• Petition in Zeichnung - Liebe Menschen!

    08.05.2018 10:00 Uhr

    Liebe Menschen!

    Dieses Mal schreibe ich Ihnen, weil die Zeit der Petition abläuft und nicht mehr verlängerbar ist. Unsere Gesetzesmühlen mahlen leider etwas langsamer. Im Antrag um Asyl oder Bleiberecht für Karine und ihre Familie heißt es leider noch immer warten. Keine Nachrichten von der zuständigen Amtsstelle. Ich werde nun alle Unterschriften herunterladen und aufbewahren, falls es notwendig wird, weitere Schritte zu unternehmen.

    Falls Sie Nachrichten erhalten wollen, wie es Karine weiter ergeht, schreiben Sie mir bitte persönlich ein Mail, damit ich Ihre Adresse habe. Ich werde Sie dann bei Neuigkeiten verständigen. andrea.ertlschweiger@gmx.at

    So hoffe ich, dass Sie weiterhin mit mir gute Gedanken zu dieser Familie senden. Ich danke Ihnen allen aus tiefstem Herzen für Ihre Unterschrift und Ihre gedankliche Unterstützung.
    Möge dieser Segen den Weg zu Ihnen zurück finden!

    Alles Gute für Sie! Andrea ⭐

  • Petition in Zeichnung - Nichts Neues von Karine, nur eine Bitte

    30.03.2018 14:07 Uhr

    www.openpetition.eu/…/bleiberecht-fuer-fluechtlings…

    Liebe Menschen!

    Über Karine und ihre Familie gibt es leider keine Nachrichten zu übermitteln. Alles ist im Wartemodus. Ich möchte Euch aber heute eine weitere Petition übermitteln, die vielleicht einen Teil dazu beitragen könnte, dass auch unser Anliegen für Karine noch mehr Gewicht verleiht.

    Vielen Kindern ergeht es zur Zeit wie Karine und ihren Geschwistern. Sie leben ein Leben wie alle österreichischen Kinder. Sie gehen zur Schule, arbeiten dafür, haben vielleicht Angst vor dem Ausgang einer Schularbeit, gehen vielleicht in die Musikschule, singen im Chor, gestalten ihre Freizeit, werden manchmal krank und wieder gesund, freuen sich auf bestimmte Feste, u. v. m.... Ein ganz normales Kinderleben. Aber ist es das wirklich?

    Die Wurzeln zerschnitten, die Zukunft im Ungewissen, Eltern, die versuchen, ihre Ängste und Sorgen zu verbergen, Nachrichten in den Medien, die von Abschiebungen und von verschärften Gesetzen gegen Asylwerber berichten, schiefe Blicke und Beschimpfungen am Schulweg. Kinder beobachten, spüren, erleben. Und sie wissen - nichts ist gewiss, alles ist ungewiss. Schon in der nächsten Stunde kann alles zu Ende sein und die Härten der Flucht beginnen von vorne. Selbst wenn das Kind sich nicht daran erinnern oder es dieses Drama gar nie erlebt hat, weil es hier geboren wurde. Aber es weiß im Innersten - es gibt keine Sicherheit, es gibt kein Vertrauen.

    Familie Binder aus Pabneukirchen hat nun mit einer befreundeten Familie eine Petition für alle derzeit in Österreich lebenden und gut integrierten Flüchtlingskinder und ihre Familien erstellt. Ich bitte Euch herzlich, diese ebenfalls zu unterstützen.

    Wir hier in Österreich oder Europa sind in unserem Lebensraum und Lebensstil gesegnet. Allein aus Dankbarkeit dem Leben gegenüber sollten wir alle uns solidarisch erklären mit denen, die es nicht so gut haben. Die ganze Welt geht uns etwas an, denn wir sind verbunden, ob es uns bewusst ist oder nicht. Die Tränen all dieser Kinder, die aus ihrem vertrauten Umfeld herausgerissen werden, werden eines Tages zu uns zurückkommen. Vielleicht gelingt es uns, mit unserer Unterschrift einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass weniger Tränen fließen.

