openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Keine Pesionsanrechnung in Mindestsicherung
Was von Vielen nicht beachtet wird, ist der Umstand, das in der Mindestsicherung keine Pensionszeiten angerechnet werden. Das wäre neben den wie immer auch kommenden finanziellen Einbußen gegenüber der Notstandshilfe auch ein eklatanter Rückschritt!
0 Gegenargumente Widersprechen
Wer in besseren Zeiten für seine spätere Altersversorgung gespart hat (was der Staat als nötig bezeichnet hat, weil die staatliche Pension einmal geringer ausfallen wird), wer sich mit Erspartem (meist plus mühsam abgezahltem Kredit) eine kleine Wohnung oder einen Schrebergarten gekauft hat, um eine gewissen Sicherheit zu haben, wird DISKRIMINERT gegenüber Leuten, die ihr Geld ausgegeben haben für Urlaube, Oper- oder Theatervorstellungen, Kino, Wetten/Spielcasino, für Partys, Alkohol, Zigaretten, Drogen, Spielkonsolen oder sonst vergängliche Dinge oder Aktivitäten. Sparsamkeit wird bestraft!
1 Gegenargument Anzeigen
    Lohnniveau
Sinken des Lohnniveaus: Wie man anhand der deutschen Daten nach Einführung des ähnlich gestalteten Hartz IV gesehen hat, setzt ein solches Gesetz alle ArbeitnehmerInnen weiter unter Druck. Nicht nur Arbeitslose werden weiter verarmt, auch in Beschäftigung befindliche ArbeitnehmerInnen haben mittelbar mit empfindlichen Lohneinbußen zu rechnen.
Quelle: Gianelli, Jaenichen, Rothe (August 2013): Doing Well in Reforming the Labour Market? Recent Trends in Job Stability and Wages in Germany. IZA Discussion Paper No. 7580
1 Gegenargument Anzeigen
Weil z.B. Alimente etc bei der Mindestsicherung als Einkommen gerechnet und in Abzug gebracht werden, offensichtlich sogar in einigen Bundesländern das Pflegegeld, das Mutter für Pflege des behinderten Kindes bekommt!
1 Gegenargument Anzeigen
Von allen Seiten wird versucht uns die Luft abzuschnüren. In der Arbeit, verlangt dein Dienstgeber täglich mehr und mehr. In der Arbeitslosigkeit trägst du immer noch den Status als wärst du beschäftigt. Was dich verpflichtet, dich an bestimmte Regeln zu halten, genauso wie in der Arbeitswelt. Daher kann die Folgerung nur lauten: Wer arbeitet muss essen und wer arbeitslos ist, muss auch zu essen haben! Dieses Essen, muss für den Arbeitenden und den Arbeitslosen vorhanden sein um hier nicht etwas zu erschaffen, was wir in unseren kühnsten Träumen nie erschaffen hätten!
1 Gegenargument Anzeigen
Alles Gerede wird durch eine einfache Mathematik entwertet: 340.000 Erwerbslosen stehen aktuell 40.000 offene Stellen gegenüber. Solange das Verhältnis Stellenangebot/Stellensuche nicht größer oder gleich 1 ist, wird es immer Erwerbslose geben. Sodann muss die Qualifikation berücksichtigt werden: etwa 40 Friseure = 40 Stellenangebote. Also auch hier wieder Quotient = 1. Solange diese beiden Bedingungen nicht erfüllt sind kann eine Reduktion von Erwerbslosen nur durch Einführung der Beschäftigungsplicht für die Wirtschaft aliquot ab 25 Beschäftigte einigermaßen bewältigt werden.
1 Gegenargument Anzeigen
    Bei befristeten Dienstverhältnissen kaum Chance auf Anwartschaft
Die Arbeitswelt der nahen Zukunft dürfte verstärklt von zeitlich befristeten, oft wechselnden Arbeitsverhältnissen geprägt sein. Ich selbst arbeite in einem solchen Bereich in dem es noch dazu eine 60stündige Kollektivvertragswoche gibt um die Arbeitsverhältnisse besonders kurz gestalten zu können. Davon betroffenen Arbeitnehmern dürfte es in Hinkunft noch schwerer fallen die notwendigen Anwartschaftszeiten zusammen zu bekommen. Eine Mindestsicherung ohne Berufsschutz und Pensionsversicherungszeiten ist für diese Menschen keine Alternative zu einer Versicherungsleistung!
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Warum gibt es Arbeitslosigkeit überhaupt? Weil es zu wenige Stellen gibt und auf die die es gibt kommt eine bestimmte Anzahl an Bewerberinnen und Bewerber. Darüber hinaus gibt es immer Schwarze Schafe, allerdings alles und jeden pauschal als unmotiviert und "Durchschummler" zu diffamieren hilft niemandem. Arbeitslosigkeit kann unterschiedliche Gründe haben. Das geplante Gesetz berücksichtigt nicht einmal das Dinge passieren können die man nicht erwartet. Da ist es gut wenn man einen Notgroschen hat anstatt gar nichts zu haben.
0 Gegenargumente Widersprechen
Langfristige Zahlung der Notstandshilfe, ohne Verwertung des Privatvermögens bedeutet nichts anderes, als höchstgradig unsoziale Subvention des Vermögens durch Steuergeld. Steuergeld deshalb, weil die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung nicht ausreichen, um langfristige Notstandshilfe zu bezahlen. Unsozial deshalb, weil Steuergeld überwiegend von Nicht-Vermögenden kommt, und diese dann das Vermögen anderer durch ihre Steuer erhalten. --> Im Ergebnis pure Umverteilung von unten nach oben
2 Gegenargumente Anzeigen
Wenn mann Arbeiten will ,kann man Arbeiten. Eine strenge Regulierung sehe ich positiv, jedoch soll es schon berücksichtigt werden wenn einer wirklich schwer vermittelbar ist! Ansonsten bitte jeder ein job suchen!
7 Gegenargumente Anzeigen