Würden Sie freiwillig mit Ihrem Kind einen Ort oder ein Land aufsuchen, in welchem die Gefahr besteht, Ihrem Kind könnte etwas zustoßen?

Nein, Sie würden Ihr Kind bei Gefahr beschützen wie ein Löwe, wie eine Löwin! Kein Mensch und keine Grenze könnten Sie dabei aufhalten!

Deshalb fordern wir mit sofortiger Wirkung Asyl oder ein humanitäres Bleiberecht für gut integrierte FlüchtlingsKINDER und Eltern, deren gesamtes Verfahren länger als 12 Monate andauert! Das Wohl des Kindes muss ein vorrangiges Kriterium sein!

Jedes Kind, egal welcher Herkunft, hat ein Recht auf ein Leben in Frieden, Schutz, Freiheit und sichere Existenz. Und deshalb fordern wir die Vorgaben der Kinderrechtskonvention ausnahmslos für ALLE Kinder umzusetzen.

Am 16. Februar 2011 trat in Österreich das Bundesverfassungsgesetz über Kinderrechte mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ in Kraft (Quelle: www.kinderrechte.gv.at/kinderrechte-in-österreich/). Alle Parteien stimmten dafür.

Wir achten die Gesetze unseres Landes, nur sind wir der Meinung, dass die Fälle der Vergangenheit mit so langen Verfahren anders bemessen werden müssen. Die Gesetze dürfen nicht wichtiger sein als die Menschlichkeit und die Kinderrechte.

Begründung

Da wir in unserem Ort vier Flüchtlingsfamilien betreuen, wissen wir aus eigener Erfahrung, dass die Kinder unter den katastrophalen Zuständen ihrer Herkunftsländer und der Flucht ganz besonders leiden. Massive Ängste durch traumatische Erlebnisse, Rückzug, Schlafstörungen, Bettnässen, Verhaltensauffälligkeiten und vieles mehr waren in den ersten Monaten stark zu beobachten.

Wir möchten hier die Geschichte des dreijährigen Flüchtlingsmädchen namens Salina (Name wurde aus Sicherheitsgründen geändert) erzählen: Vom ersten Tag an verhielt sich Salina gegenüber allen Menschen wie eine kleine Wildkatze. Kratzen, beißen, schlagen, schreien und Selbstverletzungen waren „normal“ bei jedem auch noch so vorsichtigen Kontakt. Nach einigen Wochen überlegten wir HelferInnen, eventuell eine Verlegung nach Waldhausen in Erwägung zu ziehen, damit sie im Förderzentrum Hilfe bekommt. Doch wollten wir noch eine Zeit lang zuwarten, da ein weiterer Ortswechsel für sie wieder erschwerend gewesen wäre. In den folgenden Monaten verbesserte sich der Zustand von Salina. Sie wurde immer ruhiger, zugänglicher und offener im Umgang mit sich selber und ihrem Umfeld. Nach einem Jahr war sie nicht wieder zu erkennen. Heute nach zwei Jahren in Österreich ist Salina ein ganz normales Kind, sehr herzlich, kuschelbedürftig und absolut liebenswert.

Wir wollen nicht zulassen, dass FlüchtlingsKINDER nach einer so langen Zeit wieder in eine Zukunft voller Gefahr, Terror und Gewalt geschickt werden, gerade jetzt wo sie wieder Vertrauen aufgebaut und viele traumatische Erlebnisse gut verarbeitet haben. Sie besuchen den Kindergarten oder die Schule, sprechen und verstehen Deutsch, spielen mit FreundInnen, … haben Wurzeln geschlagen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Presseaussendung „In Gesetze gegossene Löcher“ der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg vom 01. 02. 2018 hinweisen. www.kija-sbg.at/news/presse/presseaussendungen-einzelansicht/artikel/in-gesetze-gegossene-loecher.html

BITTE unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die FlüchtlingsKINDER und deren Eltern, denn jedes Kind hat ein Recht auf ein LEBEN in Frieden, Schutz, Freiheit und Existenzsicherung. DANKE!

ZUM NACHDENKEN von Gisela Binder

Schaut in die Augen der Kinder, wir müssen verstehn, auch sie wollen in eine friedliche Zukunft gehn!

Lasst nicht zu, dass Menschen uns trennen, in Religionen und Rassen, sodass wir uns hassen!

Jede Mutter, jeder Vater, hat Sorge um sein Kind, lasst uns endlich verstehn, dass wir alle Menschen sind!

