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Bild zur Petition mit dem Thema: Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung
  • Von: Birgit Reiser mehr
  • An: ÖVP und FPÖ
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 62 Tage verbleibend
  • 3.502 Unterstützende
    3.471 in Österreich
    19% erreicht von
    18.000  für Quorum  (?)

Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung

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Die Abschaffung der Notstandshilfe drängt arbeitslose Menschen in die Mindestsicherung. Diese ist im Gegensatz zur Notstandshilfe mit existenzbedrohenden Auflagen verbunden.

Begründung:

Mit der Abschaffung der Notstandshilfe muss nach Ablauf des Arbeitslosengeldes Mindestsicherung beantragt werden um überleben zu können. Bevor dieses jedoch genehmigt wird, muss bisher Erspartes,das im Erwerbsleben als Notgroschen zurückgelegt wurde bis auf einen kleinen Teil verbraucht werden. Zudem wird nach sechs Monaten Mindestsicherungsbezugs auf das Eigentum zurückgegriffen. Wohnung oder Haus werden grundbücherlich belastet. Zur Belastung der Arbeitslosigkeit ist damit auch noch die Angst um den Verlust des Eigentums verbunden. Was man sich jahrelang schwer erspart hat, droht nun vereinnahmt zu werden. Arbeitslose Menschen stehen als Sozialschmarotzer da und Arbeitsunwillige.

Ich bestreite nicht,dass es "schwarze Schafe" gibt, aber die meisten Arbeitssuchenden leiden sehr unter ihrer Situation. Unzählige Bewerbungen, zumeist ohne Antwort. Für Menschen über 50, event. auch noch mit gesundheitlichen Einschränkungen wird die Arbeitssuche zum verzweifelten Kampf. Dann noch die Gewissheit zu haben, dass auf persönliches Eigentum zurückgegriffen wird, macht die Situation oft hoffnungslos. Aus dieser Spirale der Angst kann kein Selbstbewusstsein und keine Motivation entstehen, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Politiker die solche Gesetze ins Leben rufen, sollten sich die Mühe machen mit Betroffenen zu diskutieren, um sich in deren Lage zu versetzen. Nicht jeder Mensch hat das Glück gesund und gut situiert zu sein und nicht alles ist selbstverschuldet. Durch viele Faktoren, die nicht immer beeinflussbar sind, kann das Leben leicht aus dem Ruder geraten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Graz, 20.12.2017 (aktiv bis 19.03.2018)


Neuigkeiten

Der bisherige Zeitraum ist zu kurz, um viele Menschen darauf aufmerksam zu machen Neuer Sammlungszeitraum: 3 Monate

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Debatte zur Petition

PRO: Was von Vielen nicht beachtet wird, ist der Umstand, das in der Mindestsicherung keine Pensionszeiten angerechnet werden. Das wäre neben den wie immer auch kommenden finanziellen Einbußen gegenüber der Notstandshilfe auch ein eklatanter Rückschritt!

PRO: Die Arbeitswelt der nahen Zukunft dürfte verstärklt von zeitlich befristeten, oft wechselnden Arbeitsverhältnissen geprägt sein. Ich selbst arbeite in einem solchen Bereich in dem es noch dazu eine 60stündige Kollektivvertragswoche gibt um die Arbeitsverhältnisse ...

CONTRA: Warum gibt es Arbeitslosigkeit überhaupt? Weil es zu wenige Stellen gibt und auf die die es gibt kommt eine bestimmte Anzahl an Bewerberinnen und Bewerber. Darüber hinaus gibt es immer Schwarze Schafe, allerdings alles und jeden pauschal als unmotiviert ...

CONTRA: Wenn mann Arbeiten will ,kann man Arbeiten. Eine strenge Regulierung sehe ich positiv, jedoch soll es schon berücksichtigt werden wenn einer wirklich schwer vermittelbar ist! Ansonsten bitte jeder ein job suchen!

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Ich will eine entgegengesetzte Vermögensumschichtung

Ich war selbst mit über 50 zwei Jahre arbeitslos (nach 30 Arbeitsjahren "eingespart") - mir hat die Notstandshilfe entscheidend geholfen, nicht zu verzweifeln, und ich möchte, dass auch den zunehmend vielen vor allem älteren Menschen in die ...

Aus persönlichen Gründen - ich wäre quasi von Enteignung betroffen

Wir waren bereits in ähnlicher Situation.

Weil Sozialabbau die armut fördert und das darf in einem der reichsten länder einfach nicht passieren. darauf basiert unser sozialwesen, wir alle tragen verantwortung für unseren nächsten

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  • Martin Vieregg Graz vor 17 Min.
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Petitionsverlauf

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