    Danke! Segen für Euch alle! Andrea

  • Petition in Zeichnung - Warten...

    15.10.2017 14:42 Uhr

    Liebe Menschen!

    Da mich in letzter Zeit vermehrt Menschen fragen, wie die Sache mit der Petition ausgegangen sei, habe ich beschlossen, wieder eine Nachricht zu versenden. Neues gibt es nicht zu melden. Der vom Anwalt der Familie eingegebene Einspruch gegen den Negativbescheid wartet noch auf Bearbeitung und so wartet auch Familie Asatryan.

    Seit Beginn der Petition ist fast ein halbes Jahr vorüber geeilt. In dieser Zeit habe ich mein Leben gelebt, voller Freude meine Arbeit getan, Ideen und Ziele verfolgt. Ohne Angst, denn ich bin getragen von dem Wissen, dass ich ein Recht auf mein gutes Leben habe. Sicher gibt es die Möglichkeit, dass Krankheit und Tod anklopfen, oder wie die Geschichte es lehrt, dass auch eine gute Zeit von einem Tag auf den anderen vorüber sein kann. Aber Realität ist trotzdem: Ich habe Grund zu Dankbarkeit für mein Leben.

    Auch bei Karine ist die Zeit vergangen. Sie und ihr Bruder gehen zur Schule, besuchen die Musikschule, ministrieren in der Messe. Die Kleinste geht in den Kindergarten. Ihre Eltern arbeiten, wenn sie dürfen. Besuche bei oder von Freunden unterbrechen den Alltagstrott. Karine beginnt allmählich nachzudenken, welche Schule sie nach der NMS besuchen soll. Ihre Eltern denken mit mir nach. Was aber Karine nicht bewusst ist, ihren Eltern sehr wohl, ist, dass die Möglichkeit besteht, dass sie dann schon längst auf der Straße stehen, irgendwo im Nirgendwo. Wie mag es sein, dem Mädchen in die Augen zu sehen mit dieser Angst im Kopf? Jeden Tag der Gang zum Postkasten? Jeden Tag warten auf die ersehnte Antwort? Und doch jeden Tag die Angst, dass es eine ganz andere Antwort ist als erhofft? Zu wissen, dass die Möglichkeit besteht, dass all der Einsatz in den letzten sechs Jahren hier in Österreich, aber auch der lange Weg zuvor, umsonst gewesen sein könnten?

    Ich versuche mir vorzustellen, was diese Angst mit einem Leben machen kann. Aber letztlich muss ich mir eingestehen, dass ich es nicht wirklich kann. Denn ich habe ein Morgen, so Gott will. So bleibt mir nichts, als mit Karine zu warten und zu hoffen, dass es auch für sie und ihre Familie ein Morgen gibt in diesem Land.

    Danke an alle, die mit ihrer Unterschrift und mit ihren Gedanken bisher dazu beigetragen haben, dass diese Hoffnung gestärkt wurde.

    Es werde Segen für Karines Familie und Sie alle. :-)

  • Änderungen an der Petition

    15.10.2017 13:37 Uhr

    Karine Asatryans Familie wartet nach wie vor auf eine Antwort auf den von ihrem Anwalt eingegebenen Einspruch gegen die Ablehnung ihres Asylantrags in 2. Instanz. Da ich all jene, die interessiert sind am Ausgang der Petition und dem Schicksal der Familie, eventuelle Neuigkeiten mitteilen möchte, hab ich die Dauer der Petition auf ein Jahr verlängert.


    Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

  • Petition in Zeichnung - Kleine Sonnenstrahlen mitten im Warten

    27.05.2017 13:29 Uhr

    Liebe Menschen!

