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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Keine Mauern mehr
Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer - Ein Sieg der Menschlichkeit und Freiheit. Am 13. März 1938 wurde der "Anschluss" an Hitler-Deutschland vollzogen. Wir haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Es werden wieder Feindbilder aufgebaut, der Fremdenhass wird geschürt. Wir brauchen keine neuen Zäune und Mauern an den Grenzen. Wir müssen die Mauern in den Köpfen abbauen!
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    Keine Mauern, keine Zäune mehr!
Ich habe damals bei der EU- Abstimmung für ein freies Europa und eine Europäische Gemeinschaft gestimmt. Die Vergangenheit zeigt doch auf, dass Mauern und Zäune nichts Positives vermitteln und bewirken. Moderner Grenzschutz braucht das NICHT. Ich denke, hier sind alle Mitgliedsstaaten jetzt gefordert, dafür Sorge zu tragen. Kein EU-Land kann sich hier Abputzen und für sich alleine entscheiden. Wo wäre dann die damals versprochene Gemeinschaft?
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    Mit- statt Gegeneinander...Konsens statt Kompromiss
Neben dem unter dem selben Stichwort eingebrachten Kontra-Argument soll der Ehrlichkeit wegen auch ein Pro-Argument zur Geltung kommen: Es gibt meines Wissens in den meisten Ländern kein anderes offizielles Instrument (neben Wahlen), um das Meinungsgemenge des Volkes aktiv an die Volksvertreter zu kommunizieren. Man mag unzufrieden damit sein. Da man sich jedoch nicht sicher sein kann, ob eine Petition mehr Schaden verursacht, in Form von weiterer Polarisierung des Volkes oder mehr Nutzen in Form von Deutlichmachung der Meinungsverhältnisse als Handlungsauftrag, sollte man Petitionen nutzen.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Verkennen der Ursachen
Der Grund für den Zuzug unter dem Titel "Flüchtling" wird gleichermaßen verkannt wie er evident ist: Durch die Geburtenzahlen in großen Teilen der Welt gibt es eine gewaltige "Jugendblase". 100te Mio junger Männer finden keine Position und machen daher das, was Europäer von 1500 bis ins 20ste JH gemacht haben. Sie kämpfen darum im Innern und wandern in großer Zahl aus. Die Zahl ist enorm. Ein dicht machen der Grenzen ist dringend geboten. Es ist die Aufgabe Europas, nur jene hineinzulassen, welche zu unserem Wohlstand beitragen können - und das sind wenige Qualifizierte.
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    Mit- statt Gegeneinander...Konsens statt Kompromiss
Es gibt Menschen, die sich stärker vor Flüchtlingen fürchten, welchen man freundlich geholfen hat, in Österreich/Europa unterzukommen. Und es gibt Menschen, die sich stärker vor Flüchtlingen fürchten, denen man die Ein- oder Durchreise verwehrt hat. Beides ist prinzipiell nachvollziehbar. Gegen eine Petition spricht, dass sie für erhitzte Gemüter (unter Befürwortern und Gegnern einer Barriere-Lösung) leicht wie eine weitere verkürzte Rechthaberei wahrgenommen werden könnte, wenn zuvor keine ehrlich reflektierte öffentliche Diskurskultur etabliert werden konnte.
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Ohne technische Sicherungen (Zäune, Schleusen etc.) besteht ein erhebliches Risiko für Polizei und Bundesheer welche an der Grenze für ein kontrolliertes Abfertigen der ankommenen Flüchtlinge sorgen müssen. Bei Ausbruch einer Panik oder eines Ansturms kann kann dann weder für die Unversertheit der Helfer noch der Flüchtlinge garantiert werden.
Quelle: Live Aufnahmen an der Grenze Spielfeld vom 02.11.2015
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