Bürgerinitiative "Rettet die Wies!"

Petition richtet sich an
Amt der O.Ö. Landesregierung; BH Gmunden; Gemeinderat Scharnstein

1.242 Unterschriften

83 %
1.500 für Sammelziel

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  2. Sammlung noch > 5 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Neuigkeiten

13.07.2026, 15:27

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zwei aktuelle Medienberichte beschäftigen sich mit der Beendigung des bisherigen Pachtverhältnisses zwischen der ASKÖ und dem Betreiber des Rettungshubschraubers „Martin 3“.
TIPS und ORF.

Die ASKÖ hat klar erklärt: Der Flugrettungsstandort Scharnstein soll erhalten bleiben, ein neuer Partner wird gesucht. Es geht daher nicht um das Ende der Flugrettung, sondern um einen Betreiberwechsel am bestehenden Flugfeld.

Umso auffälliger ist, dass weder der Tips- noch der ORF-Bericht das geplante Heliportprojekt „In der Wies“ erwähnt. Dabei ist dieses Projekt durch behördliche Unterlagen und Vorbesprechungen längst belegt.

Würde der Heliport in der Wies gebaut, könnten in Scharnstein in nur rund 4,5 Kilometern Entfernung ein Rettungshubschrauberflughafen und ein privater Hubschrauberflughafen bestehen. Ohne Mitsprache von Gemeinde und Bürgern.

Das Luftfahrtgesetz kennt keine Bedarfsprüfung. Auch das UVP-Gesetz fragt nicht, ob zwei Standorte sinnvoll sind. Zu hoffen ist, dass im UVP-Feststellungsverfahren geprüft wird, ob die Behauptung des Projektwerbers glaubwürdig ist, der große neue Heliport in der Wies werde überwiegend für Rettungs- und Ambulanzflüge genutzt.

Denn wenn am bestehenden Flugfeld weiterhin ein Rettungshubschrauber operiert und Oberösterreich zusätzlich über eine 24-Stunden-Flugrettung verfügt, stellt sich eine einfache Frage:
Woher sollen die vielen Rettungs- und Ambulanzflüge kommen, mit denen der zweite große Hubschrauberflughafen in der Wies, in nur 4,5 Kilometern Entfernung überwiegend betrieben werden soll?

Genau deshalb hat der Gemeinderat von Scharnstein eine UVP-Feststellung gefordert. Diese Forderung ist jetzt wichtiger denn je. Die UVP-Feststellung kann aber nur politisch und mit Druck durch die Bevölkerung durchgesetzt werden.

Bemerkenswert ist: Die ÖVP hat diese Forderung im Gemeinderat nicht unterstützt. Gleichzeitig warnt sie öffentlich vor einer angeblichen Gefährdung der Flugrettung, obwohl die ASKÖ deren Fortführung ausdrücklich angekündigt hat.

Die entscheidende Frage lautet daher:
Geht es der ÖVP wirklich um die Flugrettung?

Unsere Position bleibt klar:
Flugrettung in Scharnstein: Ja.
Fortführung am bestehenden Flugfeld: Ja.
Panikmache über einen angeblich verlorenen Rettungshubschrauber: Nein.
Zwei Hubschrauberflugplätze im Abstand von rund 4,5 Kilometern in Scharnstein: Nein.
Zerstörung der Wies für einen zusätzlichen privaten Heliport: Nein.


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