    Donnerstag, 25. Mai 2017. Dieser Tag ist für Familie Asatryan ein kleiner Sonnenstrahl inmitten der Wartezeit auf neuerliche Post bezüglich ihrer Zukunft. Karine und ihr Bruder feiern Erstkommunion inmitten all der anderen Murauer Kinder. Ein wunderbarer Festtag, ein kleines bisschen Ausruhen vom vielen Denken, was werden wird. Ein zweiter Sonnenstrahl blitzt am Freitag auf. Die Kleine Zeitung hat die Familie auch nicht vergessen. Frau Ute Groß ruft an und fragt mit freundlicher Stimme nach. Heute sind ihre Zeilen in der Zeitung nachzulesen. Niemand hat sie bedrängt und doch hat sie es getan. Danke! Es ist schön, dass in unserer machmal doch ziemlich verirrten Welt Menschlichkeit zu finden ist.

    Es werde Segen für Karine, ihre Familie und Sie alle!

  • Petition in Zeichnung

    18.05.2017 14:04 Uhr

    Liebe Menschen!

    Über 900 Stimmen bisher sind um vieles mehr, als ich zu hoffen gewagt hätte.

    Im Moment hat wieder eine Wartezeit begonnen. Der Einspruch gegen das Negativurteil und der Antrag um humanitäres Bleiberecht wurden eingegeben. Wie lange diese Wartezeit dauert, ist nicht vorauszusagen. Aber dass diese Ansuchen in Begleitung all dieser Stimmen auf den Weg gegangen sind, ist wohl eine gute Sache.

    Was auch immer aus dieser Aktion entstehen mag, es ist schon viel Wertvolles dadurch entstanden. Diese Energie wird die Ansuchen von Familie Asatryan begleiten.

    Im Namen der Menschlichkeit danke ich erst mal herzlich dafür. Es werde Segen für Karine und ihre Familie und für Sie alle! :-)

  • Petition in Zeichnung

    14.05.2017 13:22 Uhr

    Liebe Menschen!
    Ein kleines Mädchen von 11 Jahren steht mit seiner Familie im Kolosseum unserer Welt der Widersprüchlichkeit und weiß, dass der Kampf ums Überleben wohl umsonst war. Es hat alles Menschenmögliche getan, gelernt, gehofft, vertraut, fest daran geglaubt, dass Einsatz sich lohnt. Aber nun scheint es trotzdem verloren zu haben. Es steht da mit hängendem Kopf, hofft und bangt im Innersten. Doch was ist das? Vorsichtig schielt es nach oben. Es sieht - rundum in der Arena beginnen sich die Daumen zum Himmel zu heben. Immer mehr Menschen schließen sich der Forderung nach Gnade an. Wird der Kaiser auf sie hören oder wird er den Daumen senken? Gibt es doch noch Hoffnung? Gibt es Gnade für Karine?
    Heute hat Bernd Hecke in der Kleinen Zeitung - Steiermark zwei Artikel zu diesem Anliegen veröffentlicht. Danke und Segen für ihn! Vielleicht gelingt es dadurch, weitere Daumen zu finden, die für Karine bitten. Denn der Aufruf zur Menschlichkeit hat gerade erst begonnen. Der Weg geht weiter.
    Vielleicht gelingt es uns, mit diesem Stein, der ins Wasser fällt, nicht nur Aufmerksamkeit auf Karine und ihre Familie zu lenken und für sie um Gnade zu bitten, sondern auch darauf, dass es in der Asylpolitik nicht nur um Gesetzestexte geht, sondern um Menschen. Darauf, dass jeder Fall auch menschlich betrachtet werden müsste, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Darauf, dass Recht eben doch nicht immer gleich Gerechtigkeit ist, wenn der Blick des Herzens fehlt.
    Lasst uns weitere Daumen finden, die nach oben zeigen. – Und damit einen Stein ins Wasser werfen, der Kreise zieht und Zeugnis wird für wahrhaft gelebtes Christentum. Danke, liebe Menschen, für Eure Unterstützung!

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