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Bild zur Petition mit dem Thema: Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung
  • Von: Birgit Reiser mehr
  • An: ÖVP und FPÖ
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 117 Tage verbleibend
  • 4.723 Unterstützende
    4.688 in Österreich
    26% erreicht von
    18.000  für Quorum  (?)

Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung

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Die Abschaffung der Notstandshilfe drängt arbeitslose Menschen in die Mindestsicherung. Diese ist im Gegensatz zur Notstandshilfe mit existenzbedrohenden Auflagen verbunden. Daher sagen wir:

Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung!

Begründung:

Mit der Abschaffung der Notstandshilfe muss nach Ablauf des Arbeitslosengeldes Mindestsicherung beantragt werden um überleben zu können. Bevor dieses jedoch genehmigt wird, muss bisher Erspartes,das im Erwerbsleben als Notgroschen zurückgelegt wurde bis auf einen kleinen Teil verbraucht werden. Zudem wird nach sechs Monaten Mindestsicherungsbezugs auf das Eigentum zurückgegriffen. Wohnung oder Haus werden grundbücherlich belastet. Zur Belastung der Arbeitslosigkeit ist damit auch noch die Angst um den Verlust des Eigentums verbunden. Was man sich jahrelang schwer erspart hat, droht nun vereinnahmt zu werden. Arbeitslose Menschen stehen als Sozialschmarotzer da und Arbeitsunwillige.

Ich bestreite nicht,dass es "schwarze Schafe" gibt, aber die meisten Arbeitssuchenden leiden sehr unter ihrer Situation. Unzählige Bewerbungen, zumeist ohne Antwort. Für Menschen über 50, event. auch noch mit gesundheitlichen Einschränkungen wird die Arbeitssuche zum verzweifelten Kampf. Dann noch die Gewissheit zu haben, dass auf persönliches Eigentum zurückgegriffen wird, macht die Situation oft hoffnungslos.

Aus dieser Spirale der Angst kann kein Selbstbewusstsein und keine Motivation entstehen, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Politiker die solche Gesetze ins Leben rufen, sollten sich die Mühe machen mit Betroffenen zu diskutieren, um sich in deren Lage zu versetzen. Nicht jeder Mensch hat das Glück gesund und gut situiert zu sein und nicht alles ist selbstverschuldet. Durch viele Faktoren, die nicht immer beeinflussbar sind, kann das Leben leicht aus dem Ruder geraten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Graz, 20.12.2017 (aktiv bis 19.06.2018)


Neuigkeiten

Da das Thema ja noch länger aktuell ist und die Regierung in den nächsten Monaten keine Entscheidung in dieser Sache trifft bzw.mitteilt, müssen noch viele Menschen mit diesem Anliegen erreicht werden. Vielen Dank für die zahlreichen Unterschriften und ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Was von Vielen nicht beachtet wird, ist der Umstand, das in der Mindestsicherung keine Pensionszeiten angerechnet werden. Das wäre neben den wie immer auch kommenden finanziellen Einbußen gegenüber der Notstandshilfe auch ein eklatanter Rückschritt!

PRO: Wer in besseren Zeiten für seine spätere Altersversorgung gespart hat (was der Staat als nötig bezeichnet hat, weil die staatliche Pension einmal geringer ausfallen wird), wer sich mit Erspartem (meist plus mühsam abgezahltem Kredit) eine kleine Wohnung ...

CONTRA: Warum gibt es Arbeitslosigkeit überhaupt? Weil es zu wenige Stellen gibt und auf die die es gibt kommt eine bestimmte Anzahl an Bewerberinnen und Bewerber. Darüber hinaus gibt es immer Schwarze Schafe, allerdings alles und jeden pauschal als unmotiviert ...

CONTRA: Wenn mann Arbeiten will ,kann man Arbeiten. Eine strenge Regulierung sehe ich positiv, jedoch soll es schon berücksichtigt werden wenn einer wirklich schwer vermittelbar ist! Ansonsten bitte jeder ein job suchen!

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Jahrzehntelang wurde wurde von der ÖVP die private Vermögensbildung als "3. Standbein" für die Pensiosvorsorge propagiert. Nach dem Willen der jetzigen Regierung soll sich der Staat aus seiner sozialen Verantwortung stehlen und die privaten ...

Keine Anrechnung an pensionsjahre

Betroffener

Weil eine Politik, die große Erbschaften nicht besteuert, dem kleinen Mann im Falle der Langzeitarbeitslosigkeit aber das letzte Hemd auszieht, widerlich ist.

Weil es die Ärmsten der Armen trifft und auch viele Kinder davon betroffen sind. Armut hat im reichen Land Österreich kein Kind verdient.

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Letzte Unterschriften

  • Dr.in sabine mandl Wien vor 2 Std.
  • Nicht öffentlich Steyr vor 5 Std.
  • Dr. Lucas-M. Kopecky Wien vor 6 Std.
  • Nicht öffentlich Linz vor 6 Std.
  • Nicht öffentlich Linz vor 9 Std.
  • Barbara Fröhlich Großweikersdorf vor 9 Std.
  • Nicht öffentlich Wels vor 9 Std.
  • Nicht öffentlich Wien vor 10 Std.
  • Nicht öffentlich Wien vor 18 Std.
  • Nicht öffentlich Pinkafeld vor 20 Std.
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Petitionsverlauf

Unterstützer Betroffenheit