20.03.2025, 13:49
Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
Gestern hat der Neuberger Gemeinderat seine mehrheitliche Entscheidung für eine Unterstützung unserer Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) rückgängig gemacht. Es wird nun keine Beschwerde gegen die Ablehnung der UVP durch die Landesbehörde geben. Damit zeigt sich die neue Politik der FPÖ dominierten Landesregierung auch auf der Gemeindeebene. Auf Landesebene wurde ja bereits angekündigt, dass die für Naturschutz zuständige Umweltanwältin ihr Beschwerderecht bei UVP-Entscheidungen der zuständigen Behörde verlieren soll. Uns trifft diese Entwicklung hart, weil wir fest mit einer Beschwerde gegen diese für uns nicht nachvollziehbare Entscheidung der UVP-Behörde gerechnet haben. Enttäuscht sind wir auch über das Verhalten unserer GemeindevertreterInnen. Die ÖVP- und FPÖ-VertreterInnen nehmen in Kauf, dass die Neuberger Bevölkerung mit einer erhöhten Belastung durch den zu erwartenden Schwerverkehr konfrontiert ist und einem nicht zu unterschätzenden Umweltrisiko ausgesetzt ist. Dabei hat die Gemeinde kaum einen wirtschaftlichen Nutzen durch den Autoplatz. Die Projektwerber meinten, dass die LKW-Fahrer hin und wieder einmal eine Wurstsemmel kaufen oder vielleicht auch einmal tanken würden. Ist das die Belastung wert, die man der Bevölkerung zumutet?