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Bild zur Petition mit dem Thema: Bleiberecht für FlüchtlingsKINDER und deren Eltern Bleiberecht für FlüchtlingsKINDER und deren Eltern
  • Von: Ehrenamtliche FlüchtlingsbetreuerInnen mehr
  • An: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, ...
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 52 Tage verbleibend
  • 469 Unterstützende
    462 in Österreich
    3% erreicht von
    18.000  für Quorum  (?)

Bleiberecht für FlüchtlingsKINDER und deren Eltern

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Würden Sie freiwillig mit Ihrem Kind einen Ort oder ein Land aufsuchen, in welchem die Gefahr besteht, Ihrem Kind könnte etwas zustoßen?

Nein, Sie würden Ihr Kind bei Gefahr beschützen wie ein Löwe, wie eine Löwin! Kein Mensch und keine Grenze könnten Sie dabei aufhalten!

Deshalb fordern wir mit sofortiger Wirkung Asyl oder ein humanitäres Bleiberecht für gut integrierte FlüchtlingsKINDER und Eltern, deren gesamtes Verfahren länger als 12 Monate andauert! Das Wohl des Kindes muss ein vorrangiges Kriterium sein!

Jedes Kind, egal welcher Herkunft, hat ein Recht auf ein Leben in Frieden, Schutz, Freiheit und sichere Existenz. Und deshalb fordern wir die Vorgaben der Kinderrechtskonvention ausnahmslos für ALLE Kinder umzusetzen.

Am 16. Februar 2011 trat in Österreich das Bundesverfassungsgesetz über Kinderrechte mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ in Kraft (Quelle: www.kinderrechte.gv.at/kinderrechte-in-österreich/). Alle Parteien stimmten dafür.

Wir achten die Gesetze unseres Landes, nur sind wir der Meinung, dass die Fälle der Vergangenheit mit so langen Verfahren anders bemessen werden müssen. Die Gesetze dürfen nicht wichtiger sein als die Menschlichkeit und die Kinderrechte.

Begründung:

Da wir in unserem Ort vier Flüchtlingsfamilien betreuen, wissen wir aus eigener Erfahrung, dass die Kinder unter den katastrophalen Zuständen ihrer Herkunftsländer und der Flucht ganz besonders leiden. Massive Ängste durch traumatische Erlebnisse, Rückzug, Schlafstörungen, Bettnässen, Verhaltensauffälligkeiten und vieles mehr waren in den ersten Monaten stark zu beobachten.

Wir möchten hier die Geschichte des dreijährigen Flüchtlingsmädchen namens Salina (Name wurde aus Sicherheitsgründen geändert) erzählen: Vom ersten Tag an verhielt sich Salina gegenüber allen Menschen wie eine kleine Wildkatze. Kratzen, beißen, schlagen, schreien und Selbstverletzungen waren „normal“ bei jedem auch noch so vorsichtigen Kontakt. Nach einigen Wochen überlegten wir HelferInnen, eventuell eine Verlegung nach Waldhausen in Erwägung zu ziehen, damit sie im Förderzentrum Hilfe bekommt. Doch wollten wir noch eine Zeit lang zuwarten, da ein weiterer Ortswechsel für sie wieder erschwerend gewesen wäre. In den folgenden Monaten verbesserte sich der Zustand von Salina. Sie wurde immer ruhiger, zugänglicher und offener im Umgang mit sich selber und ihrem Umfeld. Nach einem Jahr war sie nicht wieder zu erkennen. Heute nach zwei Jahren in Österreich ist Salina ein ganz normales Kind, sehr herzlich, kuschelbedürftig und absolut liebenswert.

Wir wollen nicht zulassen, dass FlüchtlingsKINDER nach einer so langen Zeit wieder in eine Zukunft voller Gefahr, Terror und Gewalt geschickt werden, gerade jetzt wo sie wieder Vertrauen aufgebaut und viele traumatische Erlebnisse gut verarbeitet haben. Sie besuchen den Kindergarten oder die Schule, sprechen und verstehen Deutsch, spielen mit FreundInnen, … haben Wurzeln geschlagen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Presseaussendung „In Gesetze gegossene Löcher“ der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg vom 01. 02. 2018 hinweisen. www.kija-sbg.at/news/presse/presseaussendungen-einzelansicht/artikel/in-gesetze-gegossene-loecher.html

BITTE unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die FlüchtlingsKINDER und deren Eltern, denn jedes Kind hat ein Recht auf ein LEBEN in Frieden, Schutz, Freiheit und Existenzsicherung. DANKE!

ZUM NACHDENKEN von Gisela Binder

Schaut in die Augen der Kinder, wir müssen verstehn, auch sie wollen in eine friedliche Zukunft gehn!

Lasst nicht zu, dass Menschen uns trennen, in Religionen und Rassen, sodass wir uns hassen!

Jede Mutter, jeder Vater, hat Sorge um sein Kind, lasst uns endlich verstehn, dass wir alle Menschen sind!

Es ist die Angst, die uns verbindet, es ist die Angst, die uns trennt, es wird sich nichts ändern, wenn ihr nicht erkennt!

Der Wunsch nach Liebe und Frieden ist was uns verbindet, lasst nicht zu, dass irgendeine Macht dies verhindert!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Pabneukirchen, 10.02.2018 (aktiv bis 09.04.2018)


Neuigkeiten

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Warum Menschen unterschreiben

Ich kenne die Familie und die Kinder - ein Wahnsinn, sie zurück nach Kabul abzuschieben!

Menschenrechte (die auch in der österreichischen Verfassung stehen) gelten auch für Kinder!

Sinnvoll und menschlich

Ganz einfach Menschlichkeit ...

Wir haben die Möglichkeit zu helfen und müssen das auch tun - für die Zukunft unserer Gesellschaft

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