Rettet das RZ Aflenz: Keine Schließung durch Verlagerung nach St. Radegund

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Uutiset

21.03.2026 13.43

REHAB AFLENZ DARF NICHT SCHLIESSEN …
Die Diskussion über eine mögliche Betriebsschließung in der Region Hochschwab Süd hat längst jede Grenze des Vertretbaren überschritten. Wer ernsthaft erwägt, einen Leitbetrieb stillzulegen, ignoriert nicht nur wirtschaftliche Fakten, sondern gefährdet bewusst die Stabilität einer ganzen Region. Diese Verantwortungslosigkeit ist nicht hinnehmbar.
Eine Schließung würde eine Kettenreaktion auslösen, deren Folgen klar absehbar sind: Arbeitsplätze verschwinden, Familien geraten in existenzielle Unsicherheit, Kommunen verlieren ihre finanzielle Basis, Vereine und Einsatzorganisationen stehen vor dem Aus. Die ohnehin angespannte demografische Lage würde sich dramatisch verschärfen. Wer diese Konsequenzen übersieht oder kleinredet, handelt fahrlässig.
Die Region Hochschwab Süd ist kein austauschbarer Punkt auf einer Landkarte. Sie ist ein Lebensraum, der durch nachhaltige Landschaftspflege, funktionierende Infrastruktur und eine engagierte Bevölkerung geprägt ist. Eine Schließung würde diesen gewachsenen sozioökonomischen Fußabdruck zerstören – und zwar irreversibel.
Es ist inakzeptabel, die Bedeutung eines Leitbetriebes auf interne Kostenrechnungen zu reduzieren. Die Realität ist eindeutig: Regionale Wertschöpfung, Ausbildungsleistung, lokale Lieferketten und Lebensqualität sind keine Nebensächlichkeiten, sondern tragende Säulen einer funktionierenden Gesellschaft. Dass diese Faktoren in Schließungsprozessen regelmäßig ignoriert werden, zeigt ein alarmierendes Maß an Kurzsichtigkeit.
Wir fordern daher mit aller Deutlichkeit: Treffen Sie Entscheidungen, die der tatsächlichen Verantwortung gerecht werden. Wer jetzt wegschaut, entscheidet nicht nur über Zahlen – er entscheidet über die Zukunft einer Region, über die Lebensrealität von Familien und über die Stabilität eines gesamten sozialen Gefüges. Eine Schließung wäre ein schwerer Fehler mit langfristigen Schäden, die niemand mehr rückgängig machen kann.
Monika Wagner, Verwalter-Stv. des RZ Aflenz i.R.
Günther Wagner, Geschäftsstellenleiter AMS Bruck/Mur, Altbürgermeister der Marktgemeinde Thörl


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