Bürgerinitiative "Rettet die Wies!"

Petition richtet sich an:
Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

1.274 Unterschriften

85 %
1.500 für Sammelziel

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  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

01.08.2026, 16:39

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
beim geplanten Heliport „In der Wies“ gibt es eine wichtige neue Entwicklung.
Bisher sagte Herr Roy Knaus von Heli Austria, eine Rechtsauskunft habe ergeben, dass keine UVP nötig sei. Deshalb wollte er kein offizielles UVP‑Feststellungsverfahren beantragen.

Jetzt schreibt aber eine Umweltbehörde des Landes selbst etwas anderes:
„Die bisherigen Projektunterlagen werden nicht mehr in dieser Form weiterverfolgt. Das Projekt soll bei Lage, Umfang und weiteren Parametern verändert werden.“

Damit ist klar: Die alte UVP‑Freiheit gilt nicht mehr.

Wenn die Pläne geändert werden, braucht es eine neue Prüfung.

Auch der Gemeinderat fordert eine UVP‑Klärung
Der Gemeinderat Scharnstein hat ein deutliches Zeichen gesetzt. SPÖ, FPÖ und Grüne haben den Dringlichkeitsantrag zum Heliport mehrheitlich beschlossen. Die ÖVP hat sich enthalten.

Auch der Gemeinderat sagt: Vor einer Bewilligung muss eine UVP‑Feststellung gemacht werden.

Darum richten wir unseren klaren Aufruf an Herrn Knaus:

Herr Knaus, legen Sie die neuen Pläne offen und beantragen Sie die UVP‑Feststellung!

Wer überzeugt ist, dass sein Projekt keine UVP braucht, sollte das transparent und mit einem offiziellen Bescheid klären lassen.

Wir sind nicht gegen die Flugrettung
Die OÖN schreiben, Martin 3 sei ein „Opfer der Diskussionen“. Sie berichten über die wichtige Arbeit der Flugretter.

Wir sagen ganz deutlich:

  • Die Flugretter sind nicht unsere Gegner.
  • Der Rettungshubschrauber ist nicht unser Gegner.
  • Wir schätzen die Menschen, die jeden Tag Leben retten.

Aber es ist falsch, wenn die Zeitung kritische Bürger plötzlich zu „Verursachern“ macht.

Das ist eine Täter‑Opfer‑Umkehr.

Denn:

  • Wir haben keinen neuen privaten Heliport in wertvoller Natur geplant.
  • Wir wollen keine Flugschule, keine Transporthubschrauber im Almtal stationieren
  • Wir wollen keine Charterflüge für vermeintlich elitäre Bevölkerungsgruppen anbieten
  • Wir verweigern keine UVP‑Klärung.

Wir verlangen nur, dass Artenschutz, biologische Vielfalt, Natur, Landwirtschaft, Recht und die betroffenen Menschen ernst genommen werden.

Flugrettung ja – Naturzerstörung nein

Die falsche Frage lautet: Rettungshubschrauber oder Naturschutz?
Die richtige Frage lautet: Wie sichern wir die Flugrettung, ohne wertvolle Natur zu zerstören und die Bevölkerung einer untragbaren Lärmbelästigung auszusetzen?

Der Gemeinderat hat eine klare Richtung vorgegeben.

Jetzt liegt es an Heli Austria:

  • aktuelle Pläne offenlegen
  • UVP‑Feststellung beantragen
  • Gemeinderatsbeschluss respektieren
  • Bevölkerung und Natur ernst nehmen

Neue Pläne brauchen eine neue Prüfung.

Bitte teilt diese Aussendung und unterstützt unsere Petition.


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