• Änderungen an der Petition

    19.4.2021 17:40 kell

    Wir sammeln noch Unterschriften


    Neues Zeichnungsende: 20.04.2022
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3738 (3629 in Österreich)

  • Petition in Zeichnung - Update zur Petition

    20.4.2020 21:26 kell

    Sehr geehrte Unterzeichner*innen,

    zunächst hoffen wir, dass Sie alle gesund und wohlauf sind.
    Wir möchten uns zunächst bei Ihnen bedanken, dass Sie die Petition unterzeichnet haben und uns entschuldigen, dass dieser Dank bei manchen sehr spät erfolgt. Umso herzlicher unser Dank!

    Die vorgeschlagene Lösung (Abschiebestopp und vorübergehendes Bleiberecht, um vom Inland die Rot-Weiß-Rot-Karte beantragen zu können) wäre gerade in Corona-Zeiten ein humanes Zeichen mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Vorteilen!
    Um überzeugend zu wirken, brauchen wir weitere Unterschriften. Wenn Sie die Möglichkeit sehen, die Petition zu bewerben, würde das den betroffenen Asylwerber*innen sehr helfen.

    Unter sehr schwierigen Bedingungen (fehlende oder mangelnde technische Infrastruktur, wie z.B. kein Notebook, begrenzter Internetzugang, unsicherer Asylstatus, fehlende Kontakte zur Herkunftsfamilie usw.) versucht unsere Zielgruppe derzeit, die Herausforderung des Distance-Learning in den Schulen und an den Universitäten zu meistern. Die derzeitige Situation bereitet Ihnen große Sorgen. Sie wissen nach wie vor nicht, wie es mit ihrem Asylverfahren weitergeht, sie haben ihre sozialen Kontakte an der Schule und Universität verloren und der persönliche Kontakt zu Lehrenden fehlt, Informationen aus dem Heimatland sind spärlich und oft negativ, eine Herkunftsfamilie vor Ort nicht verfügbar usw.

    Mit der Umsetzung der Petition könnten wir Ihnen eine Unsicherheit nehmen, nämlich die Angst vor eine Abschiebung.

    Über unsere letzten Schritte informiert
    www.openpetition.eu/at/petition/blog/abschiebestopp-fuer-asylwerber-die-eine-schule-besuchen-oder-studieren
    Als positives Beispiel beschreiben wir hier, dass ein MORE-Student Mund-Nasen-Schutz produziert. Das Beispiel zeigt, was möglich ist, wenn subsidiärer Schutz gewährt wird!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johann Bacher, Ulrike Raidl

  • MORE-Student produziert Mund-Nasen-Schutz

    19.4.2020 20:05 kell

    Dass die Umsetzung unserer Petition zum Vorteil von uns und der geflüchteten Personen sein kann, zeigt das Beispiel Gevorg S.
    Gevorg ist in Armenien geboren. Seine Familie flüchtete 2014 aus Russland, er folgte 2015. Die Familie lebt derzeit in einem Ort in der Nähe von Linz und ist dort sehr gut integriert. Seit 2017 ist Gevorg ordentlicher Student der Rechtswissenschaften und Stipendiat des MORE-Borealis-Einstiegsstipendium. Zur Finanzierung des Lebensunterhalts hat er bereits während des Asylverfahrens als Kleinunternehmer die Cateringfirma „Armenische Köstlichkeiten und Kultur“ gegründet. Er ist politisch und kulturell interessiert. 2020 erhielt die Familie ein Bleiberecht mit der Auflage nachzuweisen, dass sie selbst für den Lebensunterhalt sorgen kann. Die Corona-Krise brachte Jobzusagen zum Platzen. Auch das Catering musste eingestellt werden. Gevorg und seine Familie gaben trotzdem nicht auf. Sie waren eine der ersten die designte Masken gegen Spenden produzierten!

