Dankeschön geht an Sylvia Bind und Helga Dirnbacher, die mir beinahe täglich ausgefüllte Sammelbögen zuschicken. Das ist der Einsatz, den wir jetzt brauchen!

EINLADUNG ZUM GARTEN-FLOHMARKT
Ein besonderes Highlight für eure Kalender: Am 16. und 17. Mai 2026 findet in Kollmitzgraben ein Flohmarkt statt! Der Erlös fließt zu 100% in Kastrationsprojekte und Futter für unsere Streuner. Es ist die perfekte Gelegenheit, Schätze für Haus und Garten zu finden und gleichzeitig etwas Großes zu bewirken. (Details findet ihr auf der Einladung 👉 siehe Bild).

WIR GEBEN UNS MIT AUSWEICHENDEN ANTWORTEN NICHT ZUFRIEDEN.
UNSER EINSATZ FÜR DIE TIERE GEHT WEITER – JETZT ERST RECHT!

Herzliche Grüße,
Eure


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