Die Abschaffung der Notstandshilfe drängt arbeitslose Menschen in die Mindestsicherung. Diese ist im Gegensatz zur Notstandshilfe mit existenzbedrohenden Auflagen verbunden. Daher sagen wir:

Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung!

Begründung

Mit der Abschaffung der Notstandshilfe muss nach Ablauf des Arbeitslosengeldes Mindestsicherung beantragt werden um überleben zu können. Bevor dieses jedoch genehmigt wird, muss bisher Erspartes,das im Erwerbsleben als Notgroschen zurückgelegt wurde bis auf einen kleinen Teil verbraucht werden. Zudem wird nach sechs Monaten Mindestsicherungsbezugs auf das Eigentum zurückgegriffen. Wohnung oder Haus werden grundbücherlich belastet. Zur Belastung der Arbeitslosigkeit ist damit auch noch die Angst um den Verlust des Eigentums verbunden. Was man sich jahrelang schwer erspart hat, droht nun vereinnahmt zu werden. Arbeitslose Menschen stehen als Sozialschmarotzer da und Arbeitsunwillige.

Ich bestreite nicht,dass es "schwarze Schafe" gibt, aber die meisten Arbeitssuchenden leiden sehr unter ihrer Situation. Unzählige Bewerbungen, zumeist ohne Antwort. Für Menschen über 50, event. auch noch mit gesundheitlichen Einschränkungen wird die Arbeitssuche zum verzweifelten Kampf. Dann noch die Gewissheit zu haben, dass auf persönliches Eigentum zurückgegriffen wird, macht die Situation oft hoffnungslos.

Aus dieser Spirale der Angst kann kein Selbstbewusstsein und keine Motivation entstehen, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Politiker die solche Gesetze ins Leben rufen, sollten sich die Mühe machen mit Betroffenen zu diskutieren, um sich in deren Lage zu versetzen. Nicht jeder Mensch hat das Glück gesund und gut situiert zu sein und nicht alles ist selbstverschuldet. Durch viele Faktoren, die nicht immer beeinflussbar sind, kann das Leben leicht aus dem Ruder geraten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Eireiner aus Telfs
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Pro

Was von Vielen nicht beachtet wird, ist der Umstand, dass in der Mindestsicherung keine Pensionszeiten angerechnet werden. Das wäre neben den wie immer auch kommenden finanziellen Einbußen gegenüber der Notstandshilfe auch ein eklatanter Rückschritt!

Contra

Warum gibt es Arbeitslosigkeit überhaupt? Weil es zu wenige Stellen gibt und auf die die es gibt kommt eine bestimmte Anzahl an Bewerberinnen und Bewerber. Darüber hinaus gibt es immer Schwarze Schafe, allerdings alles und jeden pauschal als unmotiviert und "Durchschummler" zu diffamieren hilft niemandem. Arbeitslosigkeit kann unterschiedliche Gründe haben. Das geplante Gesetz berücksichtigt nicht einmal das Dinge passieren können die man nicht erwartet. Da ist es gut wenn man einen Notgroschen hat anstatt gar nichts zu haben.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Tag

    Es ist schon genug Strafe wenn jemand keine Arbeit hat bzw. findet. Speziell Menschen über 50ig haben so gut wie keine Chance am Arbeitsmarkt. Das Gefühl keine Arbeit zu haben ist psychisch sehr belastend. Die Betroffenen kommen sich wie Menschen 2. Klasse vor und wollen oft nicht mehr an sozialen Aktivitäten teilnehmen weil sie sich für ihre Situation schämen. Wenn Ihnen jetzt auch noch der finanzielle Boden unter den Füßen weggezogen wird und sie durch die Abschaffung der Notstandshilfe keine Beiträge in die Pensionskassen eingezahlt werden muss man befürchten, dass die Betroffenen total abrutschen und zum Teil auch verwahrlosen.

  • vor 2 Tagen

    abschaffung der notstandsHILFE kommt ZWANGSarbeit gleich!

  • vor 2 Tagen

    Ich beziehe momentan selbst Hilfe von AMS, einen Job zu finden habe ich mir nicht so schwierig vorgestellt. Momentan arbeite ich geringfügig

  • vor 2 Tagen

    Eine Abschaffung der Notstandshilfe ist unsozial und eine Armutsfalle! Die Notstandshilfe soll als Versicherungsleistung unbedingt beibehalten werden und auch - wie bisher - als Ersatzzeit für die Pension angerechnet werden! Österreicher, die Ihre Arbeit verlieren, dürfen nicht mit irgendwelchen dahergelaufenen Migranten gleichgesetzt werden!

  • vor 2 Tagen

    Weil ich mit der Forcierung einer bereits bestehenden Armutskultur und der von dieser Regierung direkten und indirekten Verstärkung von Vorurteilen gegen sozial Schwache absolut nicht einverstanden bin.

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