Es ist die Angst, die uns verbindet, es ist die Angst, die uns trennt, es wird sich nichts ändern, wenn ihr nicht erkennt!

Der Wunsch nach Liebe und Frieden ist was uns verbindet, lasst nicht zu, dass irgendeine Macht dies verhindert!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ehrenamtliche FlüchtlingsbetreuerInnen aus Pabneukirchen
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Damen und Herren!
    Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer!

    Wir können uns freuen, dass wir 63% unseres Petitionszieles erreicht haben. Damit die Hoffnung der asylsuchenden Menschen nicht erlischt, haben wir beschlossen den Zeitraum der Petition bis 31. Dezember 2018 zu verlängern.

    Gerade jetzt in der Urlaubszeit möchten wir Sie an die Menschen erinnern, deren einziger Wunsch es ist, dass ihre Kinder in Frieden und Sicherheit leben dürfen.

    Bitte werden Sie nicht müde, uns zu unterstützen: www.openpetition.eu/at/petition/online/bleiberecht-fuer-fluechtlingskinder-und-deren-eltern

    Einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub!
    Gisela und Roland Binder, Maria und Erwin Bindreiter

    Auch Günther Lainer, Kabarettist aus Linz, unterstützt unsere Petition mit folgendem Kommentar:

    "Menschen, die aus ihrer Heimat in ein anderes Land flüchten, machen das, um Krieg und Terror im eigenen Land zu entkommen. Wenn sie Glück haben, kommen sie zu uns und man sagt ihnen: „Ihr müsst unsere Sprache lernen, eine Arbeit und Wohnung finden. Ihr müsst euch integrieren! Dann dürft ihr bleiben.“ Viele Menschen haben sich auf diese große Herausforderung, auf diese neue Situation eingelassen. Auf eine neue Sprache, Kultur, auf eine Ausbildung. Sie haben versucht sich bestmöglich zu integrieren. Jetzt werden trotzdem in ihr unsicheres Heimatland abgeschoben. Für mich ist es unverständlich und beschämend, wie leichtfertig hier Versprechen gebrochen und Integrationsbemühungen der AsylwerberInnen und der Bevölkerung zunichte gemacht werden. Es ist ein Zufall, dass wir in einem sicheren Land geboren wurden. Teilen wir mit diesen Menschen unser Land und geben wir ihnen eine Zukunft." (04.06.2018)

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer
    der Petition „Bleiberecht für FlüchtlingsKINDER und deren Eltern“!

    Wir bedanken uns recht herzlich für mittlerweile mehr als 2750 Unterschriften, die aktive Mithilfe und die Bekanntmachung unserer Petition.

    Am 27. April 2018 durften wir beim Freien Radio Freistadt in der Sendung „Engagement Asyl“ unsere Petition vorstellen. Wer gerne Musik hört und näheres über die Petition und unsere ehrenamtliche Arbeit erfahren möchte, kann unter folgendem Link die Sendung nachhören.
    Sendung zum Nachhören und Link verbreiten: cba.fro.at/373851

    Wir möchten Sie auch auf die Petition „Aufruf zur Menschlichkeit – humanitäres Bleiberecht für Karine“ aufmerksam machen.
    Link zur Petition: www.openpetition.eu/at/petition/online/aufruf-zur-menschlichkeit-humanitaeres-bleiberecht-fuer-karine
    Karine ist ein zehnjähriges Mädchen aus Armenien, welches seit vier Jahren in Österreich lebt und nun bereits in zweiter Instanz einen negativen Asylbescheid erhalten hat. Bitte unterstützen Sie Karine und ihre Familie!

    „Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“ Mahatma Gandhi

    Herzlichen Dank,
    Gisela und Roland Binder, Maria und Erwin Bindreiter

Pro

Kinder sind die Augen der Zukunft. Was wollen wir sie lehren? Angst und Missgunst oder Liebe und Gemeinschaft?

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Tag

    Ich bin auch ein Elternteil, welches in Mit unterstützt werden möchte zum Wohle meiner Kinder!

  • am 06.11.2018

    Weil Menschlichkeit Vorrang vor allem haben muss.

  • am 06.11.2018

    Menschenrechte müssen anerkannt werden. Um der Hartherzigkeit, die immer mehr um sich greift, entgegenzutreten.

  • am 05.11.2018

    Ich bin für Menschlichkeit!

  • Gebhard Blank , Sulzberg

    am 04.11.2018

    Wer sich integriert soll bleiben

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