  • Offener Brief an Bundesregierung, Nationalrat und Bundesrat

    16.4.2020 18:40 kell

    Näita dokumenti

    Am 19.3.2020 haben wir gemeinsam mit anderen Initiativen einen offenen Brief an Bunderegierung, Nationalrat und Bundesrat gesandt mit der Bitte, entsprechend unserer Petition einen Abschiebestopp für Asylwerber*innen, die eine Schule besuchen oder studieren, zu beschließen und die Möglichkeit zu schaffen, anschließend eine Rot-Weiß-Rot-Karte beantragegen zu können.

  • Petition in Zeichnung - Erste Medienberichte

    26.2.2020 18:14 kell

    Wir haben bereits mehr als 1400 Unterschriften!
    Vielen Dank für die Unterstützung!

    Es kommt Bewegung in die Sache.
    Am 24.2. gab es eine Pressekonferenz einer Initistive, die den Abschiebestopp für Pflegekräfte fordert.
    deref-gmx.net/mail/mobile/qGbvWOwdxBk/deref/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fkurier.at%2Fchronik%2Foesterreich%2Fasylwerber-in-pflegeausbildung-petition-fordert-abschiebestopp%2F400763391

    Unsere Initiative schließt diese Gruppe mit ein. Uns liegen nur die Zahlen für OÖ vor, aber allein hier sind mehr als 2000 Personen betroffen!

    Die Universitätskonferenz spricht sich für die Petition aus:
    volksgruppen.orf.at/diversitaet/stories/3036284/

    Damit wir weiter im Gespräch sind und ein Nachdenkprozess in der Politik beginnt, sind noch viele Schritte notwendig. Wichtig ist es, den Medien zu zeigen, dass sich viele Leute dafür interessieren, indem sie zahlreiche Zuschriften zum Thema erhalten. Lassen wir unser wichtiges Anliegen nicht medial versanden! Wenn du/ Sie einen kurzen Leserbrief an die lokale Zeitung schicken könntest/ könnten, wäre das eine sehr große Hilfe in unserer Sache!

    leserbrief@nachrichten.at
    leser@kronenzeitung.at
    leser@wienerzeitung.at
    inland@derStandard.at
    debatte@diepresse.at
    leserforum@kleinezeitung.at
    leserforum@sn.at
    leserbriefe@tt.com

    Hier eine kleine Auswahl an Tageszeitungen, denen Leserbriefe gemailt werden können.

    Wir bedanken uns herzlich für deine/ Ihre Bemühungen!

  • Änderungen an der Petition

    16.2.2020 21:16 kell

    Studierende sind genauso wie SchülerInnen bei einem negativen Asylbescheid von der Abschiebung bedroht, daher wird die Petition erweitert und konkretisiert.

    Eine ausführliche Erklärung mit Tabellen gibt es unter: www.abschiebestopp.com

    Johann Bacher/ Ulrike Raidl


    Neuer Titel: Abschiebestopp für Asylwerber, die eine Schule besuchen!
    besuchen oder studieren!

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 900 (885 in Österreich)

  • Änderungen an der Petition

    16.2.2020 21:05 kell

    Studierende sind genauso wie SchülerInnen bei einem negativen Asylbescheid von der Abschiebung bedroht, daher wird die Petition erweitert und konkretisiert.

    Eine ausführliche Erklärung mit Tabellen gibt es unter: www.abschiebestopp.com

    Johann Bacher/ Ulrike Raidl


    Neuer Petitionstext: Asylwerber, Geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene, die bereits seit längerem in Österreich leben, haben kaum Erwerbsmöglichkeiten, wenn ihr Asylverfahren noch laufend ist. Viele von ihnen nutzen die Zeit sinnvoll, um sich (weiter-)zu bilden. Sie besuchen eine weiterführende Schule, wie z.B. eine AHS-Oberstufe, eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule oder eine Schule besuchen für Sozialbetreuungsberufe, oder studieren an einer Universität oder Hochschule, sofern sie über eine Hochschulberechtigung verfügen.
    Die Schwierigkeiten dieser Jugendlichen sind:
    Sie
    * verfügen nur über begrenzte finanzielle Mittel
    und haben gleichzeitig oft keinen oder
    bestenfalls
    einen negativen Bescheid erhalten, eingeschränkten Zugang zu öffentlichen Förderungen,
    *
    haben keine Möglichkeit auf Unterstützung durch Eltern, wenn sie alleine geflüchtet sind,
    * leben in ständiger Angst abgeschoben zu werden.
    Die genannten Belastungen gelten auch für SchülerInnen im Pflichtschulbereich (Volksschule, Mittelschule, AHS-Unterstufe, Polytechnische Schule). In Oberösterreich sind dies 1987 SchülerInnen (Stand Jänner 2019), die in ständiger Angst vor einer Abschiebung leben.
    Asylwerbende SchülerInnen und Studierende sollen ohne diese Unsicherheiten ihre Schule besuchen oder ihr Studium absolvieren können. Wir fordern daher
    • einen Abschiebestopp für SchülerInnen und Studierende und
    • ein anschließendes Bleiberecht für
    ein Schülervisum zu wechseln. Sie müssen Jahr, wenn bestimmte Leistungen erbracht
    werden. In dieser Zeit kann
    die Schule verlassen und werden abgeschoben.
    Mit einer einfachen Gesetzesänderung könnte der Antrag auf ein Schülervisum möglich gemacht
    Rot-Weiß-Rot-Karte beantragt werden.


    Neue Begründung: Einige Asylwerber haben sehr gute Deutschkenntnisse erworben Abschiebestopp und Bleiberecht sollen nicht bedingungslos gewährt werden, sondern an zu definierende Leistungen und eine bestimmte Aufenthaltsdauer geknüpft werden. Die SchülerInnen und Studierenden, die sich bemühen und damit die von ihnen geforderten Leistungen erbringen, könnten dadurch zu Vorbildern für andere Geflüchtete werden.
    Politik würde in der Folge an Glaubwürdigkeit gewinnen, da das Motto „Integration durch Leistung“ nicht nur dahin gesagt wäre, sondern wirklich umgesetzt wird.
    Die Vorteile für Österreich wären:
    * Der wirtschaftliche Nutzen ergibt sich dann, wenn nach erfolgreichem Abschluss der weiterführenden Schule oder des Studiums die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten beruflich eingesetzt werden können. Nach etwa 4,5 Jahren würden sich beispielsweise für
    den österreichischen Hauptschulabschluss nachgeholt. Sie besuchen eine weiterführende Schule Staat die Bildungsausgaben für einen BHS-Abschluss lohnen und sind er würde mehr einnehmen als fleißige Schüler sehr beliebt.
    ausgeben.
    Die österreichische Wirtschaft braucht dringend gut ausgebildete Arbeitskräfte, trotzdem werden motivierte junge Menschen abgeschoben.
    Wer sich anstrengt und gut integriert, hat soll eine Chance auf eine Ausbildung verdient!
    haben!
    * Geflüchtete SchülerInnen bzw. Studierende eröffnen den Schulen und Hochschulen, die sie besuchen, einen Zugang zu anderen Kulturen und bereichern damit diese Einrichtungen.
    * Sozial wird vermieden, dass Freundschaften, die zwischen den Geflüchteten und einheimischen Jugendlichen geschlossen wurden, zerstört werden. Das würde ebenfalls Vertrauen in die Politik fördern.
    Die Umsetzung der Forderungen würde zudem einen Beitrag zu einer angstfreien Umsetzung von Art. 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gewährleisten.
    "1. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muss allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
    2. Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen ethnischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.“
    (Artikel 26, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte)

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 899 (884 in Österreich)

Aidake tugevdada kodanikuosalust. Tahame teha Teie mured kuuldavaks, jäädes samas iseseisvaks.

Annetage nüüd

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